Kranzniederlegung zum Volkstrauertag auf dem Osterholzer Friedhof

Am Volkstrauertag, dem 18. November 2018, fand auf dem Osterholzer Friedhof die würdevolle, zentrale Kranzniederlegung an den Gräbern der Opfer von Krieg und Gewalt statt. Der Landesvorsitzende des Volksbundes in Bremen, Dietmar Werstler, konnte bei strahlendem Sonnenschein zahlreiche Gäste begrüßen. Er dankte besonders Volker Kröning, dem Doyen des Konsular-Korps im Lande Bremen für seine Bereitschaft, in diesem wichtigen Gedenkjahr 2018, Hundert Jahre nach dem Ende des Ersten Weltkrieges, im Namen des Konsular-Korps einen Kranz nieder zu legen.
Hildburg Leblanc überbrachte freundschaftliche Grüße aus Compiègne in Frankreich und setzte mit ihrem Gesteck in den französischen Nationalfarben ein Zeichen der deutsch-französischen Freundschaft.
Der Präsident der Bremischen Bürgerschaft, Christian Weber, die Senatorin für Finanzen, Bürgermeisterin Karoline Linnert sowie Elvira Noa, die Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde im Lande Bremen betonten in ihren Wortbeiträgen u. a. die Wichtigkeit von Toleranz und Demokratie in der heutigen Zeit.
Die jungen Ehrenamtlichen des Jugendarbeitskreises im Volksbundes stellten, wie bereits am Vortag während der Gedenkstunde in der Oberen Rathaushalle, einen Feldpostbrief des Bremer Komponisten und Pianisten Paul Lefmann aus dem Ersten Weltkrieg in den Mittelpunkt ihres Beitrages.
Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen der St.-Johannis, die in Begleitung ihrer Lehrerinnen Maren Schrader und Elisabeth Wiegandt gekommen waren, hatten sich abschließend Gedanken zum Thema "Frieden" gemacht und verlasen ein Gedicht von Peter Rosegger.

Miteinander von Peter Rosegger

 

Ein bißchen mehr… 

Ein bißchen mehr Friede 
und weniger Streit, 
ein bißchen mehr Güte 
und weniger Neid, 
ein bißchen mehr Liebe 
und weniger Haß, 
ein bißchen mehr Wahrheit, 
das wär doch schon was. 

Statt soviel Hast 
ein bißchen mehr Ruh’. 
Statt immer nur ich 
ein bißchen mehr Du!
Statt Angst und Hemmungen 
ein bißchen mehr Mut 
und Kraft zum Handeln, 
das wäre gut. 

Kein Trübsinn und Dunkel, 
mehr Freude und Licht. 
Kein quälend Verlangen, 
ein froher Verzicht 
und viel mehr Blumen 
so lange es geht, 
nicht erst auf Gräbern, 
da blühn sie zu spät!

Foto: Bundeswehr/Kullick

Gedenkstunde zum Volkstrauertag 2018

Die diesjährige Gedenkstunde zum Volkstrauertag für das Bundesland Bremen fand am 17. November 2018 wiederum in der "Oberen Halle" des Bremer Rathauses statt. Sie stand unter dem Jahresthema des Volksbundes "Europa, der Krieg und ich" und unter den Schwerpunkt "100 Jahre Ende Erster Weltkrieg". Die Wortbeiträge beleuchteten alle diese Schwerpunkte. Der Landesvorsitzende, Dietmar Werstler, begrüßte die Gäste und der Bürgermeister, Dr. Carsten Sieling, sprach zu diesem Thema für den Senat.
Hildburg Leblanc, eine gebürtige Bremerin, sprach über ihren Großvater, der im Ersten Weltkrieg als Mitglied des 75. Bremer Hanseatischen Regiments in der Nähe von Compiègne fiel. Hildburg Leblanc heiratete einen Franzosen und lebt seit 1968 in Compiègne. Sie ließ die Anwesenden daran teilhaben, wie die Kriegsereignisse das Leben ihrer Familie seinerzeit in Bremen beeinflussten und wie es ihr in Frankreich bis heute zur Goldenen Hochzeit erging.
Das Leben und Wirken von Paul Lefmann ist ein Projekt von Schülern/-innen der St.-Johannis-Schule mit ihrem Lehrer Dr. Oliver Rosteck. Paul Lefmann (geb. 1893 – gest. 1929), ein vergessener Komponist und Pianist aus Bremen, der im Ersten Weltkrieg als junger Mann an der Westfront eingesetzt war. Er überlebt den Krieg, stirbt aber 1929 an einer Blinddarmentzündung. Er hinterlässt einen großen Schatz an Feldpostbriefen und Kompositionen. Schüler/-innen und ehrenamtliche Jugendliche des Volksbundes lasen in Anwesenheit des Neffen Martin Behrens im Rathaus aus seinen Feldpostbriefen und das Kammerensemble des Orchesters der St.-Johannis-Schule Bremen spielte seine vergessene Musik.

