Gedenkstunde zum Volkstrauertag 2018

17. November 2018

v.l.n.r. D. Werstler, Ehepaar Behrens, H. Leblanc, Bürgermeister Dr. C. Sieling, I. Nolle

Die diesjährige Gedenkstunde zum Volkstrauertag für das Bundesland Bremen fand am 17. November 2018 wiederum in der „Oberen Halle“ des Bremer Rathauses statt. Sie stand unter dem Jahresthema des Volksbundes "Europa, der Krieg und ich" und unter dem Schwerpunkt "100 Jahre Ende Erster Weltkrieg". Die Wortbeiträge beleuchteten alle diese Schwerpunkte. Der Landesvorsitzende, Herr Werstler, begrüßte die Gäste und der Bürgermeister, Herr Dr. Sieling, sprach zu diesem Thema für den Senat.
Hildburg Leblanc, eine gebürtige Bremerin, sprach über ihren Großvater, der im Ersten Weltkrieg als Mitglied des 75. Bremer Hanseatischen Regiments in der Nähe von Compiègne fiel. Hildburg Leblanc heiratete einen Franzosen und lebt seit 1968 in Compiègne. Sie ließ die Anwesenden daran teilhaben, wie die Kriegsereignisse das Leben ihrer Familie seinerzeit in Bremen beeinflussten und wie es ihr in Frankreich bis heute zur Goldenen Hochzeit erging.
Das Leben und Wirken von Paul Lefmann ist ein Projekt von Schülern/-innen der St.-Johannis-Schule mit ihrem Lehrer Dr. Oliver Rosteck. Paul Lefmann (geb. 1893 – gest. 1929), ein vergessener Komponist und Pianist aus Bremen, der im Ersten Weltkrieg als junger Mann an der Westfront eingesetzt war. Er überlebt den Krieg, stirbt aber 1929 an einer Blinddarmentzündung. Er hinterlässt einen großen Schatz an Feldpostbriefen und Kompositionen. Schüler/-innen und ehrenamtliche Jugendliche des Volksbundes lasen in Anwesenheit des Neffen Martin Behrens im Rathaus aus seinen Feldpostbriefen und das Kammerensemble des Orchesters der St.-Johannis-Schule Bremen spielte seine vergessene Musik.

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

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