Bezirksverband Unterfranken

Haus- und Straßensammlung

Brigadegeneral Michael Podzus (vorne rechts) übergibt den symbolischen Scheck an Bezirksgeschäftsführer Oliver Bauer.

Gut gefüllte Sammelbüchsen

Mit einem Gesamtergebnis von 8416,48 Euro endete die diesjährige Sammlung der Soldaten der Balthasar-Neumann-Kaserne Veitshöchheim für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Den Spendenscheck übergab kürzlich Brigadegeneral Michael Podzus an Volksbund-Bezirksgeschäftsführer Oliver Bauer. Im Kreis der Soldatinnen und Soldaten, die sich in diesem Jahr an der Volksbund-Sammlung beteiligt hatten, würdigte Bauer das Ergebnis. Die Friedhofssammlung in Würzburg, Heidingsfeld und in der Standortgemeinde Veitshöchheim ist für viele Menschen fest mit Allerheiligen verbunden. Dementsprechend gut gefüllt waren am Ende die Sammelbüchsen der rund 40 Soldatinnen und Soldaten, die im Laufe des Tages an den verschiedenen Friedhofseingängen um Spenden gebeten hatten. „Mich hat das Ergebnis wirklich überrascht. Es übertrifft sogar leicht das Vorjahresergebnis, welches das bis dahin beste bei der Friedhofssammlung durch die Soldaten aus Veitshöchheim war“, sagte Bauer.  Der Bezirksgeschäftsführer dankte allen beteiligten Soldatinnen und Soldaten für Engagement. Er nutzte die Gelegenheit, um Oberstleutnant Hagedorn mit einer Urkunde für sein langjähriges Engagement zu würdigen.

Oberstleutnant Matthias Steiger (rechts) übergibt zusammen mit Oberstabsfeldwebel Georg Röding (Zweiter von rechts) und Stabsfeldwebel Thomas Knüttel zusammen mit den beiden erfolgreichsten Sammlern den Spendenscheck an Bezirksgeschäftsführer Oliver Bauer.

Offiziersanwärter im Einsatz für den Volksbund

In zahlreichen Orten Unterfrankens waren in den vergangenen Wochen wieder junge Soldatinnen und Soldaten des Offizieranwärter-Bataillons Hammelburg unterwegs, um für den Volksbund um Spenden zu bitten. Die Unterstützung des Volksbundes durch den Standort Hammelburg und das OA-Bataillon hat eine lange Tradition. In diesem Jahr sammelten die angehenden Offiziere und Offizierinnen 26444,41 Euro für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge. „Der Standort Hammelburg gehört zu den erfolgreichsten bei der Haus- und Straßensammlung der Kriegsgräberfürsorge“, so Bezirksgeschäftsführer Oliver Bauer anlässlich der symbolischen Scheckübergabe. Er dankte Oberstleutnant Matthias Steiger, Oberstabsfeldwebel Georg Röding und Stabsfeldwebel Thomas Knüttel für die hervorragende Unterstützung. Gleichzeitig betonte Bauer, dass die Arbeit des Volksbundes auf Dauerhaftigkeit angelegt ist. Pflege und Erhalt der Kriegsgräberstätten sind kein Selbstzweck. Die Friedhöfe der beiden Weltkriege sind Orte der Erinnerung und des Gedenkens, aber auch Mahnung vor den Folgen von Krieg und Gewaltherrschaft. 100 Jahre nach dem Ersten und beinahe 75 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges sind sie zugleich auch Lernorte für junge Menschen. Trotz der langen Epoche seit Ende des Zweiten Weltkrieges werden noch immer jährlich etwa 20.000 gefallene deutsche Soldaten, insbesondere in Ost- und Südosteuropa, geborgen und auf Kriegsgräberstätten dauerhaft zur Ruhe gebettet.

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge begeht in diesem Jahr sein 100-jähriges Bestehen. Im Auftrag des Bundes kümmert sich der Volksbund um 832 Kriegsgräberstätten in 46 Ländern. Auf ihnen ruhen annähernd 2,8 Millionen in den beiden Weltkriegen um Leben gekommene deutsche Soldaten. Die Arbeit des Volksbundes wird zu etwa 70 Prozent durch Spenden, Mitgliedsbeiträge und private Zuwendungen getragen.

