Unterricht am UWC Robert-Bosch-College Freiburg

13 Schülerinnen und Schüler aus 8 verschiedenen Nationen

10. Mai 2016

Foto: UWC Robert-Bosch-College

Einen Unterrichtsbesuch besonderer Art erlebte Bildungsreferent Sebastian Steinebach am Montag, 9. Mai. 11 Schülerinnen und 2 Schüler aus 8 verschiedenen Nationen nahmen an einem englischsprachigen Vortrag zur Arbeit des Volksbundes teil. Unter ihnen waren zwei Schülerinnen aus Syrien und Afghanistan, die von aktuellen kriegerischen Auseinandersetzungen berichteten. Es entstand eine wertvolle, rege Diskussion über die Opfer-/Täter-Problematik. Es wurde deutlich, dass der Volksbund die Gefallenen nicht ehrt, sondern ihnen gedenkt und mit Hilfe der Kriegsgräberstätten Orte der Mahnung "besitzt".

Ebenso besonders war, dass am Robert-Bosch-College jede Schülerin und jeder Schüler einmal ein Projekt leiten muss. So war es Alexa Naima Gahler, die für die Teilnehmenden eine Exkursion zur Jugendbildungsstätte Golm (Usedom) organisiert hatte, die durch die "Stiftung Gedenken und Frieden" des Volksbundes finanziert wurde. Sie war es, die den Kontakt zum Landesverband herstellte.

Zur friedensfördernden Absicht des Volksbundes passt das Konzept der Robert-Bosch-Stiftung. Die etwa 200 Schülerinnen und Schüler zwischen 15 und 21 Jahren leben auf einer Art Campus in Mehrbett-Zimmern. Es wird darauf geachtet, dass verschiedene Nationen in einem Zimmer untergebracht sind, sodass Integration hervorragend funktioniert. Kulturelle Unterschiede, die sie gemeinsam ausgleichen, erkennen die Lernenden schnell. 

Mehr Informationen zum UWC Robert-Bosch-College bekommen Sie unter:

http://www.uwcrobertboschcollege.de