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Georg Ebert
Date of birth 25.06.1896
Place of birth Bremen
Death/missing date 05.05.1917
Death/missing place Chemin des Dames bei Laon
Service rank Musketier
It has not been possible to identify a burial report for Georg Ebert amongst the available documents. However, as the French war graves service performed re-interments from the surrounding towns to collective cemeteries in the 1920s, he could be buried in a mass grave in the military cemetery in Cerny-en-Laonnois prepared by the Volksbund.
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Hier gibt es noch eine diskrepanz mit den text block keys.
in elastic ist der wert: und in salesforce ist der wert von vdk_Text_Block_Website__c: 006.
Dadurch kriegen wir die falschen TextBlöcke.
Short Biography
Georg Ebert in Uniform, undatiert; bereitgestellt durch Stiftung Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Gedenkstätte
Georg Ebert wurde am 25. Juni 1896 als zweiter Sohn des SPD-Politikers und späteren Reichspräsidenten Friedrich Ebert und seiner Ehefrau, der Arbeiterin Louise Rump, in Bremen geboren. Er hatte drei Brüder und eine jüngere Schwester – Heinrich, Friedrich, Karl und Amalie. Über seine Jugend und das Familienleben ist wenig bekannt. Aus den Schilderungen seines Bruders Karl geht hervor, dass die Erziehung der Kinder streng war: „[I]m Hause der Eltern hieß es, bei aller Freiheit, vor allem Disziplin üben. […] Pünktlich zu Tisch, geordnetes und geregeltes Leben, absolutes Einhalten der höheren Orts aufgestellten Hausordnung.“ Die Kinder wurden den Werten des Handwerkermilieus, dem Friedrich Ebert entstammte, zu Fleiß, Ordnung und Disziplin erzogen.
Zwei Jahre nach Beginn des Ersten Weltkrieges wurde Georg Ebert im September 1916 zum Heeresdienst ausgehoben und als Musketier im Reserve-Infanterie-Regiment 205 eingesetzt. Bei einem Heimaturlaub im November 1916 klagte er über schweren Dienst. Wie seine Schwester Amalie Ebert in ihrem Tagebuch festhielt, wurde er daraufhin von seinem Vater „angeschnauzt“: „Ein Soldat, ein Mann, beklagt sich nicht. Damit wird es doch nicht besser.“ Ihr tat „[d]er arme Kerl […] leid.“
Beim Abschied von der Familie notierte sie: „Wenn man sich überlegt, daß der kleine Kerl hinaus soll in die weite Welt, in Nacht und Nebel, in Sturm und Wetter, wenn man daran denkt daß er hinaus soll in die furchtbare Schlacht, Menschen töten und selbst den grausigsten Mordinstrumenten ausgesetzt sein, dann könnte einem das Herz brechen. Ach, er hat uns so unendlich verzweifelt zugewinkt, es hat mir tief in die Seele geschnitten.“
Zuletzt wurde Georg Ebert am Chemin des Dames bei Laon eingesetzt. Das Gebiet war während des Krieges stark umkämpft und zählt zu den sogenannten „Zone rouge“. Ebert wurde dort bei den Kämpfen am 5. Mai 1917 getötet. Sein Leichnam konnte später nicht identifiziert werden. Er ruht heute auf der Kriegsgräberstätte Cerny-en Laonnois unter den Unbekannten.
Zwei der vier Söhne der Familie überleben den Krieg nicht. Bereits am 14. Februar 1917 erlag Heinrich Ebert in einem Feldlazarett in Prilep seinen schweren Verwundungen. Heute ruht Georg Ebert auf der Kriegsgräberstätte Prilep in einem Einzelgrab.
Empfohlene Zitationsweise: Projekt "Kriegsbiographien", Georg Ebert, in: Volksbund Dt. Kriegsgräberfürsorge e.V., Gräbersuche Online, [Zugriff am].
Cerny-en-Laonnois, Frankreich
Note for cemetery visitors
On some war grave sites, which the War Graves Commission has established in Eastern Europe, the name marking has partly not been done yet! Therefore, we urgently request that relatives contact us at the e-mail address service@volksbund.de or the telephone number +49(0)561-7009-0 before a planned trip. This way we can also guarantee that the respective war gravesite will be open on the planned date of the visit.
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