Gräbersuche-Online
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Karl Keller
Geburtsdatum 08.02.1909
Geburtsort Erfweiler
Todes-/Vermisstendatum 09.1944
Todes-/Vermisstenort i.Raum v.Dau
Dienstgrad Gefreiter
Karl Keller ruht auf der Kriegsgräberstätte in Marigny .
Endgrablage: Block 2 Reihe 12 Grab 456
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Kurzbiographie
Karl Keller wurde am 8. Februar 1909 in Erfweiler als Sohn von Jakobine (geb. Hirschinger) und Peter Keller geboren. Er wuchs auf mit fünf jüngeren Geschwistern, zwei Schwestern und drei Brüdern.
1933 heiratete Karl Keller Rosa Keller. Aus der Ehe ging noch im selben Jahr ein Sohn hervor. 1939 wurde der zweite Sohn geboren.
Während des Krieges wurde Keller als Gefreiter in der 1. Schützen-Ersatz-Kompanie 404 eingesetzt. Zuletzt diente er in der Normandie. Bei den Kämpfen infolge der alliierten Invasion am 6. Juni 1944, dem D-Day, wurde er im September 1944 getötet.
Karl Keller ruht heute auf der Kriegsgräberstätte Marigny in Block 2, Reihe 12, Grab 456.
Marigny, Frankreich
Die Deutsche Kriegsgräberstätte in der Gemeinde La Chapelle-en-Juger im französischen Département Manche, zwölf Kilometer westlich von Saint-Lô, trägt den Namen der zwei Kilometer südwestlich gelegenen Gemeinde Marigny. Auf dem am 20. September 1961 eingeweihten Friedhof sind 11.169 deutsche Soldaten bestattet.
Friedhofsbeschreibung
Der Friedhof ist in fünf lang gestreckte Gräberblöcke eingeteilt und mit Wällen eingefasst. Die bauliche Gestaltung des Eingangsgebäudes lehnt sich an den Charakter der alten normannischen Dorfkirchen an. Sein Bruchsteinmauerwerk fügt sich harmonisch in die Landschaft ein. Keramikplatten über den Gräbern tragen die Namen, Dienstgrade sowie die Lebens- und Sterbedaten von je zwei Kriegstoten. Die für deutsche Kriegsgräberstätten charakteristischen Symbokreuzgruppen sind gleichmäßig über das Gelände verteilt. Eine Steinmauer umschließt die Gräberstätte.
Historie
Während der Invasion der Alliierten in der Normandie 1944 erlitten die Kriegsparteien hohe Verluste. In der Region Cherbourg verloren viele deutsche Soldaten durch Bombenangriffe bei Marigny, La Chapelle-en-Juger und den umliegenden Ortschaften ihr Leben. Im Verlauf der heftigen Landungskämpfe starben 3.070 amerikanische Soldaten in den Abschnitten St. Mere-Eglise und "Utah-Beach". Diese Kriegstoten bestattete der amerikanische Gräberdienst zunächst bei Marigny. In den Jahren 1945 und 1946 erfolgte ihre Umbettung auf den Friedhof Saint-James (statt St. Laurent-sur-Mer).
Besonderheit
In der Nähe des Eingangs der Kriegsgräberstätte Marigny befindet sich ein Gedenkstein. Er erinnert an die Soldaten des VII. US-Korps, die zunächst dort beigesetzt und später auf den großen amerikanischen Soldatenfriedhof Saint-Laurent-sur-Mer umgebettet worden waren.
Aufnahmen: Erhard Lauber
Hinweis für Friedhofsbesucher
Auf einigen Kriegsgräberstätten, die der Volksbund in Osteuropa errichtet hat, ist die Namenkennzeichnung teilweise noch nicht erfolgt! Daher bitten wir dringend darum, dass sich Angehörige vor einer geplanten Reise mit uns unter der E-Mail-Adresse service@volksbund.de oder der Telefon-Nummer +49(0)561-7009-0 in Verbindung setzen. So können wir auch gewährleisten, dass die jeweilige Kriegsgräberstätte zum geplanten Besuchstermin geöffnet ist.
Mediathek
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Prospekt "Wenn Steine reden könnten ..." - Kriegsgräberstätten in der NormandieMediathek
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Brochure "If the stones could talk .../Si les pierres pouvaient parler ..." - Normandy / NormandieMediathek
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Informationstafel Marigny in FrankreichMediathek
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Broschüre "Normandie - Deutsche Kriegsgräberstätten"Mediathek
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Brochure "Normandy German War Cemeteries"Mediathek
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Brochure "Normandie Cimetières militaires allemands"Mediathek
Lesen Sie mehr über den Kriegsgräberdienst und über die Volksbund-Arbeit allgemein.