Oberstleutnant Thomas Reinhard-Kutzsche (rechts) und Stabsfeldwebel Michael Gandziarowski übergeben den symbolischen Spendenscheck an Bezirksgeschäftsführer Oliver Bauer. Foto: Hofmeister / Logistikbataillon 467

Ergebnis übertrifft alle Erwartungen

Soldaten und Soldatinnen des Logistikbataillons 467 unterstützten in den vergangenen Wochen die Haus- und Straßensammlung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge. An verschiedenen Orten in den Landkreisen Kitzingen, Schweinfurt und Haßberge waren die Volkacher unterwegs und baten um Spenden für die Arbeit der Kriegsgräberfürsorge. Das Ergebnis übertraf alle Erwartungen: Mit 15758,89 Euro erreichte die Sammlung des Logistikbataillons einen neuen Höchststand.

Zudem ließen die Soldatinnen und Soldaten auch in der Kaserne die Sammelbüchsen herumgehen, sodass weitere rund 750 Euro auf das Konto des Volksbundes überwiesen werden konnten. „Diese Hilfe ist für den Volksbund unglaublich wichtig“, sagte Bezirksgeschäftsführer Oliver Bauer bei der symbolischen Scheckübergabe. Die Arbeit des Volksbundes wird zu 70 Prozent durch Spenden, Mitgliedsbeiträge und private Zuwendungen getragen. Für die Pflege der 832 Kriegsgräberstätten in 46 Ländern, um die sich der Volksbund im Auftrag des Bundes kümmert, sei das ein unverzichtbarer Beitrag, so Bauer. Der Volksbund wurde vor 100 Jahren als Verein gegründet, um die Gräber des Ersten Weltkrieges zu pflegen und zu erhalten, aber auch um Gefallene zu finden und Angehörige zu betreuen. Wenige Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Volksbund von der Bundesrepublik Deutschland offiziell mit der Kriegsgräberpflege im Ausland betraut. „Kriegsgräberstätten haben als Orte des Gedenkens, aber auch als Mahnung vor den Folgen von Krieg und Gewaltherrschaft dauerhaften Bestand. Zudem bettet der Volksbund Jahr für Jahr etwa 20.000 gefallene deutsche Soldaten der beiden Weltkriege auf Kriegsgräberstätten zur dauerhaften Ruhe.“ Insbesondere in Ost- und Südosteuropa, wo der Volksbund seine Arbeit erst in denn1990er Jahren aufnehmen konnte, werden immer noch Gefallene gefunden.

Der Leiter des Zentralbereichs, Polizeihauptkommissar Harald Müller, übergibt im Besein der Lehrgangsteilnehmer den Spendenscheck an Bezirksgeschäftsführer Oliver Bauer. Foto: Nico Rogge

Bundespolizei sammelt in "Heimatgemeinde"

 

Lehrgangsteilnehmer und Lehrgangsteilnehmerinnen des Aus- und Fortbildungszentrums der  Bundespolizei in Oerlenbach unterstützten auch in diesem Jahr die Haus- und Straßensammlung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Wie in den vergangenen Jahren waren die jungen Ordnungshüter "vor Ort" - also in Oerlenbach und im Stadtteil Ebenhausen - unterwegs. Um Spenden für den Volksbund, der in diesem Jahr sein 100-jähriges Bestehen erlebt, wurde auch vor einem Lebensmittelmarkt gebeten. Zwar konnte das Ergebnis mit 1279,55 Euro nicht an das Resultat des Vorjahres anschließen, aber Volksbund-Bezirksgeschäftsführer Oliver Bauer war dennoch zufrieden.

„Die Kriegsgräberfürsorge kümmert sich zwar im Auftrag des Bundes um die Pflege von 832 Kriegsgräberstätten in 46 Staaten. Rund 70 Prozent unserer Arbeit werden jedoch durch Spenden, Mitgliedsbeiträge und private Zuwendungen getragen. Für uns als Verein ist die Sammlung daher sehr wichtig.“  Nicht minder wichtig sei es, sich mit den Folgen von Krieg und Gewaltherrschaft auseinanderzusetzen. Die Kriegsgräberstätten sind als Gedenkorte, Lernorte und Zeugnisse der Folgen der beiden Weltkriege wichtige Elemente der Erinnerungskultur. Deswegen haben Kriegsgräberstätten dauerhaftes Ruherecht. Und: Beinahe 75 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges werden immer noch jährlich etwa 20.000 gefallene deutsche Soldaten geborgen und zur dauerhaften Ruhe gebettet. „Das geschieht vorwiegend in Ost- und Südosteuropa, wo der Volksbund erst in den 1990er Jahren seine Arbeit aufnehmen konnte. In den nächsten zehn Jahren werden noch mindestens 200.000 deutsche Kriegstote geborgen. Auch das Anlegen einiger neuer Kriegsgräberstätten in Südosteuropa ist vorgesehen.“, so Bauer abschließend.