v.l.n.r. D. Werstler, Ehepaar Behrens, H. Leblanc, Bürgermeister Dr. C. Sieling, I. Nolle
 

Volkstrauertag 2017

Die zentrale Gedenkveranstaltung zum Volkstrauertag für das Bundesland Bremen fand am Sonnabend, dem 18. November 2017, wieder in der "Oberen Halle" des Bremer Rathauses statt. Neben dem Landesvorsitzenden, Dietmar Werstler, der die zahlreich erschienen Gäste begrüßte, sprachen Bürgermeister Dr. Carsten Sieling, Willi Lemke und Erna Kosch. Willi Lemke berichtete von beeindruckenden Begegnungen und sprach zum Thema Menschenrechte im Rahmen seiner Tätigkeit als Sonderberater des UN-Generalsekretärs für Sport im Dienste von Frieden und Entwicklung. Frau Kosch berichtete über die Suche nach dem Grab ihres Vaters in Riga/Lettland. Der Beitrag der ehrenamtlichen Jugendlichen des Jugendarbeitskreises stand in diesem Jahr unter dem Thema "Get up, stand up for human rights - MENSCHENRECHTE!?". Musikalisch umrahmt wurde die Gedenkstunde vom Bläserensemble "Gramm-o-phon".

Am Volkstrauertag, dem 19. November 2017, fand auf dem Osterholzer Friedhof eine Kranzniederlegung an den Gräbern der Opfer von Krieg und Gewalt statt. Redner waren der Präsident der Bremischen Bürgerschaft, Christian Weber, die Senatorin für Finanzen, Bürgermeisterin Karoline Linnert, und Dr. Wilhelm Kampfhammer, der über seine Reise nach Russland auf den Spuren seines Vaters berichtete. Der Jugendarbeitskreis beschäftigte sich mit dem Thema "Reise in die Vergangenheit - Wenn Menschenrechte keinen Wert mehr haben".

Volkstrauertag 2016

Am Sonnabend, dem 12. November 2016, fand in diesem Jahr fand die zentrale Gedenkveranstaltung zum Volkstrauertag für das Bundesland Bremen statt. Neben Dietmar Werstler, Landesvorsitzender des Volksbundes, sprachen in der „Oberen Halle“ des Bremer Rathauses Bürgermeister Dr. Carsten Sieling, Rudolf Geisler und Odette Richter.
Herr Geisler lies die Zuhörer/innen teilhaben an seinen Gedanken am Grab seines Vaters in Pulawy. Sein sehr persönlicher Beitrag stand unter dem Thema „Wann endeten Weltkrieg, Flucht und Vertreibung?“ und Odette Richter erzählte den Anwesenden wie „Die Wunden heilen, aber die seelischen Verletzungen bleiben“. Ihre Worte haben einen tiefen Eindruck hinterlassen.
Die ehrenamtlichen Jugendlichen des Jugendarbeitskreises beschäftigten sich mit dem Thema „Vertrieben in eine ungewisse Zukunft“. Musikalisch umrahmt wurde die Gedenkstunde vom Ensemble Orient und Okzident.
Auch in diesem Jahr fand am 13. November 2016 auf dem Osterholzer Friedhof eine Kranzniederlegung an den Gräbern der Opfer von Krieg und Gewalt statt. Redner waren der Präsident der Bremischen Bürgerschaft, Christian Weber, der Senator für Inneres und Sport, Ulrich Mäurer und das Vorstandsmitglied der Jüdischen Gemeinde im Lande Bremen, Liviu Cornea.   
 

