Gedenkstunde zum Volkstrauertag im Bremer Rathaus

Über 200 Gäste nehmen an sehr gelungener Veranstaltung mit abwechslungsreichem Programm teil.

16. November 2019

Fotos: Michael Martin

In Bremen und für den Landesverband Bremen des Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. ist es Tradition geworden, die Veranstaltungen rund um den Volkstrauertag mit der Gedenkstunde in der Oberen Rathaushalle zu beginnen.

So wurde den über 200 Gästen auch in diesem Jahr am Vorabend des eigentlichen Volkstrauertages, am 16. November 2019, ein vielseitiges Programm zum Thema "100 Jahre Volksbund" geboten.

Neben der Begrüßung durch den Volksbund Landesvorsitzenden Dietmar Werstler, sprach auch Bremens Bürgermeister Dr. Andreas Bovenschulte Grußworte, in denen er die Arbeit für den Frieden des Volksbundes ausdrücklich lobte und seine Unterstützung für diese Arbeit zusicherte. Volksbund Landesgeschäftsführer Matthias Sobotta führte durch die Veranstaltung und freute sich sehr über die Beiträge des Jugendarbeitskreises und den Erfahrungsbericht von Alena Schäfer über ihr ehrenamtliches Engagement in der Jugendarbeit des Volksbundes. Diese beiden Programmpunkte zeigten wieder eindrucksvoll welch hohen Stellenwert die Jugendarbeit im Landesverband Bremen hat und dass darin seine Zukunft liegt.

Für den Kernvortrag des Abends konnte man den Geschäftsführer der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten gewinnen. Herr Dr. Jens-Christian Wagner beeindruckte die Gäste mit seinem Vortrag "Geschichte begreifen - für die Zukunft handeln". Dr. Wagner betrachtete dabei die in Deutschland praktizierte Erinnerungs- und Gedenkkultur durchaus kritisch und regte die Zuhörerinnen und Zuhörer dadurch zum Nachdenken an.

Als äußerst gelungen und passend wurde auch die musikalische Umrahmung durch Burghard Bock und Hanno Bonßdorf beschrieben. Durch die drei ausgewählten Stücke, jeweils eins aus dem muslimischen, dem christlichen und dem jüdischen Kulturraum wurde ein starkes Zeichen für Interreligiösität und Interkulturalität und damit auch für Versöhnung und Verständigung gesetzt.

Das durchweg positive Feedback zu dieser Veranstaltung freute das Team des Volksbundes sehr und es möchte sich deshalb hier noch einmal bei allen Mitwirkenden und Helferinnen und Helfern bedanken.

Zum Abschluss soll noch auf den sehr gelungenen Artikel des Weser Kuriers  zu der Veranstaltung hingewiesen werden.
https://www.weser-kurier.de/bremen/bremen-stadt_artikel,-festredner-kritisiert-heutige-erinnerungskultur-_arid,1875962.html

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