Standortältester Roman Jähnel (Mittel) übergibt den symbolischen Scheck an Oliver Bauer (2.v.r.). Über das hervorragende Ergebnis freuen sich auch Stabsfeldwebel Markus Sturm, Bürgermeister Gerd Kleinhenz und RK-Vorsitzender David Baer (v.l.). Foto: Marion Eckert
Standortältester Roman Jähnel (Mittel) übergibt den symbolischen Scheck an Oliver Bauer (2.v.r.). Über das hervorragende Ergebnis freuen sich auch Stabsfeldwebel Markus Sturm, Bürgermeister Gerd Kleinhenz und RK-Vorsitzender David Baer (v.l.). Foto: Marion Eckert

Ergebnis deutlich gesteigert

Mit einem sehr guten Ergebnis schloss der Bundeswehrstandort Wildflecken die diesjährige Haus- und Straßensammlung für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge ab. Standortältester Oberstleutnant Roman Jähnel übergab im Beisein von Bürgermeister Gerd Kleinhenz, Sammlungsleiter Stabsfeldwebel Markus Sturm und dem Vorsitzenden der Reservistenkameradschaft Wildflecken, David Baer, einen symbolischen Scheck an Bezirksgeschäftsführer Oliver Bauer. Mit 3815 Euro fiel die Gesamtsumme um rund 700 Euro höher aus als im vergangenen Jahr, freuten sich alle Beteiligten. Das gute Ergebnis sei auch Ausdruck der Akzeptanz, die die Bundeswehr und die Reservisten in Wildflecken um Umgebung genießen. Gesammelt wurde im Bereich des Markts Wildflecken sowie in Riedenberg, Bischofsheim und Gersfeld.

Die Reservisten aus Wildflecken organisierten in eigener Regie einen Bratwurstverkauf an einem großen Einkaufsmarkt und stifteten den Erlös dieser Aktion. Im Namen des Volksbundes dankte Oliver Bauer allen Beteiligten für das außerordentliche Engagement.

Sammlung 2018 beendet

Mit großem Einsatz engagierten sich 1.400 Menschen in Unterfranken als Sammler und Sammlerinnen für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge und dessen Haus- und Straßensammlung im Jahr 2018. In den neun Landkreisen und drei kreisfreien Städten an der Spitze Bayerns summierte sich das Ergebnis der herbstlichen Aktion auf 191.411,90 Euro. Damit übertrafen die Helfer und Helferinnen aus Bundeswehr, Bundespolizei, Traditionsverbänden und Reservistenkameradschaften, Schulen, Kirchen, Vereinen und Gemeinden das Bruttoergebnis des Jahres 2017 um mehr als 12.000 Euro. Für die Unterstützung und die Spendenbereitschaft der Menschen in Unterfranken dankt der Bezirksverband herzlich. Weitere Informationen zur Haus- und Straßensammlung hier.

Bezirksgeschäftsführer Oliver Bauer dankte Oberstleutnant Simon Leidner für seine Unterstützung und Oberstabsfeldwebel Georg Röding sowie Stabsfeldwebel Thomas Knüttel für ihr Engagement bei der Organisation der Sammlung.

Offiziersanwärter für Volksbund unterwegs


Das Offiziersanwärter-Bataillon 2 in Hammelburg hat sich in den vergangenen Wochen zusätzlich zum Ausbildungsbetrieb ehrenamtlich für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge engagiert.

Die Sammlung durch die angehenden Bundeswehr-Offiziere hat Tradition in Unterfranken. „Ich bin sehr dankbar für die Unterstützung des OA-Bataillons, das Jahr für Jahr hervorragende Ergebnisse erzielt und zu den erfolgreichsten Sammlern der Bundeswehr in Bayern gehört“, so Volksbund-Bezirksgeschäftsführer Oliver Bauer bei der symbolischen Scheckübergabe in Hammelburg.

