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Gräbersuche-Online

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Maximilian Leopoldseder

Geburtsdatum 06.09.1925

Geburtsort Maxdorf

Todes-/Vermisstendatum 17.12.1944

Todes-/Vermisstenort Raum Clerf

Dienstgrad Gefreiter

Maximilian Leopoldseder ruht auf der Kriegsgräberstätte in Sandweiler .

Endgrablage: auf diesem Friedhof

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  • Bitte beachten Sie, dass auf einigen Friedhöfen nicht die aktuelle Version ausliegt, somit kann der Name Ihres Angehörigen darin evtl. noch nicht verzeichnet sein.
  • Falls Maximilian Leopoldseder mit Ihnen verwandt ist, und Sie von uns über Sachstandsänderungen informiert werden möchten, füllen Sie bitte das folgende Formular aus.
  • Bitte prüfen Sie vorher an Hand Ihrer Unterlagen sorgfältig, ob es sich wirklich um Ihren Angehörigen handelt. Falls Sie nicht sicher sind, vermerken Sie dies im Textfeld des Formulares.

Kurzbiographie

Maximilian Leopoldseder wurde am 6. September 1925 in Maxldorf, Gemeinde Liebenau im oberösterreichischen Mühlviertel als Sohn Leopold Leopoldseders und seiner Ehefrau Theresia (geb. Hennerbichler) geboren. Maximilian Leopoldseder war das sechste von acht Kindern.


Die Familie lebte im Haus Nr. 24. Das kleine Bauernhaus trug den Hausnamen "Fuchsenweber" – ein Name, der auf die lange Webertradition der Familie zurückgeht. Über Generationen hinweg war das Weben die Lebensgrundlage der Familie Leopoldseder.


Als er erst sechs Jahre alt war, starb sein Vater im Alter von 42 Jahren an einer Gehirnblutung. Von diesem Moment an trug seine Mutter Theresia Leopoldseder allein die Verantwortung für die Kinder.


Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsch Reich und dem Beginn des Krieges mit dem deutschen Überfall auf Polen, wurde Leopoldseder in die Wehrmacht eingezogen. Er diente als Gefreiter in der Stammkompanie des Panzer-Grenadier-Ersatz-Bataillon 2. Er wurde am 17. Dezember 1944 im Alter von nur 19 Jahren bei Clerf-Reuler in Luxemburg während der Ardennenschlacht getötet.


In der Familie wurde über den Verlust nicht gesprochen. Seine Großnichte recherchierte 80 Jahre nach dem Ende des Krieges seine Lebensgeschichte und wandte sich an den Volksbund: "Sein Name und sein Schicksal, all das soll nicht in Vergessenheit geraten." Die Familie besuchte das Grab Maximilian Leopoldseders in Sandweiler. Hier ruht er in einem Kameradengrab. Auf einer Namentafel sind seine Lebensdaten dokumentiert.


Empfohlene Zitationsweise: Projekt "Kriegsbiographien", Maximilian Leopoldseder, in: Volksbund Dt. Kriegsgräberfürsorge e.V., Gräbersuche Online, [Zugriff am].

Sandweiler, Luxemburg

Die Kriegsgräberstätte Sandweiler war die erste Friedhofsanlage, die der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge nach dem Zweiten Weltkrieg im Ausland angelegt hat. Sie wurde am 5. Juni 1955 der Öffentlichkeit übergeben.

