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Das Kriegsende in Hallbergmoos und Goldach nach Zeitzeugenberichten
Die durch Kriegsereignisse ums Leben Gekommenen vom 29.4. bis 9.5.1945
25. Februar 2020
  • Darum Frieden

Vorwort:

Zum 70. Mal jährt sich am 30. April die Befreiung vom Nationalsozialismus, wie es der erst kürzlich verstorbene Bundespräsident Richard von Weizäcker in seiner historischen Rede vom 8. Mai 1985 zum 40. Jahrestag des Kriegsendes ausdrückte. In diesem Sammelblatt sollen Zeitzeugen aus Hallbergmoos und Goldach zu Wort kommen, wie sie den Einmarsch der Amerikaner am 30. April 1945 und die Tage danach erlebt haben. Dabei habe ich Name, ggf Geburtsname, Jahrgang und damaligen Wohnsitz angegeben, sofern die Betroffenen dem zustimmten. Weitere Kriegsereignisse 1939 bis 1945 wurden in den Sammelblättern Bomben auf Hallbergmoos und Hallbergmoos und der 2. Weltkrieg veröffentlicht.


Augenzeugenberichte:

Frau Hamburger, Jahrgang 1929, Neuwirt, Goldach:

"Es war morgens am 30. April, mein Vater hatte seinen 50. Geburtstag, deshalb erinnere ich mich so genau, standen morgens ca 6 bis 8 Panzer aufgereiht vor unserer Wirtschaft. Aus den Panzerluken drang Jazzmusik. Es hatte leicht geschneit und etliche Panzersoldaten waren Farbige, was einen deutlichen Kontrast zur weißen Landschaft bildete. Die Soldaten durchsuchten die Wirtschaft und stießen im 1. Stock auf den verschlossenen Saal, wo die Firma Oberpollinger aus München seit ca einem Jahr in dem angemieteten Saal Waren eingelagert hatte. Den Amerikanern hatten es vor allem die Daunendecken angetan, die zusammen mit einigen Teppichen in ihren Panzern verschwanden. Vorhandene Ansteckblumen, wie z. B. Edelweiß steckten sie sich an den Helm. Gegen Nachmittag furehn sie in Richtung Erding ab."


Herr Gebhard, Jahrgang 1935, Grüneckerstr:

"Ich erinnere mich, dass die Amerikaner mit Panzern und Jeeps aus Richtung Isarauen kamen und zwischen Garchingerweg und Erchingerweg links ins Feld gefahren sind und Richtung Zengerstr geschossen haben, da sich dort eine Funkstation befand. Anschließend sind sie rückwärts heraus- und weiter gefahren. An die Sprengung der Isarbrücke erinnere ich mich noch - die Hühner waren noch beim Brüten und die Druckwelle hat den Küken den Garaus gemacht. Die nächsten Tage kamen die Amerikaner vom Erchinger Gut von den Hanfhaufen. Sie kamen zu uns und sahen den Blechschrank verschlossen, worin unser Geräuchertes lagerte. Ein Soldat wollte das schloss aufschießen, aber mein Vater öffnete es. Daraufhin kamen die Amerikaner, bis das Geräucherte aufgebraucht war. Es kamen nach meiner Erinnerung große Neger mit Riesenmesser in den Stiefeln, wovor wir uns fürchteten. Einige Tage später warfen uns Amerikaner vom Panzer aus Orangen zu.

Vor dem Einmarsch der Amerikaner kam ein Häftlingszug mit mindestens 100 Häftlingen vorbeigezogen und machte gegenüber von uns Halt. Es wurde erzählt, dass die Bewachung SS war. Ein Häftling kam zu uns ins Haus und wollte etwas Hirse kochen. Ihm folgte ein SS-Mann, der ihn an der Gurgel packte, worauf mein Vater dazwischen ging. Der SS-Mann sagte, auf 74 (unsere Hausnummer) werden wir noch schießen. Nach kurzer Zeit sammelten die Wachmannschaften die Häftlinge zusammen und zogen weiter. Nach einiger Zeit kam ein amerikanischer Lkw vorbeigefahren, der die SS-Männer auf der Ladefläche hatte, wobei ich den
erkannte, der zu uns ins Haus gekommen war. Wo die Häftlinge abgeblieben sind, kann ich nicht sagen. An einen Kranken bei Loibl im Stadl kann ich mich erinnern, ebenso, dass er gestorben ist."
 