Bauer dankte Oberstleutnant Simon Leidner für seine Unterstützung und Oberstabsfeldwebel Georg Röding sowie Stabsfeldwebel Thomas Knüttel für ihr Engagement bei der Organisation der Sammlung. Das Gesamtergebnis von rund 32.600 Euro ist das beste der vergangenen Jahre. „Es zeigt, dass die Offiziersanwärter trotz einer fordernden und anstrengenden Ausbildung mit großer Motivation unterwegs waren.“

Im Beisein von Bürgermeister Gerd Kleinhenz dankte Volksbund-Bezirksgeschäftsführer Oliver Bauer Oberstleutnant Roman Jähnel für seine Unterstützung und Stabsfeldwebel Markus Sturm für sein Engagement bei der Organisation der Sammlung.

Sammlung in Wildflecken und Bischofsheim


Soldatinnen und Soldaten der Truppenübungsplatzkommandantur Süd, der Truppenübungsplatzkommandantur Wildflecken und des Sanitätsbereichs Wildflecken waren im Markt Wildflecken unterwegs.

In der Stadt Bischofsheim engagierte sich das Vereinte Nationen Ausbildungszentrum der Bundeswehr. Dazu bekamen die Soldaten Unterstützung von der Reservistenkameradschaft Wildflecken, die sich mit einer eigenen Aktion am örtlichen Rewemarkt beteiligte. Damit summierte sich das Sammelergebnis auf 3165 Euro.

Im Beisein von Bürgermeister Gerd Kleinhenz dankte Volksbund-Bezirksgeschäftsführer Oliver Bauer Oberstleutnant Roman Jähnel für seine Unterstützung und Stabsfeldwebel Markus Sturm für sein Engagement bei der Organisation der Sammlung.

„Das Ergebnis von rund 1730 Euro in Wildflecken und 960 Euro in Bischofsheim ist Ausdruck des Engagements der etwa 20 an der Sammlung beteiligten Soldatinnen und Soldaten. Die Aktion der Reservisten verdient ebenfalls größten Respekt.“

Volksbund-Bezirksgeschäftsführer Oliver Bauer dankte bei der symbolischen Scheckübergabe dem stellvertretenden Divisionskommandeur der 10. Panzerdivision, Brigadegeneral Michael Podzus, Oberstleutnant Andreas Störmer, Major Robert Heiland, Oberstabsfeldwebel Christian Pfundt, Stabsfeldwebel Birgit Behrens und Oberstabsgefreiter Andy Brehm für Unterstützung, Organisation und Beteiligung der Sammlung.

Gut gefüllte Sammelbüchsen dank der Soldaten und Soldatinnen der Balthasar-Neumann-Kaserne

Rund 40 Soldaten und Soldatinnen der Veitshöchheimer Balthasar-Neumann-Kaserne waren Allerheiligen vom frühen Vormittag bis in den Spätnachmittag an den Zugängen zum Würzburger Hauptfriedhof und in Heidingsfeld präsent. Für viele Besucher der Ruhestätten gehört die Spende für den Volksbund zum Allerheiligen-Friedhofsbesuch dazu. Dementsprechend gut gefüllt waren die Sammelbüchsen am Ende des Tages.

Volksbund-Bezirksgeschäftsführer Oliver Bauer dankte bei der symbolischen Scheckübergabe dem stellvertretenden Divisionskommandeur der 10. Panzerdivision, Brigadegeneral Michael Podzus, Oberstleutnant Andreas Störmer, Major Robert Heiland, Oberstabsfeldwebel Christian Pfundt, Stabsfeldwebel Birgit Behrens und Oberstabsgefreiter Andy Brehm für Unterstützung, Organisation und Beteiligung der Sammlung.

Insgesamt konnte der Standort Veitshöchheim dem Volksbund eine Spende in Höhe von 8351,17 Euro übergeben, die sich aus den Friedhofssammlungen in Würzburg, Heidingsfeld und Veitshöchheim sowie der Beteiligung an der Auftaktsammlung am oberen Markt zusammensetzt.

