Gräbersuche-Online
Gräbersuche-Online
Heinrich Kern
Geburtsdatum 02.10.1913
Geburtsort Hahn
Todes-/Vermisstendatum 25.04.1945
Todes-/Vermisstenort Halbinsel Hela
Dienstgrad Obergefreiter
Heinrich Kern ist vermutlich als unbekannter Soldat auf die Kriegsgräberstätte Stare Czarnowo überführt worden.
Leider konnten bei den Umbettungsarbeiten aus seinem ursprünglichen Grablageort nicht alle deutschen Gefallenen geborgen und zum Friedhof Stare Czarnowo überführt werden. Es besteht jedoch die Möglichkeit, dass Heinrich Kern einer der deutschen Soldaten ist, dessen Gebeine geborgen wurden, die aber trotz aller Bemühungen nicht identifiziert werden konnten.
Grablage: wahrscheinlich unter den Unbekannten
- Bitte beachten Sie, dass auf einigen Friedhöfen nicht die aktuelle Version ausliegt, somit kann der Name Ihres Angehörigen darin evtl. noch nicht verzeichnet sein.
- Falls Heinrich Kern mit Ihnen verwandt ist, und Sie von uns über Sachstandsänderungen informiert werden möchten, füllen Sie bitte das folgende Formular aus.
- Bitte prüfen Sie vorher an Hand Ihrer Unterlagen sorgfältig, ob es sich wirklich um Ihren Angehörigen handelt. Falls Sie nicht sicher sind, vermerken Sie dies im Textfeld des Formulares.
Hier gibt es noch eine diskrepanz mit den text block keys.
in elastic ist der wert: und in salesforce ist der wert von vdk_Text_Block_Website__c: 002.
Dadurch kriegen wir die falschen TextBlöcke.
Kurzbiographie
Heinrich Kern wurde am 2. Oktober 1913 in Hahn bei Pfungstadt geboren. Er hatte zwei Brüder. Sein Vater fiel im Ersten Weltkrieg. Kern besuchte die Volksschule und absolvierte schließlich eine Berufsausbildung zum Weißbinder. Er heiratete im August 1939. Kurz darauf wurde er zum Wehrdienst eingezogen. Im Jahr 1941 kam seine Tochter Irmtraud zur Welt. Der Obergefreite Heinrich Kern war Angehöriger des Krankenkraftwagenzugs 691. Erhaltene Fotos dokumentieren Kerns Stationierung im besetzten Polen im Zeitraum 1940 bis Mai 1942. Am 25. April 1945 kam er auf der Halbinsel Hela ums Leben, als der Unterstand, unter dem er sich aufhielt, durch Geschütze getroffen wurde. Einer seiner beiden Brüder fiel ebenfalls im Krieg. Heinrich Kern ist vermutlich als unbekannter Soldat auf die Kriegsgräberstätte Stare Czarnowo überführt worden. Leider konnten bei den Umbettungsarbeiten aus seinem ursprünglichen Grablageort nicht alle deutschen Gefallenen geborgen und zum Friedhof Neumark / Stare Czarnowo überführt werden. Es besteht jedoch die Möglichkeit, dass Heinrich Kern einer der deutschen Soldaten ist, dessen Gebeine geborgen wurden, die aber trotz aller Bemühungen nicht identifiziert werden konnten.
Stare Czarnowo, Polen
Stare Czarnowo ist ein Zubettungsfriedhof für deutsche Soldaten, die während des Zweiten Weltkriegs in Polen ums Leben kamen. 2019 erhielten auf dem Friedhof 1.183 Tote ihre endgültige Ruhestätte.
Friedhofbeschreibung
In Stare Czarnowo hat der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge im Ortsteil Glinna einen großen deutschen Soldatenfriedhof errichtet. Die polnische Gemeinde liegt etwa 30 Kilometer südöstlich von Stettin. Im Eingangsgebäude sind Bücher mit den Namen aller deutschen Kriegstoten ausgelegt, die im Zweiten Weltkrieg in Polen umgekommen sind. Die Anlage in Stare Czarnowo ist eine von 13 Kriegsgräberstätten, die der Volksbund seit 1991 in Polen errichtet hat.
Belegung
In Stare Czarnowo sind über 30.000 deutsche Soldaten beerdigt, die während des Zweiten Weltkriegs in Polen ums Leben kamen.
Historie
Im Herbst 2000 hatten deutsche und polnische Soldaten das Gelände mit einem Wildschutzzaun eingefriedet und gemeinsam ein großes Holzkreuz aufgestellt. Der Ausbau der Anlage erfolgte von 2001 bis 2003. In Stare Czarnowo können bis zu 32.500 Gefallene ihre letzte Ruhestätte finden. Die Anlage wurde am 15. Juli 2006 eingeweiht.
Im April 2019 erhielten weitere 1.183 deutsche Kriegstote in Stare Czarnowo ein endgültiges Grab.
Besonderheit
Am 14. August 2009 wurden in Stare Czarnowo die Gebeine von 2.116 Menschen beigesetzt, die im Oktober 2008 bei Bauarbeiten für ein Hotel in einem Massengrab in der Stadt Malbork (deutsch: Marienburg) entdeckt worden waren. Unter den sogenannten Marienburger Toten waren Frauen, Männer und Kinder.
Um die Toten und ihre Todesart hatte es viele Spekulationen gegeben. Es war von einem Massaker an Deutschen die Rede. Umfangreiche, auch gerichtsmedizinische Untersuchungen konnten diese Vermutung aber nie hinlänglich belegen. Auch der Volksbund hält eine solche Theorie für unplausibel. Mittlerweile gilt es als wahrscheinlich, dass die Toten durch Kampfhandlungen, Krankheiten, Seuchen, Hunger und auch Gewaltdelikte ihr Leben verloren und aus hygienischen Gründen in einem Massengrab beerdigt wurden. Heute ruhen diese Toten in einem gesonderten Gräberfeld in Stare Czarnowo.
Hinweis für Friedhofsbesucher
Auf einigen Kriegsgräberstätten, die der Volksbund in Osteuropa errichtet hat, ist die Namenkennzeichnung teilweise noch nicht erfolgt! Daher bitten wir dringend darum, dass sich Angehörige vor einer geplanten Reise mit uns unter der E-Mail-Adresse service@volksbund.de oder der Telefon-Nummer +49(0)561-7009-0 in Verbindung setzen. So können wir auch gewährleisten, dass die jeweilige Kriegsgräberstätte zum geplanten Besuchstermin geöffnet ist.
Lesen Sie mehr über den Kriegsgräberdienst und über die Volksbund-Arbeit allgemein.