Gräbersuche-Online
Gräbersuche-Online
Manfred Lessner
Geburtsdatum 05.04.1943
Geburtsort Danzig
Todes-/Vermisstendatum 25.05.1945
Todes-/Vermisstenort Oksböl, Laz.
Dienstgrad -
Manfred Lessner ruht auf der Kriegsgräberstätte in Oksböl .
Endgrablage: Reihe 26 Grab 233
- Falls Manfred Lessner mit Ihnen verwandt ist, und Sie von uns über Sachstandsänderungen informiert werden möchten, füllen Sie bitte das folgende Formular aus.
- Bitte prüfen Sie vorher an Hand Ihrer Unterlagen sorgfältig, ob es sich wirklich um Ihren Angehörigen handelt. Falls Sie nicht sicher sind, vermerken Sie dies im Textfeld des Formulares.
Hier gibt es noch eine diskrepanz mit den text block keys.
in elastic ist der wert: und in salesforce ist der wert von vdk_Text_Block_Website__c: 220.
Dadurch kriegen wir die falschen TextBlöcke.
Kurzbiographie
Manfred Lessner wurde am 05.04.1943 in Danzig als Sohn von Johannes Lessner und seiner Ehefrau Margarete (geb. Klein) geboren. Die Familie stammte aus Altweichsel (heute: Stara Wies³a, Polen).
Gemeinsam mit den Schwestern der Mutter Margarete und deren Kindern floh die Familie im Frühjahr 1945. Auf der Flucht starb sein Cousin Gerhard im Alter von sechs Monaten noch ehe die Familie das Schiff erreicht hatte. Im Hafen von Fredericia in Dänemark verstarb dann sein Bruder Bernhard und seine Cousine Irmtraud, seine Cousinen Hildegard und Hedwig starben in Kolding. Von den acht Kindern der Familie überlebten nur zwei die Flucht.
Manfred Lessner verstarb im Alter von zwei Jahren am 25.05.1945 im Lazarett in Oksbøl. Er ruht auf der Kriegsgräberstätte in Oksbøl, Reihe 26, Grab 233.
Oksböl, Dänemark
Auf dem Gelände eines Flüchtlingslagers entstand nach dem Zweiten Weltkrieg die Kriegsgräberstätte Oksbøl. Die Anlage ist Ruhestätte für Soldaten und Flüchtlinge.
Friedhofbeschreibung
Die Deutsche Kriegsgräberstätte Oksbøl liegt in Jütland an der dänischen Westküste. Der Ort Oksbøl gehört zur Kommune Varde. Ein Steinwall aus Feldsteinen umschließt die Gedenkstätte. Natursteinkreuze kennzeichnen die Gräber. Sie tragen auf Vorder- und Rückseite die Namen und Daten von je zwei Toten. Die Gräberfläche ist mit Heide bepflanzt. Am Ende des Hauptwegs steht ein drei Meter hohes Bronzekreuz. Im Gebäude am Rande des Friedhofs erinnert eine Ausstellung an die Situation der Flüchtlinge damals und informiert über die weltweite Arbeit des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Dort liegt auch das Namenbuch aus. Ein Orientierungsplan aus Bronze auf einem Steintisch am Eingang gibt eine Übersicht über die Lage der Gräber.
Belegung
Auf der Kriegsgräberstätte Oksbøl sind 121 deutsche Soldaten und 1.675 Flüchtlinge bestattet, die im Lager ums Leben gekommen sind.
Historie
Auf dem Gelände im damaligen besetzten Dänemark war gegen Ende des Zweiten Weltkriegs ein Flüchtlingslager errichtet worden, in dem zwischen 1945 und 1949 bis zu 35.000 deutsche Flüchtlinge und Vertriebene untergebracht waren. Anfang 1945 waren Tausende Menschen aus dem Ostteil des Deutschen Reichs vor der sowjetischen Armee in den Westen geflohen.
Die Kriegsgräberstätte Oksbøl legten Flüchtlinge an. 1953 pflanzten junge Menschen, die selbst einige Jahre in Flüchtlingslagern verbringen mussten, Heidekraut und stifteten Holzkreuze, um die Gräber zu kennzeichnen. Auf dem Friedhof waren ursprünglich 1.247 Tote, darunter sehr viele Kleinkinder, beerdigt. Nach Abschluss des Kriegsgräberabkommens 1962 wurden durch den Volksbund 549 Zubettungen vorgenommen und der Friedhof vergrößert. Die Einweihung des neugestalteten Friedhofs fand 1969 statt.
Besonderheit
Unmittelbar neben der Kriegsgräberstätte liegt das neue internationale Museum für Flüchtlingserzählung in Dänemark „FLUGT“. Es handelt sich dabei um das weltweit erste Museum, welches sich mit Flüchtlingsgeschichten der letzten hundert Jahre in Dänemark auseinandersetzt, darunter auch die der deutschen Flüchtlinge des Zweiten Weltkrieges. Weitere Informationen erhalten Sie über die Website des Museums: www.flugtmuseum.dk (Quelle: Ausstellungen – FLUGT).
Hinweis für Friedhofsbesucher
Auf einigen Kriegsgräberstätten, die der Volksbund in Osteuropa errichtet hat, ist die Namenkennzeichnung teilweise noch nicht erfolgt! Daher bitten wir dringend darum, dass sich Angehörige vor einer geplanten Reise mit uns unter der E-Mail-Adresse service@volksbund.de oder der Telefon-Nummer +49(0)561-7009-0 in Verbindung setzen. So können wir auch gewährleisten, dass die jeweilige Kriegsgräberstätte zum geplanten Besuchstermin geöffnet ist.
Lesen Sie mehr über den Kriegsgräberdienst und über die Volksbund-Arbeit allgemein.