Kreisverband Bremerhaven

Die Gedenkstunde zum Volkstrauertag fand am 13. November 2016 in Bremerhaven um 11:45 Uhr in der Kapelle auf dem Geestemünder Friedehof, Feldstraße statt. Die Gedenkrede wurde durch den Bürgermeister Paul Bödeker gehalten und das Totengedenken durch Horst Cordes, Vorstand der Stadtverordnetenversammlung gelesen. Die Gedanken zum Volkstrauertag aus christlicher Sicht verlas die Militärpfarrerin Kerstin Jaensch. Die musikalische Begleitung erfolgte auch in diesem Jahr durch das Blasorchester Lehe unter Leitung von Dr. Donald Preuß.

Volkstrauertag 2015

Am Sonnabend, dem 14. November 2015 fand wiederum um 17:00 Uhr in der "Oberen Halle" des Bremer Rathauses die zentrale Gedenkveranstaltung zum Volkstrauertag für das Bundesland Bremen statt. Es sprachen neben Dietmar Werstler, Landesvorsitzender des Volksbundes, Bürgermeister Dr. Carsten Sieling, Dr. Daniel Tilgner, Leiter Landesfilmarchiv Bremen und Matthias Höllings.

Herr Dr. Tilgner sprach in seinem Beitrag eindrucksvoll zum Thema "Gedanken und Bilder vom Kriegsende in Bremen 1945" und Matthias Höllings unter der Überschrift "Er fehlt mir! über die Suche nach seinem Onkel.

Die ehrenamtlichen Jugendlichen des Jugendarbeitskreises beschäftigten sich mit dem Thema "Zwei Leben - eine Welt". Musikalisch umrahmt wurde die Gedenkstunde vom Ensemble "Northern Lights".

Auch in diesem Jahr fand am 15. November 2015 auf dem Osterholzer Friedhof eine Kranzniederlegung an den Gräbern der Opfer von Krieg und Gewalt statt. Redner/in waren der Präsident der Bremischen Bürgerschaft, Christian Weber und die Senatorin für Finanzen, Karoline Linnert.

   

Kreisverband Bremerhaven

Die Gedenkstunde zum Volkstrauertag fand am 15. November 2015 in Bremerhaven um 11:45 Uhr in der Kapelle auf dem Geestemünder Friedehof, Feldstraße statt. Die Gedenkrede wurde durch den Stadtverordnetenvorsteher a. D., Artur Beneken gehalten und das Totengedenken durch die 1. Beisitzerin im Vorstand der Stadtverordnetenversammlung Bremerhaven, Irene von Twistern gelesen.

 

Volkstrauertag 2014

Am Sonnabend, dem 15. November 2014 fand um 17:00 Uhr in der "Oberen Halle" des Bremer Rathauses die zentrale Gedenkveranstaltung zum Volkstrauertag für das Bundesland Bremen statt. Es sprachen neben Dietmar Werstler, Landesvorsitzender des Volksbundes, Bürgermeister Jens Böhrnsen, Dr. Thomas Köcher, Leiter der Landeszentrale für politische Bildung.

Herr Dr. Köcher sprach in seiner Gedenkrede zum Thema "100 Jahre Erster Weltkrieg - Gedanken zum Erinnerungsjahr 2014".

Die ehrenamtlichen Jugendlichen des Jugendarbeitskreises beschäftigten sich mit dem Thema "Zwischen den Zeilen" - Hundert Jahre können viel bewegen. Musikalisch umrahmt wurde die Gedenkstunde vom Ensemble "Seven up" der Gesamtschule Ost.

