Zum Inhalt springen

Gräbersuche-Online

Gräbersuche-Online

Herbert Blass

Geburtsdatum 05.02.1922

Geburtsort Unruhstadt

Todes-/Vermisstendatum 27.03.1944

Todes-/Vermisstenort Bristol n.Feindflg.b.St.Malo

Dienstgrad Leutnant

Herbert Blass ruht auf der Kriegsgräberstätte in Marigny .

Endgrablage: Block 2 Reihe 21 Grab 816

    Hier gibt es noch eine diskrepanz mit den text block keys.
    in elastic ist der wert: und in salesforce ist der wert von vdk_Text_Block_Website__c: 220.
    Dadurch kriegen wir die falschen TextBlöcke.

  • Falls Herbert Blass mit Ihnen verwandt ist, und Sie von uns über Sachstandsänderungen informiert werden möchten, füllen Sie bitte das folgende Formular aus.
  • Bitte prüfen Sie vorher an Hand Ihrer Unterlagen sorgfältig, ob es sich wirklich um Ihren Angehörigen handelt. Falls Sie nicht sicher sind, vermerken Sie dies im Textfeld des Formulares.

Kurzbiographie

Herbert Blass wurde am 5. Februar 1922 in Unruhstadt in Posen geboren. Er hatte noch eine Schwester, Erika, mit der er während seiner Militärzeit einen umfangreichen Briefwechsel führte. Blass war Jungenschaftsführer im Jungvolk und sehr sportlich. Er besuchte die Walter-Flex-Oberschule in Merzig bis zur achten Klasse und war im letzten halben Jahr im Kriegshilfsdienst eingesetzt. Im März 1940 bekam er sein Reifezeugnis. Bereits im November 1939 gab sein Vater ihm die schriftliche Erlaubnis, als Minderjähriger freiwillig in die Wehrmacht einzutreten, was zum 16. November 1940 dann auch erfolgte. Zwischenzeitlich (vom 01.12.1939 – 06.07.1940) war er als Werkstudent bei der Firma Kugelfischer in Schweinfurt a./M. beschäftigt. Vom 16. November 1940 bis 3. Februar 1942 absolvierte er eine Ausbildung an der Luftkriegsschule 5 in Breslau; bis zu seinem Tod 27. März 1944 war er bei der Luftwaffe als Kampfflieger im Einsatz. Er bekam das Eiserne Kreuz I. und II. Klasse sowie die Frontflugspange in Bronze verliehen und wurde am 1. April 1942 bereits zum Leutnant befördert. Als Pilot flog er regelmäßig Einsätze. Bei einem Feindflug gegen England von St. Malo nach Bristol wurde er schließlich abgeschossen. Zunächst galt er als vermisst, ein Kamerad schilderte der Schwester die Umstände des letzten Fluges. Erst 1963 erfolgt der Sterbebucheintrag für Herbert Blass. Er wurde auf dem Gemeindefriedhof in Dinard erstbestattet. 1957 erfolgte seine Umbettung auf die Kriegsgräberstätte Marigny. Hier ruht er in Block 2, Reihe 21, Grab 816.

Marigny, Frankreich

Die Deutsche Kriegsgräberstätte in der Gemeinde La Chapelle-en-Juger im französischen Département Manche, zwölf Kilometer westlich von Saint-Lô, trägt den Namen der zwei Kilometer südwestlich gelegenen Gemeinde Marigny. Auf dem am 20. September 1961 eingeweihten Friedhof sind 11.169 deutsche Soldaten bestattet.

Friedhofsbeschreibung

Der Friedhof ist in fünf lang gestreckte Gräberblöcke eingeteilt und mit Wällen eingefasst. Die bauliche Gestaltung des Eingangsgebäudes lehnt sich an den Charakter der alten normannischen Dorfkirchen an. Sein Bruchsteinmauerwerk fügt sich harmonisch in die Landschaft ein. Keramikplatten über den Gräbern tragen die Namen, Dienstgrade sowie die Lebens- und Sterbedaten von je zwei Kriegstoten. Die für deutsche Kriegsgräberstätten charakteristischen Symbokreuzgruppen sind gleichmäßig über das Gelände verteilt. Eine Steinmauer umschließt die Gräberstätte.

Historie

Während der Invasion der Alliierten in der Normandie 1944 erlitten die Kriegsparteien hohe Verluste. In der Region Cherbourg verloren viele deutsche Soldaten durch Bombenangriffe bei Marigny, La Chapelle-en-Juger und den umliegenden Ortschaften ihr Leben. Im Verlauf der heftigen Landungskämpfe starben 3.070 amerikanische Soldaten in den Abschnitten St. Mere-Eglise und "Utah-Beach". Diese Kriegstoten bestattete der amerikanische Gräberdienst zunächst bei Marigny. In den Jahren 1945 und 1946 erfolgte ihre Umbettung auf den Friedhof Saint-James (statt St. Laurent-sur-Mer).

Besonderheit

In der Nähe des Eingangs der Kriegsgräberstätte Marigny befindet sich ein Gedenkstein. Er erinnert an die Soldaten des VII. US-Korps, die zunächst dort beigesetzt und später auf den großen amerikanischen Soldatenfriedhof Saint-Laurent-sur-Mer umgebettet worden waren.

Aufnahmen: Erhard Lauber

Hinweis für Friedhofsbesucher

Auf einigen Kriegsgräberstätten, die der Volksbund in Osteuropa errichtet hat, ist die Namenkennzeichnung teilweise noch nicht erfolgt! Daher bitten wir dringend darum, dass sich Angehörige vor einer geplanten Reise mit uns unter der E-Mail-Adresse service@volksbund.de oder der Telefon-Nummer +49(0)561-7009-0 in Verbindung setzen. So können wir auch gewährleisten, dass die jeweilige Kriegsgräberstätte zum geplanten Besuchstermin geöffnet ist.

Mediathek

  • Prospekt "Wenn Steine reden könnten ..." - Kriegsgräberstätten in der Normandie
    Mediathek
  • Brochure "If the stones could talk .../Si les pierres pouvaient parler ..." - Normandy / Normandie
    Mediathek
  • Informationstafel Marigny in Frankreich
    Mediathek
  • Broschüre "Normandie - Deutsche Kriegsgräberstätten"
    Mediathek
  • Brochure "Normandy German War Cemeteries"
    Mediathek
  • Brochure "Normandie Cimetières militaires allemands"
    Mediathek

Lesen Sie mehr über den Kriegsgräberdienst und über die Volksbund-Arbeit allgemein.

Unterstützen Sie unsere Arbeit!