Friedhofbeschreibung

Die Gemeinde Sandweiler liegt acht Kilometer östlich der Hauptstadt Luxemburg. Die Kriegsgräberstätte für Gefallene des Zweiten Weltkrieges hat der Volksbund in den 1950er-Jahren als erste Anlage im Ausland nach dem Zweiten Weltkrieg angelegt. Die Patenschaft für diesen Friedhof übernahm der Landesverband Schleswig-Holstein. Das mit Rasen bedeckte Gräberfeld ist in 18 Blöcke aufgeteilt. Natursteinkreuze kennzeichnen die Gräber. Sie wurden 1979 gesetzt und ersetzen seitdem die früher verwendeten liegenden Namensteine. Am Ende des Gräberfeldes steht auf einem zwei Meter hohen kreisförmigen Sockel ein fünf Meter hohes Steinkreuz. Dort befindet sich auch das Kameradengrab. Von den 4.829 Toten, die dort bestattet wurden, sind 4.014 namentlich bekannt. Ihre Namen sind auf den Einfassungsmauern des Kameradengrabs auf Bronzetafeln verzeichnet.


Belegung

10.913 Kriegstote des Zweiten Weltkrieges haben in Sandweiler ihre letzte Ruhestätte gefunden.


Historie

Während der schweren Kämpfe im Winter 1944 und Frühjahr 1945 im luxemburgisch-belgischen und luxemburgisch-deutschen Grenzgebiet hat der amerikanische Gräberdienst eigene und deutsche Gefallene aus der Kampfzone geborgen und in zwei provisorischen Gräberfeldern in Luxemburg bestattet: die Deutschen auf dem Gebiet der Gemeinde Sandweiler, die Amerikaner bei Hamm. Beide Anlagen sind rund 1,5 Kilometer voneinander entfernt. Nach Abschluss der Arbeiten durch den Gräberdienst der US-Armee zählte der deutsche Friedhof 5.599 Gräber. Anfang der 1950er Jahre befanden sich noch an 150 Stellen in Luxemburg deutsche Soldatengräber mit 5.286 Toten. Zumeist waren es Massengräber, über die nur unvollkommene Aufzeichnungen vorlagen. Der Volksbund bettete auch diese Toten nach Sandweiler um. Dort stand ausreichend Gelände zur Verfügung, die Anlage zu erweitern und eine endgültige Kriegsgräberstätte einzurichten. Durch die Umbettungen ergab sich die Möglichkeit, noch unbekannte Tote zu identifizieren. Die Kriegsgräberstätte Sandweiler wurde am 5. Juni 1955 der Öffentlichkeit übergeben.


Besonderheit

Das 1952 zwischen der luxemburgischen Regierung und der Regierung der Bundesrepublik Deutschland geschlossene Kriegsgräberabkommen war das erste, das Deutschland mit einem Nachbarland geschlossen hat. Der Bau der Anlage wurde mit Spenden der deutschen Schuljugend finanziert. Anlässlich des 50jährigen Bestehens der Anlage tätigte Jean-Claude Juncker, der damalige Premierminister des Großherzogtums Luxemburg, während der Gedenkveranstaltung auf der Kriegsgräberstätte die denkwürdige Aussage: "Wer an Europa zweifelt, wer gar an Europa verzweifelt, der sollte Soldatenfriedhöfe besuchen."

Hinweis für Friedhofsbesucher

Auf einigen Kriegsgräberstätten, die der Volksbund in Osteuropa errichtet hat, ist die Namenkennzeichnung teilweise noch nicht erfolgt! Daher bitten wir dringend darum, dass sich Angehörige vor einer geplanten Reise mit uns unter der E-Mail-Adresse service@volksbund.de oder der Telefon-Nummer +49(0)561-7009-0 in Verbindung setzen. So können wir auch gewährleisten, dass die jeweilige Kriegsgräberstätte zum geplanten Besuchstermin geöffnet ist.

Mediathek

  • Prospekt "Kriegsgräberstätte Sandweiler/Luxemburg"
    Mediathek
  • Prospekt "Wenn Steine reden könnten ..." - Kriegsgräberstätten in Europa
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  • Brochure "If the stones could talk .../Si les pierres pouvaient parler ..." - Europe
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  • Informationstafel Sandweiler in Luxemburg
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Lesen Sie mehr über den Kriegsgräberdienst und über die Volksbund-Arbeit allgemein.

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