Bezirksverband Unterfranken

Haus- und Straßensammlung

Mit großem Einsatz engagierten sich 1.400 Menschen in Unterfranken als Sammler und Sammlerinnen für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge und dessen Haus- und Straßensammlung im Jahr 2018. In den neun Landkreisen und drei kreisfreien Städten an der Spitze Bayerns summierte sich das Ergebnis der herbstlichen Aktion auf 191.411,90 Euro. Damit übertrafen die Helfer und Helferinnen aus Bundeswehr, Bundespolizei, Traditionsverbänden und Reservistenkameradschaften, Schulen, Kirchen, Vereinen und Gemeinden das Bruttoergebnis des Jahres 2017 um mehr als 12.000 Euro. Für die Unterstützung und die Spendenbereitschaft der Menschen in Unterfranken dankt der Bezirksverband herzlich. Weitere Informationen zur Haus- und Straßensammlung hier.

Bezirksgeschäftsführer Oliver Bauer dankte Oberstleutnant Simon Leidner für seine Unterstützung und Oberstabsfeldwebel Georg Röding sowie Stabsfeldwebel Thomas Knüttel für ihr Engagement bei der Organisation der Sammlung.

Offiziersanwärter für Volksbund unterwegs


Das Offiziersanwärter-Bataillon 2 in Hammelburg hat sich in den vergangenen Wochen zusätzlich zum Ausbildungsbetrieb ehrenamtlich für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge engagiert.

Die Sammlung durch die angehenden Bundeswehr-Offiziere hat Tradition in Unterfranken. „Ich bin sehr dankbar für die Unterstützung des OA-Bataillons, das Jahr für Jahr hervorragende Ergebnisse erzielt und zu den erfolgreichsten Sammlern der Bundeswehr in Bayern gehört“, so Volksbund-Bezirksgeschäftsführer Oliver Bauer bei der symbolischen Scheckübergabe in Hammelburg.

Bauer dankte Oberstleutnant Simon Leidner für seine Unterstützung und Oberstabsfeldwebel Georg Röding sowie Stabsfeldwebel Thomas Knüttel für ihr Engagement bei der Organisation der Sammlung. Das Gesamtergebnis von rund 32.600 Euro ist das beste der vergangenen Jahre. „Es zeigt, dass die Offiziersanwärter trotz einer fordernden und anstrengenden Ausbildung mit großer Motivation unterwegs waren.“

Im Beisein von Bürgermeister Gerd Kleinhenz dankte Volksbund-Bezirksgeschäftsführer Oliver Bauer Oberstleutnant Roman Jähnel für seine Unterstützung und Stabsfeldwebel Markus Sturm für sein Engagement bei der Organisation der Sammlung.

Sammlung in Wildflecken und Bischofsheim


Soldatinnen und Soldaten der Truppenübungsplatzkommandantur Süd, der Truppenübungsplatzkommandantur Wildflecken und des Sanitätsbereichs Wildflecken waren im Markt Wildflecken unterwegs.

In der Stadt Bischofsheim engagierte sich das Vereinte Nationen Ausbildungszentrum der Bundeswehr. Dazu bekamen die Soldaten Unterstützung von der Reservistenkameradschaft Wildflecken, die sich mit einer eigenen Aktion am örtlichen Rewemarkt beteiligte. Damit summierte sich das Sammelergebnis auf 3165 Euro.

Im Beisein von Bürgermeister Gerd Kleinhenz dankte Volksbund-Bezirksgeschäftsführer Oliver Bauer Oberstleutnant Roman Jähnel für seine Unterstützung und Stabsfeldwebel Markus Sturm für sein Engagement bei der Organisation der Sammlung.

„Das Ergebnis von rund 1730 Euro in Wildflecken und 960 Euro in Bischofsheim ist Ausdruck des Engagements der etwa 20 an der Sammlung beteiligten Soldatinnen und Soldaten. Die Aktion der Reservisten verdient ebenfalls größten Respekt.“

Volksbund-Bezirksgeschäftsführer Oliver Bauer dankte bei der symbolischen Scheckübergabe dem stellvertretenden Divisionskommandeur der 10. Panzerdivision, Brigadegeneral Michael Podzus, Oberstleutnant Andreas Störmer, Major Robert Heiland, Oberstabsfeldwebel Christian Pfundt, Stabsfeldwebel Birgit Behrens und Oberstabsgefreiter Andy Brehm für Unterstützung, Organisation und Beteiligung der Sammlung.

Gut gefüllte Sammelbüchsen dank der Soldaten und Soldatinnen der Balthasar-Neumann-Kaserne

Rund 40 Soldaten und Soldatinnen der Veitshöchheimer Balthasar-Neumann-Kaserne waren Allerheiligen vom frühen Vormittag bis in den Spätnachmittag an den Zugängen zum Würzburger Hauptfriedhof und in Heidingsfeld präsent. Für viele Besucher der Ruhestätten gehört die Spende für den Volksbund zum Allerheiligen-Friedhofsbesuch dazu. Dementsprechend gut gefüllt waren die Sammelbüchsen am Ende des Tages.

Volksbund-Bezirksgeschäftsführer Oliver Bauer dankte bei der symbolischen Scheckübergabe dem stellvertretenden Divisionskommandeur der 10. Panzerdivision, Brigadegeneral Michael Podzus, Oberstleutnant Andreas Störmer, Major Robert Heiland, Oberstabsfeldwebel Christian Pfundt, Stabsfeldwebel Birgit Behrens und Oberstabsgefreiter Andy Brehm für Unterstützung, Organisation und Beteiligung der Sammlung.