Herr Kreilinger, Jahrgang 1933, Zengerstr.:

"Mein Cousar fuhr mit meinem Fahrrad 24 Zoll zum Alten Wirt in Goldach, wo es ihm von einem Wehrmachtssoldaten abgenommen wurde. Kurze Zeit später kam eine Wehrmachtskolonne mit einem Beiwagenkrad und Soldaten auf Fahrrädern auf unseren Hof gefahren, wo sich ein provisorischer Unterstand gegen Splitterschutz befand. Darauf bauten die Soldaten ihr MG auf. Bei den Soldaten war auch der Soldat, der mein Fahrrad fuhr, worauf mein Vater den Offizier darauf ansprach. Dieser befahl dem Soldaten, mir mein Fahrrad zurück zu geben. Mein Vater sagte zu mir, ich solle die Rösser anspannen und die Familie ins Moos in Sicherheit bringen, was meine Mutter aber nicht wollte – sie meinte, wir sollten alle auf dem Hof bleiben. Da kamen weitere Soldaten vorbei und meinten der Feind sei im Anmarsch. Darauf verschwanden die Soldaten mit MG ins nahe gelegene Zengermoos. Einer wurde von den heranrückenden Amerikanern noch verwundet und von den amerikanischen Sanitätern beim Nachbarn behandelt. Die Amerikaner schossen auch auf unser Hausdach und beendeten den Beschuss, nachdem mein Cousar auf einer Stange eine weiße Fahne gehisst hatte. Zuvor hatten die heranrückenden Panzer ihre Kanonen auf unser Haus gerichtet. Wir wollten zum Nachbarn flüchten, wobei mich ein Jeep der Amerikaner mit Farbigen einholte und ich aus dem Graben zum Jeep heraufblickte. 

Etwas später kamen die deutschen Soldaten in zivil u. a. auch mit einem Heurechen auf der Straße vom Zengermoos, wobei noch Schnee lag - wurden aber von den Amerikanern nicht behelligt.

Weiter südlich lag eine Panzerfaust auf der Straße, worauf alle Fahrzeuge der Amerikaner einen weiten Bogen, ab von der Straße, um die Panzerfaust fuhren, bis sie nach ca acht Tagen nicht mehr da war.

Später fuhr ich mit meinem Fahrrad zum Alten Wirt, wo ein Soldat mein Fahrrad wollte. Er fuhr damit eine Runde, gab mir mein Rad zusammen mit ersten Tafel Schokolade, worauf ich ganz stolz nach Hause fuhr."

Frau Häuslmeir, Jahrgang 1936, Hauptstr.:

Sie kann sich an den Panzereinmarsch erinnern. 13 Soldaten wurden für ca zehn Tage bei ihnen einquartiert. Nachts zogen KZ-Insassen durch den Ort – ohne Bewachung – denen die Eltern Milch gegeben haben.


N.N. in Goldach:

Sie erinnert sich daran, dass ca zehn SS-Soldaten in ihrer Stube waren. Die Mutter hatte ihnen Eier gemacht, dass sie mit Brot aßen. Es waren ältere und jüngere Soldaten, super eingekleidet - nicht heruntergekommen. Sie waren höflich zu uns. Ihe Vater meinte, sie sollten doch gehen, was sie dann auch taten. Jeder von ihnen hatte ein bis zwei Gewehre, keine Panzerfäuste. Da sie keine Fahrzeuge hatten, waren sie zu Fuß unterwegs. Als die SS-Soldaten weg waren, wurden überall die weißen Laken gehisst, die schon jeder bereit gelegt hatte. Anschließend ging die Familie zum Nachbarn in den Keller, der mit Eisen- und Holzstützen gesichert war. Es waren auch noch Spirituosen von einem Geschäft in München eingelagert, die sie dann teilweise mitgenommen haben. Den Rest der Spirituosen haben dann am nächsten Tag KZ-Häftlinge auf einem Leiterwagen mitgenommen. Am Tag der Befreiung richtet ein Panzer seine Kanone auf den Kellerraum und ein schwarzer Mann schaute aus dem Turmluk. Später dreht er ab und fuhr Richtung Schönstr. An das Kettengeräusch erinnere ich mich noch heute. Danach kamen die Amerikaner in unser Haus und wollten Eier. Sie kannten das Wort dafür und haben den ganzen Eierkorb mitgenommen. Der kleineren Schwester gaben sie eine Orange, die sie vermutlich als Ball ansah und in die Küche warf.


