Vortrag am 22. Juni 2016 von Prof. Dr. Wolfram Pyta über Hitlers Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion

1. Juli 2016

Prof. Dr. Wolfram Pyta im Rathaus der Stadt Winnenden

„Ein Überfall, der bis heute nachwirkt“

Vor 75 Jahren haben Hitler und die deutsche Wehrmacht einen erbarmungslosen Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion begonnen. Aus diesem Anlass hat der Bezirksverband Nordwürttemberg den Historiker Wolfram Pyta, Universität Stuttgart, zu einem Vortrag in den Rathaussaal der Stadt Winnenden eingeladen. „Wir wollen, dass das welthistorische Datum nicht übergangen wird“ begründete Oberbürgermeister Hartmut Holzwarth, Bezirksvorsitzender des Volksbundes, die Einladung des renommierten Historikers. Wolfram Pyta erklärte im vollen Ratssaal, warum die Wehrmacht auf Befehl Hitlers am 22. Juni 1941 die Sowjetunion überfiel. Er beschrieb die Grausamkeit und Barbarei dieses Vernichtungskrieges, in dem, wie Hitler den Generälen in den Lagebesprechungen zweimal am Tag einbläute, „keine Grundsätze der Menschlichkeit und kein Völkerrecht gelten“ sollten– und was letztlich die Folge war: Zusammenschluss der Alliierten und Gründung der Vereinten Nationen.