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Gräbersuche-Online

Wilhelm Hennig

Geburtsdatum 19.08.1912

Geburtsort Gelsenkirchen-Rotthausen

Todes-/Vermisstendatum 25.01.1943

Todes-/Vermisstenort H.V.Pl. Sankp.2-59 Nasswa

Dienstgrad Obergefreiter

Wilhelm Hennig ruht auf der Kriegsgräberstätte in Sebesh .

Endgrablage: Block 9 Reihe 21 Grab 1464

  • Name und die persönlichen Daten von Wilhelm Hennig sind auch im Gedenkbuch der Kriegsgräberstätte verzeichnet. Sie können gern einen Auszug bei uns bestellen.
  • Bitte beachten Sie, dass auf einigen Friedhöfen nicht die aktuelle Version ausliegt, somit kann der Name Ihres Angehörigen darin evtl. noch nicht verzeichnet sein.
  • Falls Wilhelm Hennig mit Ihnen verwandt ist, und Sie von uns über Sachstandsänderungen informiert werden möchten, füllen Sie bitte das folgende Formular aus.
  • Bitte prüfen Sie vorher an Hand Ihrer Unterlagen sorgfältig, ob es sich wirklich um Ihren Angehörigen handelt. Falls Sie nicht sicher sind, vermerken Sie dies im Textfeld des Formulares.

Sebesh, Russland

Der deutsche Sammelfriedhof in Sebesh ist einer der letzten, der für Russland vorgesehen ist. Dort sind 36.198 Tote des Zweiten Weltkriegs bestattet.

 

Friedhofbeschreibung

Die Kriegsgräberstätte befindet sich sechs Kilometer östlich der Kleinstadt Sebesh an der Straße nach Opotschka. Die Großstadt Pskow liegt etwa 150 Kilometer entfernt im Nordwesten Russlands nahe der Grenze zu Lettland.

Auf dem vier Hektar großen Gelände hat der Volksbund einen der letzten für Russland vorgesehenen Sammelfriedhöfe angelegt. Ein granitgepflasterter Weg führt durch einen überdachten Eingang zum Gedenkplatz mit einem Metallhochkreuz. Die Namen und Daten von identifizierten Toten sind nach Stand der Zubettungen in alphabetischer Reihenfolge auf Natursteinstelen an den Gräberblöcken verzeichnet. Die belegten Gräberblöcke sind außerdem mit Symbolkreuzgruppen versehen.

Die Namen der bei den Umbettungen nicht zu bergenden Toten sind in einem Gedenknamenbuch verzeichnet. An einem Teich steht eine zweisprachige Gedenktafel.

 

 

Belegung

36.198 Tote des Zweiten Weltkriegs sind auf dem Soldatenfriedhof Sebesh bestattet. Auf die Anlage wurden deutsche Gefallene aus den Gebieten Pskow, Welikije Luki, Opotschka und Newel umgebettet. Der Volksbund vermutet dort etwa 30.000 bis 40.000 Tote aus der Zeit zwischen 1941 und 1944. Weitere Zubettungen werden folgen.

 

Historie

Die landschaftsbaulichen Maßnahmen begannen 2004. Der Soldatenfriedhof wurde am 8. September 2007 eingeweiht. Am 9. September 2017 fand dort eine Gedenkveranstaltung statt. Bis zum 31. Dezember 2016 waren dort 34.991 Tote bestattet und Stelen mit 18.477 Namen beschriftet worden.

 

 

Besonderheit

Mit Vinzent Cieluch ist in Sebesh der 900.000 Kriegstote begraben, den der Volksbund in Osteuropa seit der Unterzeichnung des deutsch-russischen Kriegsgräberabkommens 1992 geborgen hat. Er fiel mit 32 Jahren als Angehöriger des 323. Infanterie-Regiments am 10. März 1944 in Schestowo und hinterließ seine Frau und einen kleinen Sohn. Am 9. September 2017 wurde er als einer von fünf Toten feierlich auf der Kriegsgräberstätte eingebettet

 

(mehr Informationen). Zum Gedenken an Kriegsgefangene wurden für das Gebiet Pskow eine Tafel in zwei Sprachen sowie ein Lichtkreuz aus Granit aufgestellt.

Hinweis für Friedhofsbesucher

Auf einigen Kriegsgräberstätten, die der Volksbund in Osteuropa errichtet hat, ist die Namenkennzeichnung teilweise noch nicht erfolgt! Daher bitten wir dringend darum, dass sich Angehörige vor einer geplanten Reise mit uns unter der E-Mail-Adresse service@volksbund.de oder der Telefon-Nummer +49(0)561-7009-0 in Verbindung setzen. So können wir auch gewährleisten, dass die jeweilige Kriegsgräberstätte zum geplanten Besuchstermin geöffnet ist.

Mediathek

  • Prospekt "Kriegsgräberstätten Russische Föderation (deutsch)"
    Mediathek
  • Informationstafel Sebesh in Russland
    Mediathek
  • Video: Einbettung und Gedenkveranstaltung am 9. September 2017 in Sebesh
    Mediathek
  • Hörfunk-Beitrag "Gräbersuche online" (2017)
    Mediathek

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