N.N. in Goldach:

Auch von Gefangennahme und -abtransport wird berichtet, so z.B. von einigen Soldaten aus Goldach, darunter drei SS-Soldaten, die die Isarbrücke gesprengt hatten, wie sich eine Zeitzeugin erinnert, hielten sie sich doch zuvor unter Führung eines Dienstgrades bei ihnen in der Wohnstube auf, bevor sie in Gefangenschaft gingen. Dazu hatten sich die SS-Soldaten zuvor Zivilbekleidung besorgt. Dem ordensgeschmückten Dienstgrad rissen die Amerikaner die Auszeichnungen von der Brust und führten mit seiner Dienstpistole ein Zielschießen durch, bevor der Soldat auf einem LkW abtransportiert worden ist.


Herr Busl, Jahrgang 1930, Ottostr:

Sah Panzer aus Richtung Mintraching Richtung Goldach fahren. Er erinnert sich, dass etliche Panzer auf der Wiese nördlich der Birkeneckerstr abgestellt waren und ca 20 deutsche Gefangene, eskortiert von amerikanischer Bewachung von dort Richtung Goldach, abgeführt wurden.

Dem Polizisten Sachenbacher hatten die Amerikaner den Revolver abgenommen und auf Panzer genommen. S. kam später nach Moosburg in das Gefangenenlager, zum glück, wie B meint, denn sonst hätten ihn sich die Polen vorgenommen.


Frau Jung, geb Göttler, Jahrgang 1931, Theresienstr :

Sie erinnert sich, dass bei ihnen zwei Amerikaner einquartiert waren, einer davon deutschstämmig, die nachts patroullieren mussten. Der deutschstämmige schrieb ihrem Vater noch ca 50 Jahre und ist letztes Jahr nach Mitteilung seiner Angehörigen verstorben.


Herr Haslauer, Jahrgang 1927, Birkenweg:

Er war damals 17 Jahre alt und von seinem Stabsfeldwebel wegen Krankheit im April nach Hause geschickt worden. Nach Einmarsch fuhr er mit seinem Fahrrad zum Schäferwirt (später Gamenikwirtschaft in der Theresienstr), um sich die Panzer an zu schauen. Die Amerikaner haben nach seiner Erinnerung den Polizisten Sachenbacher auf dem Panzer um Hallbergmoos gefahren.


Frau Hiller, geb. Stanglmair, Jahrgang 1936, Ludwigstr.

Am letzten Kriegstag in Hallbergmoos kamen zwei amerikanische Soldaten mit Stiefeln und Stahlhelm in unsere Wohnküche. Sie zogen die vier Schubladen aus unserer Kommode und durchsuchten deren Inhalte. Danach sagten sie o. k. Sie durchsuchten noch die Schränke im Schlafzimmer und gingen anschließend wieder. Ihr Jeep stand in Fahrtrichtung Isarauen/Brandau. Sie kann sich noch erinnern, dass die Eltern sagten, sie sollten weiße Leintücher hinaushängen, was bei ihnen aber nicht möglich war, da das Haus nur zwei Fenster zur Straßenseite hatte, da die Giebel parallel zur Straße verliefen.


Herr Kratzer, Jahrgang 1941, Ludwigstr:

Er stand mit seinem Großvater an der Ludwigstrasse, als die Amerikaner von den Isarauen kommend, die Ludwigstr entlang fuhren.