Stabsunteroffizier Tom Linzer (5. Kompanie) und Hauptbootsmann Martin Böckle (3. Kompanie), stellvertretend für die beiden erfolgreichsten Kompanien bei der Sammlung, übergeben gemeinsam mit Oberstleutnant Franz Döllein (Zweiter von rechts) und Stabsfeldwebel Michael Gandziarowski (rechts) den Spendenscheck an Bezirksgeschäftsführer Oliver Bauer

Bundeswehrstandort Volkach:

Großes Dankeschön und Anerkennung für Einsatz bei der Herbstsammlung 2018


Mit großem Engagement unterstützten Soldatinnen und Soldaten des Logistikbataillons 467 die Herbstsammlung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge. „Die Sammlung ist eine wichtige Stütze unserer Arbeit“, sagt Oliver Bauer, Bezirksgeschäftsführer der Kriegsgräberfürsorge in Unterfranken. „Dass sich der Standort Volkach trotz immenser Einsatzbeanspruchung ehrenamtlich so stark für die Kriegsgräberfürsorge einsetzt, verdient Respekt und Anerkennung.“ Bauer dankte anläßlich einer symbolischen Scheckübergabe zum Abschluss der Sammlung allen Soldatinnen und Soldaten.
Das Ergebnis von rund 14.400 Euro, das in mehreren Städten und Gemeinden der Landkreise Kitzingen, Schweinfurt und Haßberge erzielt wurde, drückt auch die Verankerung der Bundeswehr in der Gesellschaft und des Logistik-Bataillons in der Region aus. Die Soldaten und Soldatinnen sind mit ihrem Einsatz zugleich Fürsprecher, die Aufmerksamkeit für die Arbeit und das Anliegen der Kriegsgräberfürsorge wecken.
Die Sammlung für den Volksbund ist seit Jahrzehnten eine wichtige Säule für die Arbeit der Kriegsgräberfürsorge. Spenden und Zuwendungen decken rund 70 Prozent der Aufwendungen des Volksbunds bei seinen vielfältigen Aufgaben. „Ohne diese Unterstützung könnte die Pflege von rund 2,7 Millionen deutschen Soldatengräbern, überwiegend an den europäischen Schauplätzen des Ersten und Zweiten Weltkriegs, nicht geleistet werden.“ Die Entstehung der Kriegsgräberfürsorge ist unmittelbar mit dem Ersten Weltkrieg verbunden, dessen Ende sich in diesen Tagen zum 100. Male gejährt hat. Obwohl ein Jahrhundert seit Ende des Ersten beziehungsweise 73 Jahre seit Ende des Zweiten Weltkriegs vergangen sind, werden immer noch Opfer beider Kriege gefunden und geborgen. Erst vor wenigen Wochen wurde in Wolgograd ein Sammelgrab mit mehr als 1800 Toten gefunden. Die gefallenen deutschen Soldaten der Schlacht um Stalingrad im Winter 1942/43 waren offenbar im beginnenden Frühjahr 1943 wegen drohender Seuchengefahr hastig in einer kleinen Schlucht begraben worden. Das wenige Wochen nach Ende der Gefechte angelegte Massengrab war danach in Vergessenheit geraten. Diese Toten werden jetzt geborgen, soweit möglich identifiziert und auf der Kriegsgräberstätte Rossoschka würdevoll eingebettet.
Mehr zur Kriegsgräberfürsorge unter www.volksbund.de, Kontakt zum Bezirksverband Unterfranken unter 0931 / 52122 oder per E-Mail an bv-unterfranken@volksbund.de

Polizeidirektor Ralf Wiegand (rechts) und Hauptkommissar Daniel Krajewski (links) übergeben gemeinsam mit den als Sammler engagierten Lehrgangsteilnehmern einen symbolischen Scheck an Bezirksgeschäftsführer Oliver Bauer.

Bundespolizei engagiert sich für Volksbund


Mit großem Engagement unterstützten Angehörige und Lehrgangsteilnehmer des Bundespolizeiaus- und -fortbildungszentrum Oerlenbach die Herbstsammlung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Das Ergebnis von rund 2200 Euro, das in Oerlenbach als „Heimatgemeinde“ des Aus- und Fortbildungszentrums, dem Ortsteil Ebenhausen sowie der internen Sammlung der Bundespolizei erzielt wurde, liegt deutlich über dem des Vorjahres. Neben der klassischen Sammlung von Haus zu Haus baten Lehrgangsteilnehmer auch vor einem Lebensmittelmarkt um Spenden. Dieses Engagement zeigt, dass sich die Teilnehmer mit der Arbeit und den Ideen der Kriegsgräberfürsorge auseinandergesetzt haben. Das überträgt sich auch auf das Spendenergebnis und ist zugleich ein Ausdruck der Verwurzelung der Bundespolizei in Oerlenbach.

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

Spendentelefon: 0561 700 90

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