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Gräbersuche-Online

Ernst Gumprich

Geburtsdatum 15.09.1917

Geburtsort Adelsbach

Todes-/Vermisstendatum 12.07.1940

Todes-/Vermisstenort Frontenac

Dienstgrad Gefreiter

Ernst Gumprich ruht auf der Kriegsgräberstätte in Berneuil .

Endgrablage: Block 4 Reihe 17 Grab 767

  • Name und die persönlichen Daten von Ernst Gumprich sind auch im Gedenkbuch der Kriegsgräberstätte verzeichnet. Sie können gern einen Auszug bei uns bestellen.
  • Bitte beachten Sie, dass auf einigen Friedhöfen nicht die aktuelle Version ausliegt, somit kann der Name Ihres Angehörigen darin evtl. noch nicht verzeichnet sein.
  • Falls Ernst Gumprich mit Ihnen verwandt ist, und Sie von uns über Sachstandsänderungen informiert werden möchten, füllen Sie bitte das folgende Formular aus.
  • Bitte prüfen Sie vorher an Hand Ihrer Unterlagen sorgfältig, ob es sich wirklich um Ihren Angehörigen handelt. Falls Sie nicht sicher sind, vermerken Sie dies im Textfeld des Formulares.

Berneuil, Frankreich

<b>8 342 Tote ruhen auf der deutschen Kriegsgräberstätte Berneuil</b> Im Westen Frankreichs, etwa 100 Kilometer nördlich von Bordeaux und acht Kilometer südlich von Saintes,im Département Charente-Maritime, befindet sich unmittelbar neben der Nationalstraße 137 die deutsche Kriegsgräberstätte Berneuil.In dem 1954 abgeschlossenen deutsch-französischen Kriegsgräberabkommen wurde Berneuil als einer der Zubettungsfriedhöfe festgelegt. Deutsche Tote wurden aus den Départements Pyrénées-Atlantiques, Cantal, Charente, Charente-Maritime, Corrèze, Creuse, Dordogne, Gers, Gironde, Haute-Vienne, Lot, Landes,Hautes-Pyrénées, Tarn-et-Garonne und Lot-et-Garonne umgebettet; insgesamt waren es 8 342. Einer großen Zahl der Gefallenen konnte ihr verloren gegangener Name wiedergegeben werden.Beim Ausbau der Anlage halfen internationale Jugendlager des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. unter dem Motto: „Versöhnung über den Gräbern“ mit und schufen erste gute Kontakte zur dortigen Bevölkerung. Vom Parkplatz gelangt man in die am Hang gelegene Eingangshalle. Dort befinden sich die Namenlisten und das Besucherbuch. In der Mitte der Halle trägt ein Steintisch einen aus Bronze gegossenen Übersichtsplan der Anlage, der das Auffinden der einzelnen Gräberfelder erleichtert. Der Hauptweg führt zu einem zentralen Platz, der von einem elf Meter hohen Hochkreuz überragt wird. Dort befindet sich auch ein Kameradengrab. Auf den insgesamt acht Gräberfeldern, die terrassenförmig angeordnet sind, wurden die Gräber durch Pultsteine gekennzeichnet. Sie tragen jeweils die Namen und Daten von vier Gefallenen. Die Gräberflächen sind begrünt, wobei der Untergrund aus Kreide nur einen vielfältigen Naturrasen ermöglicht. Von der oberen Terrasse geht der Blick in das Tal der Charente, wo sich am gegenüberliegenden Ufer Weinberge befinden, die den Wein für den weltberühmten Cognac hervorbringen. Dieser hat seinen Namen von der in der Nähe liegenden gleichnamigen Stadt erhalten. Südlich, in Richtung Bordeaux, treffen wir bald auf die ersten Bordeauxlagen, wie zum Beispiel Côtes-de-Blaye. Wie auf allen deutschen Kriegsgräberstätten gibt es bei den Einbettungen keine Rang folge: So finden Sie zum Beispiel im Gräberfeld 2, Reihe 17, das Grab eines Generals neben Gräbern mit Toten niedrigerer Dienstgrade. Erstaunlich ist auch die Vielfalt der Todesdaten: Hunderte von Soldaten sind erst kurz vor der Kapitulation Anfang Mai 1945 gefallen. Frankreich war schon nahezu von den Alliierten befreit; dennoch gab es einige deutsche Widerstandsnester (sogenannte „Poches“) bei Royan, der Pointe de Graves am gegenüberliegenden Girondeufer, bei La Rochelle, und noch an einigen anderen Orten. Hier tobten die Kämpfe bis zum bitteren Ende. Die beiden letzten Kom- mandeure der „Poche de Royan“, Oberst Sonntag und der Fregattenkapitän Ritter und Edler von Berger, ruhen in Block Nr. 7. Andere sind nach Kriegsende in Gefangenschaft an Verletzungen und Krankheiten verstorben. Eine Typhusepidemie ließ Ende 1945 Hunderte von Kriegsgefangenen im Lager St. Médard-en-Jalles sterben. Wir finden aber auch vier Tote, die im Januar 1939 verstarben: die Besatzung eines Fliegers der Legion Condor, die auf französischem Boden mit ihrem Flugzeug abgestürzt war und nach Berneuil umgebettet wurde. In der Nähe befindet sich der französische Soldatenfriedhof Rétaud, wo französische Kriegstote, insbesondere aus den letzten Kämpfen um die „Poches“, ruhen. Der Friedhof wurde am 24. Juni 1967 unter großer Beteiligung der französischen Bevölkerung und mehr als 600 deutschen Familien eingeweiht. Die Gedenkveranstaltung "40 Jahre deutscher Soldatenfriedhof Berneuil" fand am 23. Juni 2007 statt.

Hinweis für Friedhofsbesucher

Auf einigen Kriegsgräberstätten, die der Volksbund in Osteuropa errichtet hat, ist die Namenkennzeichnung teilweise noch nicht erfolgt! Daher bitten wir dringend darum, dass sich Angehörige vor einer geplanten Reise mit uns unter der E-Mail-Adresse service@volksbund.de oder der Telefon-Nummer +49(0)561-7009-0 in Verbindung setzen. So können wir auch gewährleisten, dass die jeweilige Kriegsgräberstätte zum geplanten Besuchstermin geöffnet ist.

Mediathek

  • Prospekt "Kriegsgräberstätte Berneuil/Frankreich"
    Mediathek
  • Informationstafel Berneuil in Frankreich
    Mediathek

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