Herr Kopp, Jahrgang 1941, Ludwigstr:

Er wohnte damals beim Kramer und kann sich an Panzer erinnern, die aus der Brandau kamen und im gegenüberliegenden Feld abgestellt wurden.


Herr Ludwig Niedermair, Jahrgang 1932, Ludwigstr:

"Ich erinnere mich noch, dass es vom 30. April auf den 1. Mai ca 5 cm geschneit hat, da meine Mutter den Schnee von den Bäumen geschüttelt hat und dies war am Tag nach dem Einmarsch der Amerikaner. Zuvor waren ungefähr acht Tage lang deutsche Kolonnen, überwiegend Lkw, von Achering über die Holzbrücke kommend Richtung Birkeneck gefahren. Im Schulhaus befand sich SS, die Hallbergmoos verteidigen wollte, schließlich aber doch abzog.

Am 30. April um sechs Uhr morgens hörte ich sieben Mal pfeifende Geschosse, die im Birkenecker Wald einschlugen. Nachmittags gegen 3 Uhr kamen die Panzer aus Goldach und fuhren durch die Ludwigstr, wendeten und fuhren dann zu uns in den Hof. In der Hofmitte befand sich ein Strohhaufen, auf den die Amerikaner mit dem Jeep fuhren, da sie darin Soldaten vermuteten. In unserer Küche waren sechszehn Soldaten und aßen Zopf und meine Mutter musste ihnen Eier in die Pfanne schlagen. An Panzer oder Artillerie im Birkenecker Wald kann ich mich nicht erinnern. In unserem Hof standen drei Jeeps, 1-2 Lkw und ein Panzerspähwagen(Radpanzer), die Kanone Richtung Freising gerichtet. Bei letzterem stand ein Wachposten. Ungefähr 20 Meter vom heutigen Isardamm entfernt, aus Richtung Brandau kommend, hatte eine Granate eingeschlagen und es hingen ungefähr 2-3 Jahre Mantelfetzen im Gebüsch, dazu stank es bestialisch. An den Hallbergmooser Volkssturm erinnere ich mich noch, da sie auch meinen Vater dazu einziehen wollten, dies aber auf Grund eines Attestes dann doch nicht erfolgte. Der Streitberger Hias hatte aus der Isarau einen Opel Blitz in seiner Scheune versteckt, musste ihn aber später abliefern. An Beerdigungen deutscher Soldaten an der Friedhofsmauer kann ich mich noch erinnern, an eine Beerdigung eines Franzosen allerdings nicht. Nach Kriegsende durchzogen KZ-Häftlinge die Ludwigstr. An Pfingsten 1945 rückten die Amerikaner wieder ab, es waren 17 Panzer, drei Lkw und mehrere Jeeps, die im Feld nördlich der Birkeneckestr abgestellt waren. Wir mussten dazu, wie einige unserer Nachbarn, für Tage unser Wohnhaus räumen, nur zum milchkochen durfte meine Mutter in die Küche."


Chronik 50 Jahre Birkeneck Seite 20:

30.4.1945: Einmarsch der Amerikaner in Hallbergmoos um 14 Uhr. Erst abends fuhr ein Jeep hier vor, vier Soldaten stiegen aus, das Gewehr schußbereit in der Hand. Als sie aber Klosterschwestern sahen, zogen sie bald wieder ab. Die Polen klebten an die Hausfront ein Plakat: „Wird geschützt.“ Soweit der Chronist Pater Max Huber.


Herr Schröppel, damals in der 2. Klasse:

Er erinnert sich, dass nördlich der Birkeneckerstr auf dem Weizenacker amerikanische Panzer standen. Dabei erhielten die Jungen von den Amerikanern Schokolade und Kaugummi. Einmal erhielt er ein Kondom zum Aufblasen wie einen Luftballon, worüber seine Mutter nicht sehr erfreut war.


Herr Selmayr, Jahrgang 1940, Erching:

Er erinnert sich, dass Lkws aus dem Fliegerhorst Erding zum Kriegsende Lkw-weise Munition in die Isar bei der Mintrachinger Brücke gekippt haben.

