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Gräbersuche-Online

Johann Bergmeier

Geburtsdatum 06.05.1916

Geburtsort Bachhorn

Todes-/Vermisstendatum 22.08.1942

Todes-/Vermisstenort Krglaz. 2/684 Nowo-Lisino

Dienstgrad Obergefreiter

Johann Bergmeier wurde noch nicht auf einen vom Volksbund errichteten Soldatenfriedhof überführt.

Nach den uns vorliegenden Informationen befindet sich sein Grab derzeit noch an folgendem Ort:: Nowolisino / Leningrad - Russland

Der Volksbund ist bemüht, auf der Grundlage von Kriegsgräberabkommen die Gräber der deutschen Soldaten zu finden und ihnen auf Dauer gesicherte Ruhestätten zu geben. Wir hoffen, in nicht allzu ferner Zukunft auch das Grab von Johann Bergmeier zu finden und die Gebeine auf einen Soldatenfriedhof überführen zu können.

  • Name und die persönlichen Daten von Johann Bergmeier sind auch im Gedenkbuch der Kriegsgräberstätte verzeichnet. Sie können gern einen Auszug bei uns bestellen.
  • Bitte beachten Sie, dass auf einigen Friedhöfen nicht die aktuelle Version ausliegt, somit kann der Name Ihres Angehörigen darin evtl. noch nicht verzeichnet sein.
  • Falls Johann Bergmeier mit Ihnen verwandt ist, und Sie von uns über Sachstandsänderungen informiert werden möchten, füllen Sie bitte das folgende Formular aus.
  • Bitte prüfen Sie vorher an Hand Ihrer Unterlagen sorgfältig, ob es sich wirklich um Ihren Angehörigen handelt. Falls Sie nicht sicher sind, vermerken Sie dies im Textfeld des Formulares.

Sologubowka, Russland

1994 begann der Volksbund mit der Suche nach einem geeigneten Gelände für einen großen Sammelfriedhof. Zahlreiche während des Krieges angelegte deutsche Soldatenfriedhöfe wurden begutachtet. Hier im Ort Sologubowka (Ortsteil Lezje), etwa 70 Kilometer von St. Petersburg entfernt, bot sich ein ausreichend großes Gelände an, zumal es bereits in der direkten Umgebung des heutigen Friedhofes vier kleinere Gräberfelder mit insgesamt 3.200 Toten gab. Der Volksbund erhielt für den Bau des Friedhofes ein fünf Hektar großes Gelände auf kircheneigenem Grund. Ein russischer Architekt aus St. Petersburg erstellte auf der Grundlage von Vorgaben des Volksbundes die Gestaltungsplanung. Das Projekt gliedert sich in drei Teilbereiche: den Friedhof mit einmal bis zu 80.000 deutschen Kriegstoten als Ort der Erinnerung und Mahnung, einen anschließenden Friedenspark als Symbol für das Heranwachsen des Friedens zwischen den Menschen und die Wiederherstellung einer verfallenen alten russisch-orthodoxen Kirche als versöhnende Geste. Die Kirche „Mariä Himmelfahrt“ wurde 1851 eingeweiht und 1880 mit einem Glockenturm versehen. In den zwanziger und dreißiger Jahren ausgeplündert, wurde sie 1937 geschlossen. Während der Kriegsjahre befand sich im Keller der Kirche ein Lazarett für deutsche Soldaten. Der Volksbund richtete nach der Restaurierung im Gewölbe unter der Kirche einen Gedenk- und Ausstellungsraum mit Schicksalsbeschreibungen von deutschen Kriegsopfern ein. Außerdem sind dort die Namen aller in Russland während des Zweiten Weltkrieges gefallenen, vermissten und in Gefangenschaft verstorbenen deutschen Soldaten dokumentiert. Der Kirchenraum wird in Zukunft wieder den Menschen in Sologubowka als Gotteshaus dienen und den Gästen des Friedhofes zum Gebet und stiller Einkehr geöffnet sein. Mit diesem Projekt setzt der Volksbund ein Zeichen der Versöhnung zwischen dem deutschen und dem russischen Volk. Seit 1996 wurden 56.416 Kriegstote aus zahlreichen Grablageorten des Leningrader Gebietes eingebettet. Am 9. September 2000 wurde der Friedhof unter Beteiligung von Angehörigen und der ortsansässigen Bevölkerung der Öffentlichkeit übergeben. Am 20. September 2003 übergab der Volksbund das vollständig restaurierte Kirchengebäude an die russische Gemeinde.

Hinweis für Friedhofsbesucher

Auf einigen Kriegsgräberstätten, die der Volksbund in Osteuropa errichtet hat, ist die Namenkennzeichnung teilweise noch nicht erfolgt! Daher bitten wir dringend darum, dass sich Angehörige vor einer geplanten Reise mit uns unter der E-Mail-Adresse service@volksbund.de oder der Telefon-Nummer +49(0)561-7009-0 in Verbindung setzen. So können wir auch gewährleisten, dass die jeweilige Kriegsgräberstätte zum geplanten Besuchstermin geöffnet ist.

Mediathek

  • Prospekt "Kriegsgräberstätten Russische Föderation (deutsch)"
    Mediathek
  • Prospekt "Wenn Steine reden könnten ..." - Kriegsgräberstätten in Europa
    Mediathek
  • Informationstafel Sologubowka bei St. Petersburg in Russland
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