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Gräbersuche-Online

Karl Raddatz

Geburtsdatum 02.10.1922

Geburtsort Trochenglienke

Todes-/Vermisstendatum 05.08.1942

Todes-/Vermisstenort H.V.Pl. Lasinins San.Kp. 1/36 (m.)

Dienstgrad Gefreiter

Karl Raddatz wurde noch nicht auf einen vom Volksbund errichteten Soldatenfriedhof überführt.

Nach den uns vorliegenden Informationen befindet sich sein Grab derzeit noch an folgendem Ort: Karmanowo / Gagarin - Russland

Der Volksbund ist bemüht, auf der Grundlage von Kriegsgräberabkommen die Gräber der deutschen Soldaten zu finden und ihnen auf Dauer gesicherte Ruhestätten zu geben. Wir hoffen, in nicht allzu ferner Zukunft auch das Grab von Karl Raddatz zu finden und die Gebeine auf einen Soldatenfriedhof überführen zu können.

  • Name und die persönlichen Daten von Karl Raddatz sind auch im Gedenkbuch der Kriegsgräberstätte verzeichnet. Sie können gern einen Auszug bei uns bestellen.
  • Bitte beachten Sie, dass auf einigen Friedhöfen nicht die aktuelle Version ausliegt, somit kann der Name Ihres Angehörigen darin evtl. noch nicht verzeichnet sein.
  • Falls Karl Raddatz mit Ihnen verwandt ist, und Sie von uns über Sachstandsänderungen informiert werden möchten, füllen Sie bitte das folgende Formular aus.
  • Bitte prüfen Sie vorher an Hand Ihrer Unterlagen sorgfältig, ob es sich wirklich um Ihren Angehörigen handelt. Falls Sie nicht sicher sind, vermerken Sie dies im Textfeld des Formulares.

Duchowschtschina, Russland

Auf dem Sammelfriedhof Duchowschtschina können bis zu 70.000 Tote eingebettet werden. Die Anlage wurde 2013 eröffnet.

Friedhofbeschreibung

Der Sammelfriedhof Duchowschtschina ist die letzte große deutsche Kriegsgräberstätte, die der Volksbund im Auftrag der Bundesrepublik Deutschland in Russland angelegt hat. Die Friedhofsanlage Duchowschtschina liegt in der Nähe der gleichnamigen Kleinstadt, etwa 60 Kilometer nordöstlich der Oblasthauptstadt Smolensk.

Die fünf Hektar große Anlage ist eingefriedet und begrünt. Sie bietet Platz für bis zu 70.000 deutsche Kriegstote. Endpunkt der Hauptachse ist der runde Gedenkplatz, in dessen Mitte sich ein Hochkreuz befindet. Die Namen der Toten sind auf Namenstelen aus Granit verzeichnet. Auf dem Friedhof verteilen sich Symbolkreuzgruppen.

Belegung

Auf der Kriegsgräberstätte Duchowschtschina sind 58.603 Tote des Zweiten Weltkriegs aus den Gebieten Smolensk, Brjansk und Kaluga eingebettet. Bei den Toten handelt es sich vorwiegend um Wehrmachtsangehörige, die in den Jahren 1941 bis 1943 gefallen sind oder in Lazaretten verstorben waren. Die Anlage soll auch in Zukunft für weitere Einbettungen genutzt werden.

Historie

Duchowschtschina wurde am 15. Juli 1941 von der Wehrmacht besetzt, am 19. September 1943 eroberten sowjetische Truppen die Stadt zurück. Während der Kämpfe wurde der Ort zerstört.

2010 begann der Volksbund mit dem Bau des Friedhofs. Noch im selben Jahr wurden die ersten 7.000 Kriegstoten eingebettet. Im Sommer 2013 beschriftete der Volksbund die ersten Stelen aus Naturstein mit den rund 16.300 Namen der bisher identifizierten Kriegstoten. Die Kriegsgräberstätte wurde am 3. August 2013 während einer Gedenkveranstaltung der Öffentlichkeit übergeben.

Besonderheit

In Duchowschtschina gibt es ebenfalls eine russische Kriegsgräberstätte.

Hinweis für Friedhofsbesucher

Auf einigen Kriegsgräberstätten, die der Volksbund in Osteuropa errichtet hat, ist die Namenkennzeichnung teilweise noch nicht erfolgt! Daher bitten wir dringend darum, dass sich Angehörige vor einer geplanten Reise mit uns unter der E-Mail-Adresse service@volksbund.de oder der Telefon-Nummer +49(0)561-7009-0 in Verbindung setzen. So können wir auch gewährleisten, dass die jeweilige Kriegsgräberstätte zum geplanten Besuchstermin geöffnet ist.

Mediathek

  • Prospekt "Kriegsgräberstätten Russische Föderation (deutsch)"
    Mediathek
  • Prospekt "Kriegsgräberstätte Duchowschtschina/Russische Föderation"
    Mediathek
  • Informationstafel Duchowschtschina in Russland
    Mediathek

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