Auch an einen geflüchteten holländischen KZ-Häftling, der bei ihnen Unterschlupf fand und ungefähr sechs Wochen später starb, erinnert er sich. Der Leichnam des Holländers wurde anschließend nach Holland überführt.


Erinnerung und Gedenken an die Kriegstoten vom 29.4. bis 9.5.1945.

Vom 29.4. bis 9.5 1945 fielen und starben durch Kriegsereignisse sieben Männer und ein Kind, deren Namen sich nur noch in dem Sterbebuch und Matrikelbuch befinden. Auch die Erinnerung und Gedenken an sie soll wach gehalten werden, damit sie nicht in Vergessenheit geraten.

So starben in den Isarauen vermutlich am 29. April 1945 folgende Soldaten, die im Sterbebuch Hallbergmoos unter dem 15. Mai 1945 eingetragen sind:

- Rudi Busse, geb. 1.4.1927

- Max Wedeleit, geb 10.1.1927

- Erwin Tix, ohne Geburtsdatum

- Robert Zirke, geb 23.10.1900 gefallen in den Isarauen.


Nach dem Matrikelbuch der Pfarrei Hallbergmoos wurden beerdigt, am

- 4.5.1945: Robert Zirke sowie ein unbekannter Soldat der Waffen-SS

- 8.5.1945: Max Wedeleit sowie ein unbekannter Soldat der Waffen-SS 

- 10.5.1945: ein unbekannter Soldat, gefunden bei einer Suchaktion, vermutlich Erwin Tix. 


Laut Internetangaben des Volksbundes ruhen Max Wedeleit, Erwin Tix und Robert Zirke inzwischen im Waldfriedhof München.

Tod des Soldaten Carol Kiss, geboren am 21.1.1905, laut Matrikelbuch gestorben am 2. Mai 1945 und beerdigt am 4.5.1945.
Tod von Albert Labro, ehemaliger Bürgermeister von Longwy, verstorben am 8.5.1945 um 5 Uhr in Hallbergmoos Haus Nr 77 auf dem Transport vom Zuchthaus Straubing in das KZ Dachau. Im Matrikelbuch ist sein Tod ebenfalls vermerk. Die Beerdigung fand am 13. Mai 1945 unter reger Beteiligung der Bevölkerung statt, wie im Matrikelbuch vermerkt ist. Nach Mitteilung der Stadt Longwy wurde Albert Labro im November 1946 exhumiert und in seine Heimat Frankreich überführt. Dieser Sachverhalt ist auch in der Festschrift Seite 7 zum 90-jährigen Jubiläum des Krieger- und Soldatenvereins Hallbergmoos vom Jahr 1965 vermerkt und ist in der Zwischenzeit in Vergessenheit geraten. 

Am 9. Mai kam der Jugendliche Adolf Leiderer, zwei Tage vor seinem 11. Geburtstag beim Spielen mit einer Handgranate ums Leben, wie das Sterbebild zeigt. Das Kind wurde, wie sich Zeitzeugen erinnern, zwischen Fichten, die an der Ostseite der alten Goldacher Kirche standen, in einem Kindergrab beerdigt. Vor dem Bau der neuen Goldacher Kirche waren die Kindergräber dann nicht mehr vorhanden.


Schlusswort:

Ich danke allen Zeitzeugen für ihre bereitwillige Auskunft.
Die Angaben decken sich weitgehend mit den Angaben, die die beiden Pfarrer Expositus Dr Joachim Birkner und Karl Morath aus Goldach und Hallbergmoos in dem Buch, „ Das Ende des Zweiten Weltkriegs im Erzbistum München und Freising Teil 2“ Seite 1359 ff, machten, erschienen 2005 im Verlag Schnell und Steiner GmbH, Regensburg, gedruckt im Jugendwerk Birkeneck.
Von allen Zeitzeugen wurde bestätigt, dass sie den 30. April 1945 als Tag der Befreiung betrachteten.



Hallbergmoos im April 2015 zur 70-jährigen Wiederkehr des Kriegsendes in Hallbergmoos und Goldach