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Gräbersuche-Online

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Hubert Santel

Geburtsdatum 12.05.1927

Geburtsort Schwagsdorf

Todes-/Vermisstendatum 10.10.1945

Todes-/Vermisstenort russ. Kgf.-Laz. Stettin-Kreckow

Dienstgrad Soldat

Hubert Santel ist vermutlich als unbekannter Soldat auf die Kriegsgräberstätte Stare Czarnowo überführt worden.

Leider konnten bei den Umbettungsarbeiten aus seinem ursprünglichen Grablageort nicht alle deutschen Gefallenen geborgen und zum Friedhof Stare Czarnowo überführt werden. Es besteht jedoch die Möglichkeit, dass Hubert Santel einer der deutschen Soldaten ist, dessen Gebeine geborgen wurden, die aber trotz aller Bemühungen nicht identifiziert werden konnten.

Grablage: wahrscheinlich unter den Unbekannten

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  • Bitte beachten Sie, dass auf einigen Friedhöfen nicht die aktuelle Version ausliegt, somit kann der Name Ihres Angehörigen darin evtl. noch nicht verzeichnet sein.
  • Falls Hubert Santel mit Ihnen verwandt ist, und Sie von uns über Sachstandsänderungen informiert werden möchten, füllen Sie bitte das folgende Formular aus.
  • Bitte prüfen Sie vorher an Hand Ihrer Unterlagen sorgfältig, ob es sich wirklich um Ihren Angehörigen handelt. Falls Sie nicht sicher sind, vermerken Sie dies im Textfeld des Formulares.

Kurzbiographie

Hubert Santel wurde am 12. Mai 1927 in Schwagsdorf im Kreis Bersenbruck geboren. Während des Krieges geriet er in Kriegsgefangenschaft. Der Familie Santel war es nur über Kontakt zu ehemaligen Kameraden Hubert Santels möglich, Informationen über seinen Verbleib zu erhalten. Aus dem Briefverkehr mit unterschiedlichen Personen geht hervor, dass Santel gemeinsam mit einem Kameraden in Kriegsgefangenschaft war. Am 21. April 1945 wurde Santel zum Arbeitseinsatz nach Stettin versetzt. Zuvor war er mit einem weiteren Kameraden, im Lager Pirma in russischer Kriegsgefangenschaft. Hubert Santel verließ das Lager Pirma am 10. Juli 1945 und kam danach ins Lager Stettin. Von Juli bis Oktober 1945 war er dort in einem russischen Kriegsgefangenen-Lazarett. Familie Santel erhielt keine Informationen über seinen Verbleib. Erst über den Schriftverkehr mit einem dritten Kameraden, der sich bis September 1945 ein Zimmer mit Hubert Santel im Lazarett geteilt hatte, erlangte die Familie Informationen zu dem damals zuständigen Hilfssantitäter. Durch zunächst erfolglose Suchanträge beim DRK Suchdienst, gelang es der Familie schließlich doch den Hilfssantitäter ausfindig zu machen. Dieser konnte in einem Schreiben an die Familie, Klarheit über den Verbleib Hubert Santels schaffen und bestätigen, dass dieser am 10. Oktober 1945 im Lazarett Stettin-Kreckow der Ruhr erlag. Leider konnten bei den Umbettungsarbeiten aus seinem ursprünglichen Grablageort nicht alle deutschen Gefallenen geborgen und zum Friedhof Neumark / Stare Czarnowo überführt werden. Es besteht jedoch die Möglichkeit, dass Hubert Santel einer der deutschen Soldaten ist, dessen Gebeine geborgen wurden, die aber trotz aller Bemühungen nicht identifiziert werden konnten. Hubert Santel ist vermutlich als unbekannter Soldat auf die Kriegsgräberstätte Neumark / Stare Czarnowo überführt worden. Die Angehörigen Santels besuchten den Friedhof in Stare Czarnowo im Jahr 2013.

Stare Czarnowo, Polen

Stare Czarnowo ist ein Zubettungsfriedhof für deutsche Soldaten, die während des Zweiten Weltkriegs in Polen ums Leben kamen. 2019 erhielten auf dem Friedhof 1.183 Tote ihre endgültige Ruhestätte.

Friedhofbeschreibung

In Stare Czarnowo hat der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge im Ortsteil Glinna einen großen deutschen Soldatenfriedhof errichtet. Die polnische Gemeinde liegt etwa 30 Kilometer südöstlich von Stettin. Im Eingangsgebäude sind Bücher mit den Namen aller deutschen Kriegstoten ausgelegt, die im Zweiten Weltkrieg in Polen umgekommen sind. Die Anlage in Stare Czarnowo ist eine von 13 Kriegsgräberstätten, die der Volksbund seit 1991 in Polen errichtet hat.

Belegung

In Stare Czarnowo sind über 30.000 deutsche Soldaten beerdigt, die während des Zweiten Weltkriegs in Polen ums Leben kamen.

Historie

Im Herbst 2000 hatten deutsche und polnische Soldaten das Gelände mit einem Wildschutzzaun eingefriedet und gemeinsam ein großes Holzkreuz aufgestellt. Der Ausbau der Anlage erfolgte von 2001 bis 2003. In Stare Czarnowo können bis zu 32.500 Gefallene ihre letzte Ruhestätte finden. Die Anlage wurde am 15. Juli 2006 eingeweiht.

Im April 2019 erhielten weitere 1.183 deutsche Kriegstote in Stare Czarnowo ein endgültiges Grab.

Besonderheit

Am 14. August 2009 wurden in Stare Czarnowo die Gebeine von 2.116 Menschen beigesetzt, die im Oktober 2008 bei Bauarbeiten für ein Hotel in einem Massengrab in der Stadt Malbork (deutsch: Marienburg) entdeckt worden waren. Unter den sogenannten Marienburger Toten waren Frauen, Männer und Kinder.

Um die Toten und ihre Todesart hatte es viele Spekulationen gegeben. Es war von einem Massaker an Deutschen die Rede. Umfangreiche, auch gerichtsmedizinische Untersuchungen konnten diese Vermutung aber nie hinlänglich belegen. Auch der Volksbund hält eine solche Theorie für unplausibel. Mittlerweile gilt es als wahrscheinlich, dass die Toten durch Kampfhandlungen, Krankheiten, Seuchen, Hunger und auch Gewaltdelikte ihr Leben verloren und aus hygienischen Gründen in einem Massengrab beerdigt wurden. Heute ruhen diese Toten in einem gesonderten Gräberfeld in Stare Czarnowo.

Hinweis für Friedhofsbesucher

Auf einigen Kriegsgräberstätten, die der Volksbund in Osteuropa errichtet hat, ist die Namenkennzeichnung teilweise noch nicht erfolgt! Daher bitten wir dringend darum, dass sich Angehörige vor einer geplanten Reise mit uns unter der E-Mail-Adresse service@volksbund.de oder der Telefon-Nummer +49(0)561-7009-0 in Verbindung setzen. So können wir auch gewährleisten, dass die jeweilige Kriegsgräberstätte zum geplanten Besuchstermin geöffnet ist.

Mediathek

  • Prospekt "Kriegsgräberstätte Neumark (Stare Czarnowo)/Polen"
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  • Prospekt "Kriegsgräberstätten Polen"
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  • Informationstafel Stare Czarnowo/Neumark in Polen
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  • Virtuelle Gedenkfeier & Einbettung
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