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Gräbersuche-Online

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Lina Harreiter

Geburtsdatum 08.09.1877

Geburtsort Tublauken

Todes-/Vermisstendatum 22.04.1945

Todes-/Vermisstenort -

Dienstgrad -

Lina Harreiter ruht auf der Kriegsgräberstätte in Oksböl .

Endgrablage: Reihe 50 Grab 7

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  • Falls Lina Harreiter mit Ihnen verwandt ist, und Sie von uns über Sachstandsänderungen informiert werden möchten, füllen Sie bitte das folgende Formular aus.
  • Bitte prüfen Sie vorher an Hand Ihrer Unterlagen sorgfältig, ob es sich wirklich um Ihren Angehörigen handelt. Falls Sie nicht sicher sind, vermerken Sie dies im Textfeld des Formulares.

Kurzbiographie

Lina Hareiter wurde am 08.09.1877 als Lina Hinkel in Tublauken in Ostpreußen geboren. Am 21.06.1904 heiratete sie August Hareiter (geb. 14.11.1880) und bekam vier Kinder (Otto, Franz, Fritz und Emma). Bis zum 17.10.1944 lebte die Familie in Burgkampen, Kreis Ebenrode in Ostpreußen. Sie flüchteten vor der Roten Armee über Königsberg nach Pillau, bevor sie Ende März 1945 mit der "Mars" über die Ostsee nach Dänemark kamen. Dort bezogen sie in einem Truppenübungsplatzlager in Oksböl die Baracke Bezirk IV, L 9, Zimmer 3, in der sie mit 18 Personen untergebracht waren. Zuvor waren die im Lager stationierten deutschen Soldaten nach Deutschland zurückgekehrt. Die schwer herzkranke Lina Hareiter starb 67 jährig am 22.04.1945 nach nur wenigen Wochen Aufenthalt im Lager und wurde auf dem außerhalb liegenden Lagerfriedhof in Grab Nr. 7 beerdigt. Damit ihr Ehemann das eingezäunte und streng bewachte Lager verlassen konnte, um ihr Grab zu besuchen, bekam er einen Ausweis ausgestellt. Am 08.12.1946 reiste die Familie nach 21 Monaten Aufenthalt im dänischen Lager in die damalige französische Besatzungszone nach Anhausen im Kreis Neuwied.

Oksböl, Dänemark

Auf dem Gelände eines Flüchtlingslagers entstand nach dem Zweiten Weltkrieg die Kriegsgräberstätte Oksbøl. Die Anlage ist Ruhestätte für Soldaten und Flüchtlinge.

Friedhofbeschreibung

Die Deutsche Kriegsgräberstätte Oksbøl liegt in Jütland an der dänischen Westküste. Der Ort Oksbøl gehört zur Kommune Varde. Ein Steinwall aus Feldsteinen umschließt die Gedenkstätte. Natursteinkreuze kennzeichnen die Gräber. Sie tragen auf Vorder- und Rückseite die Namen und Daten von je zwei Toten. Die Gräberfläche ist mit Heide bepflanzt. Am Ende des Hauptwegs steht ein drei Meter hohes Bronzekreuz. Im Gebäude am Rande des Friedhofs erinnert eine Ausstellung an die Situation der Flüchtlinge damals und informiert über die weltweite Arbeit des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Dort liegt auch das Namenbuch aus. Ein Orientierungsplan aus Bronze auf einem Steintisch am Eingang gibt eine Übersicht über die Lage der Gräber.


Belegung

Auf der Kriegsgräberstätte Oksbøl sind 121 deutsche Soldaten und 1.675 Flüchtlinge bestattet, die im Lager ums Leben gekommen sind.


Historie

Auf dem Gelände im damaligen besetzten Dänemark war gegen Ende des Zweiten Weltkriegs ein Flüchtlingslager errichtet worden, in dem zwischen 1945 und 1949 bis zu 35.000 deutsche Flüchtlinge und Vertriebene untergebracht waren. Anfang 1945 waren Tausende Menschen aus dem Ostteil des Deutschen Reichs vor der sowjetischen Armee in den Westen geflohen.

Die Kriegsgräberstätte Oksbøl legten Flüchtlinge an. 1953 pflanzten junge Menschen, die selbst einige Jahre in Flüchtlingslagern verbringen mussten, Heidekraut und stifteten Holzkreuze, um die Gräber zu kennzeichnen. Auf dem Friedhof waren ursprünglich 1.247 Tote, darunter sehr viele Kleinkinder, beerdigt. Nach Abschluss des Kriegsgräberabkommens 1962 wurden durch den Volksbund 549 Zubettungen vorgenommen und der Friedhof vergrößert. Die Einweihung des neugestalteten Friedhofs fand 1969 statt.


Besonderheit

Unmittelbar neben der Kriegsgräberstätte liegt das neue internationale Museum für Flüchtlingserzählung in Dänemark „FLUGT“. Es handelt sich dabei um das weltweit erste Museum, welches sich mit Flüchtlingsgeschichten der letzten hundert Jahre in Dänemark auseinandersetzt, darunter auch die der deutschen Flüchtlinge des Zweiten Weltkrieges. Weitere Informationen erhalten Sie über die Website des Museums: www.flugtmuseum.dk (Quelle: Ausstellungen – FLUGT).

Hinweis für Friedhofsbesucher

Auf einigen Kriegsgräberstätten, die der Volksbund in Osteuropa errichtet hat, ist die Namenkennzeichnung teilweise noch nicht erfolgt! Daher bitten wir dringend darum, dass sich Angehörige vor einer geplanten Reise mit uns unter der E-Mail-Adresse service@volksbund.de oder der Telefon-Nummer +49(0)561-7009-0 in Verbindung setzen. So können wir auch gewährleisten, dass die jeweilige Kriegsgräberstätte zum geplanten Besuchstermin geöffnet ist.

Mediathek

  • Prospekt "Kriegsgräberstätten Skandinavien"
    Mediathek
  • Prospekt "Wenn Steine reden könnten ..." - Kriegsgräberstätten in Europa
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  • Brochure "If the stones could talk .../Si les pierres pouvaient parler ..." - Europe
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Lesen Sie mehr über den Kriegsgräberdienst und über die Volksbund-Arbeit allgemein.

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