Auch in diesem Jahr fand am 16. November 2014 auf dem Osterholzer Friedhof eine Kranzniederlegung an den Gräbern der Opfer von Krieg und Gewalt statt. Redner waren der Präsident der Bremischen Bürgerschaft, Christian Weber, der Senator für Inneres und Sport, Ulrich Mäurer und das Vorstandsmitglied der Jüdischen Gemeinde, Liviu Cornea. Der Jugendbeitrag "Widerspruch gegen den Krieg" wurde in diesem Jahr von der Konfirmandengruppe der evangelischen Trinitatisgemeinde Bremen gehalten.

 

 

 

Kreisverband Bremerhaven

Die Gedenkstunde zum Volkstrauertag fand am 16. November 2014 in Bremerhaven um 11:45 Uhr in der Kapelle auf dem Geestemünder Friedehof, Feldstraße statt.

  

 

 

Volkstrauertag 2013

Am Sonnabend, dem 16. November 2013 fand um 17:00 Uhr in der "Oberen Halle" des Bremer Rathauses die zentrale Gedenkveranstaltung zum Volkstrauertag für das Bundesland Bremen statt. Es sprachen neben Dietmar Werstler, Landesvorsitzender des Volksbundes, Bürgermeister Jens Böhrnsen, die Generalstaatsanwältin Prof. Dr. Kirsten Graalmann-Scheerer und Ernst Kahrs.

Herr Kahrs sprach sehr persönlich von seiner Reise nach Russland im August desselben Jahres. In Duchowschtschina wurde am 3. August der letzte große Sammelfriedhof für deutsche Kriegstote in Russland durch den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. eingeweiht (siehe auch: http://www.kreiszeitung.de/lokales/bremen/reise-nach-duchowschtschina-3219291.html).

Die ehrenamtlichen Jugendlichen des Jugendarbeitskreises beschäftigten sich mit dem Thema "Vorurteile überwinden - der erste Schritt zum Frieden". Musikalisch umrahmt wurde die Gedenkstunde vom Orchester der Gesamtschule Ost, Bläserklasse 7.1 unter Leitung von H. Grossmann.

Siehe auch: http://www.weser-kurier.de/startseite_artikel,-Gemeinsame-Trauer-haelt-die-Gesellschaft-zusammen-_arid,712026.html

Auch in diesem Jahr fand am 17. November 2013 auf dem Osterholzer Friedhof eine Kranzniederlegung an den Gräbern der Opfer von Krieg und Gewalt statt. Redner waren der Präsident der Bremischen Bürgerschaft, Christian Weber, der Senator für Inneres und Sport, Ulrich Mäurer und das Vorstandsmitglied der Jüdischen Gemeinde, Liviu Cornea. Auch der Jugendarbeitskreis war wieder mit einem Beitrag vertreten.
  

  

 

 

Volkstrauertag 2012

Die zentrale Gedenkstunde für das Bundesland Bremen veranstaltete der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, Landesverband Bremen am 17. November 2012 in der Oberen Halle des Bremer Rathauses.

Begrüßt wurden die geladenen Gäste vom Landesvorsitzenden, Dietmar Werstler. Bürgermeister Jens Böhrnsen sprach Grußworte und die Gedenkrede wurde von der Präsidentin des Kirchenausschusses der Bremischen evangelischen Kirche, Frau Brigitte Boehme gehalten.

Auch die Jugendlichen des Jugendarbeitskreises beteiligten sich mit ihrem Beitrag "An wen denkst Du heute?" an der Gedenkstunde. Umrahmt wurde diese vom Chor "J-Cappella".

Am 18. November 2012 fand um 15:00 Uhr die Kranzniederlegung auf dem Friedhof Bremen-Osterholz an den Gräbern der Opfer von Krieg und Gewalt statt. 

 

 

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

Spendentelefon: 0561 700 90

Spendenkonto

IBAN:
DE23520400210322299900

BIC: COBADEFFXXX

Commerzbank Kassel


2018 - Osterholzer Friedhof
2018 - Osterholzer Friedhof
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2017 - Osterholzer Friedhof
2017 (Foto Bundeswehr)
2017 (Foto Bundeswehr)
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2016 - Osterholzer Friedhof
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