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Gräbersuche-Online

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Helmut Weingarten

Geburtsdatum 05.01.1923

Geburtsort Oelinghausen

Todes-/Vermisstendatum 06.08.1944

Todes-/Vermisstenort -

Dienstgrad Obergefreiter

Helmut Weingarten ruht auf der Kriegsgräberstätte in Cannock Chase .

Endgrablage: Block 7 Reihe 7 Grab 168

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Kurzbiographie

Helmut Weingarten wurde am 05.01.1923 in Holzen geboren. Dort besuchte er auch die Volksschule. Er meldete sich freiwillig zu den Fallschirmpionieren und diente als Obergefreiter beim 4./Fallschirmpionierbataillon 5. Das Bataillon wurde in Frankreich eingesetzt, unter anderem bei der Kesselschlacht von Falaise nachdem die Alliierten erfolgreich in der Normandie gelandet waren. Bei diesen Kämpfen erlitt das Bataillon schwere Verluste. Am 25.10.1944 schrieb der Kompanieführer an den Vater Weingartens, dass auch sein Sohn seit dem 30.07.1944 vermisst würde und vermutlich in amerikanische Gefangenschaft geraten sei.

Die Deutsche Dienststelle teilte im März 1946 mit, dass Weingarten am 06.08.1944 in Melcombe Reges verstorben und auf dem dortigen Friedhof bestattet worden sei. Am 28.03.1963 wurde er umgebettet und ruht seit dem auf der Kriegsgräberstätte Cannock Chase, Block 7, Reihe 7, Grab 168.

Sein Bruder Alfons Weingarten wurde am 23.07.1943 in Russland getötet und ruht auf dem Sammelfriedhof Sologubowka.

Cannock Chase, Großbritannien

Cannock Chase nördlich von Birmingham ist der zentrale deutsche Soldatenfriedhof in Großbritannien. Er liegt in der Nähe eines britischen Militärfriedhofs, auf dem weitere deutsche Soldaten bestattet sind.

Friedhofbeschreibung

Die Kriegsgräberstätte liegt in einer flachen Talmulde, die im Süden von Kiefernwald begrenzt wird. Im Eingangsgebäude befindet sich der Besucherraum mit den Namenbüchern. Der kleine Innenhof bildet die Verbindung zur Ehrenhalle, in deren Mitte eine Bronzeplastik auf einem Steinsockel steht. Sie stellt einen gefallenen Soldaten dar. Eine Senke durchzieht das Gelände und trennt die Gräberfelder der Toten des Ersten und des Zweiten Weltkrieges. Stelen aus belgischem Hartmuschelkalk kennzeichnen die Gräber. Auf ihnen sind meist die Daten von je zwei Gefallenen auf Vorder- und Rückseite eingraviert. Pate des Friedhofs ist der Volksbund-Landesverband Bremen.


Belegung

Auf der Anlage ruhen mehr als 4.900 Gefallene: 2.143 Tote aus dem Ersten Weltkrieg und knapp 2.800 aus dem Zweiten Weltkrieg, die zum größten Teil in Kriegsgefangenschaft oder in Internierungslagern ihr Leben verloren. Hinzu kommen Besatzungsmitglieder von abgestürzten Kampfflugzeugen sowie Tote, die an die Küste geschwemmt wurden.


Historie

Der Soldatenfriedhof Cannock Chase wurde am 10. Juni 1967 der Öffentlichkeit übergeben. Die Gedenkstätte entstand, nachdem die Regierungen des Vereinigten Königreiches Großbritannien und Nordirland sowie der Bundesrepublik Deutschland am 16. Oktober 1959 ein Abkommen geschlossen hatten. Der Volksbund übernahm im Auftrag der Bundesregierung die Aufgabe, die in Großbritannien und Nordirland bestatteten deutschen Kriegstoten zusammenzubetten.

1.566 Tote aus dem Ersten und Zweiten Weltkrieg, die bereits auf britischen Soldatenfriedhöfen bestattet worden waren, blieben ausgenommen. Diese Gräber auf 148 Ehrenteilen werden weiterhin von der Commonwealth War Graves Commission, der britischen Kriegsgräberfürsorge, betreut. Bestehen blieb die Friedhofsanlage Fort George in St. Peter Port auf der Kanalinsel Guernsey. Dort liegen 111 deutsche Gefallene aus dem Zweiten Weltkrieg.


Besonderheit

Auf dem nur etwa 400 Meter entfernten britischen Militärfriedhof Cannock Chase Brereton ruhen 228 deutsche Gefallene aus dem Ersten Weltkrieg und 29 Gefallene aus dem Zweiten Weltkrieg. Hier haben außerdem 24 Engländer und 73 Neuseeländer aus dem Ersten Weltkrieg sowie drei Engländer aus dem Zweiten Weltkrieg ihr Grab.

Hinweis für Friedhofsbesucher

Auf einigen Kriegsgräberstätten, die der Volksbund in Osteuropa errichtet hat, ist die Namenkennzeichnung teilweise noch nicht erfolgt! Daher bitten wir dringend darum, dass sich Angehörige vor einer geplanten Reise mit uns unter der E-Mail-Adresse service@volksbund.de oder der Telefon-Nummer +49(0)561-7009-0 in Verbindung setzen. So können wir auch gewährleisten, dass die jeweilige Kriegsgräberstätte zum geplanten Besuchstermin geöffnet ist.

Mediathek

  • Prospekt "Kriegsgräberstätten in Großbritannien, Irland und Island"
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