Insgesamt konnte der Standort Veitshöchheim dem Volksbund eine Spende in Höhe von 8351,17 Euro übergeben, die sich aus den Friedhofssammlungen in Würzburg, Heidingsfeld und Veitshöchheim sowie der Beteiligung an der Auftaktsammlung am oberen Markt zusammensetzt.

Stabsunteroffizier Tom Linzer (5. Kompanie) und Hauptbootsmann Martin Böckle (3. Kompanie), stellvertretend für die beiden erfolgreichsten Kompanien bei der Sammlung, übergeben gemeinsam mit Oberstleutnant Franz Döllein (Zweiter von rechts) und Stabsfeldwebel Michael Gandziarowski (rechts) den Spendenscheck an Bezirksgeschäftsführer Oliver Bauer

Bundeswehrstandort Volkach:

Großes Dankeschön und Anerkennung für Einsatz bei der Herbstsammlung 2018


Mit großem Engagement unterstützten Soldatinnen und Soldaten des Logistikbataillons 467 die Herbstsammlung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge. „Die Sammlung ist eine wichtige Stütze unserer Arbeit“, sagt Oliver Bauer, Bezirksgeschäftsführer der Kriegsgräberfürsorge in Unterfranken. „Dass sich der Standort Volkach trotz immenser Einsatzbeanspruchung ehrenamtlich so stark für die Kriegsgräberfürsorge einsetzt, verdient Respekt und Anerkennung.“ Bauer dankte anläßlich einer symbolischen Scheckübergabe zum Abschluss der Sammlung allen Soldatinnen und Soldaten.
Das Ergebnis von rund 14.400 Euro, das in mehreren Städten und Gemeinden der Landkreise Kitzingen, Schweinfurt und Haßberge erzielt wurde, drückt auch die Verankerung der Bundeswehr in der Gesellschaft und des Logistik-Bataillons in der Region aus. Die Soldaten und Soldatinnen sind mit ihrem Einsatz zugleich Fürsprecher, die Aufmerksamkeit für die Arbeit und das Anliegen der Kriegsgräberfürsorge wecken.
Die Sammlung für den Volksbund ist seit Jahrzehnten eine wichtige Säule für die Arbeit der Kriegsgräberfürsorge. Spenden und Zuwendungen decken rund 70 Prozent der Aufwendungen des Volksbunds bei seinen vielfältigen Aufgaben. „Ohne diese Unterstützung könnte die Pflege von rund 2,7 Millionen deutschen Soldatengräbern, überwiegend an den europäischen Schauplätzen des Ersten und Zweiten Weltkriegs, nicht geleistet werden.“ Die Entstehung der Kriegsgräberfürsorge ist unmittelbar mit dem Ersten Weltkrieg verbunden, dessen Ende sich in diesen Tagen zum 100. Male gejährt hat. Obwohl ein Jahrhundert seit Ende des Ersten beziehungsweise 73 Jahre seit Ende des Zweiten Weltkriegs vergangen sind, werden immer noch Opfer beider Kriege gefunden und geborgen. Erst vor wenigen Wochen wurde in Wolgograd ein Sammelgrab mit mehr als 1800 Toten gefunden. Die gefallenen deutschen Soldaten der Schlacht um Stalingrad im Winter 1942/43 waren offenbar im beginnenden Frühjahr 1943 wegen drohender Seuchengefahr hastig in einer kleinen Schlucht begraben worden. Das wenige Wochen nach Ende der Gefechte angelegte Massengrab war danach in Vergessenheit geraten. Diese Toten werden jetzt geborgen, soweit möglich identifiziert und auf der Kriegsgräberstätte Rossoschka würdevoll eingebettet.
Mehr zur Kriegsgräberfürsorge unter www.volksbund.de, Kontakt zum Bezirksverband Unterfranken unter 0931 / 52122 oder per E-Mail an bv-unterfranken@volksbund.de

Polizeidirektor Ralf Wiegand (rechts) und Hauptkommissar Daniel Krajewski (links) übergeben gemeinsam mit den als Sammler engagierten Lehrgangsteilnehmern einen symbolischen Scheck an Bezirksgeschäftsführer Oliver Bauer.

Bundespolizei engagiert sich für Volksbund


Mit großem Engagement unterstützten Angehörige und Lehrgangsteilnehmer des Bundespolizeiaus- und -fortbildungszentrum Oerlenbach die Herbstsammlung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Das Ergebnis von rund 2200 Euro, das in Oerlenbach als „Heimatgemeinde“ des Aus- und Fortbildungszentrums, dem Ortsteil Ebenhausen sowie der internen Sammlung der Bundespolizei erzielt wurde, liegt deutlich über dem des Vorjahres. Neben der klassischen Sammlung von Haus zu Haus baten Lehrgangsteilnehmer auch vor einem Lebensmittelmarkt um Spenden. Dieses Engagement zeigt, dass sich die Teilnehmer mit der Arbeit und den Ideen der Kriegsgräberfürsorge auseinandergesetzt haben. Das überträgt sich auch auf das Spendenergebnis und ist zugleich ein Ausdruck der Verwurzelung der Bundespolizei in Oerlenbach.