Gräbersuche-Online
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Lothar Wallum
Geburtsdatum 04.10.1928
Geburtsort -
Todes-/Vermisstendatum 04.1945
Todes-/Vermisstenort Most
Dienstgrad -
Nach den uns vorliegenden Informationen ist Lothar Wallum seit vermisst.
- Bitte beachten Sie, dass auf einigen Friedhöfen nicht die aktuelle Version ausliegt, somit kann der Name Ihres Angehörigen darin evtl. noch nicht verzeichnet sein.
- Falls Lothar Wallum mit Ihnen verwandt ist, und Sie von uns über Sachstandsänderungen informiert werden möchten, füllen Sie bitte das folgende Formular aus.
- Bitte prüfen Sie vorher an Hand Ihrer Unterlagen sorgfältig, ob es sich wirklich um Ihren Angehörigen handelt. Falls Sie nicht sicher sind, vermerken Sie dies im Textfeld des Formulares.
Hier gibt es noch eine diskrepanz mit den text block keys.
in elastic ist der wert: und in salesforce ist der wert von vdk_Text_Block_Website__c: 091.
Dadurch kriegen wir die falschen TextBlöcke.
Kurzbiographie
Lothar Wallum wurde am 4.10.1928 in Haid/ Böhmen/Sudetenland geboren . Er hatte eine Schwester und sein Vater war vermutlich auch im Kriegsdienst. Im Herbst 1944 absolvierte Lothar seinen Arbeitsdienst. Anschließend wurde er am 29.12.1944 zur Wehrmacht eingezogen. Am 31.03.1945 schrieb er in einem Brief von seiner Grenadierausbildung in Teplitz-Schönau (Sudetenland). Am 5.04.1945 folgte als letztes Lebenszeichen ein Brief, in dem er hofft, bald nach Hause zu kommen und froh ist, noch zu leben. Zu diesem Zeitpunkt gehörte er zum Grenadier-Ausbildung Btl. 234, 2. Komp. 11 a Brüx / Sudetenland, Der Volksbund hat keine Information über die Grablage von Wallum. Er konnte nicht identifiziert werden, ist jedoch im Gedenkbuch des Friedhofes Cheb verzeichnet.
Cheb, Tschechische Republik
Die Kriegsgräberstätte Cheb ist Teil der städtischen Friedhofsanlage. Auf dem Areal sind deutsche Soldaten und Zivilisten bestattet, die im oder direkt nach dem Zweiten Weltkrieg ums Leben gekommen sind.
Friedhofbeschreibung
Die Stadt Cheb (deutsch: Eger) liegt an der tschechisch-deutschen Grenze, etwa 170 Kilometer westlich der Hauptstadt Prag. Die Kriegsgräberstätte befindet sich auf dem städtischen Friedhof. Das etwa 1,5 Hektar große Areal hat die Stadtverwaltung dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge 2008 überlassen, um dort eine Ruhestätte für deutsche Gefallene aus dem Zweiten Weltkrieg anzulegen.
Die Namen und Lebensdaten der vom Volksbund identifizierten Toten sind auf Grabkreuzen verzeichnet. Sie erinnern auf der Vorder- und Rückseite an jeweils vier Tote. Die Namen der Kriegstoten, die in Gemeinschaftsgräbern bestattet werden mussten, weil deren Gebeine nicht zweifelsfrei von denen anderer Toter getrennt werden konnten, sind auf Pultsteinen dokumentiert. Ein metallenes Gedenkbuch listet ergänzend die Kriegstoten auf, deren Gebeine nicht geborgen werden konnten. Zusätzlich liegen im Ausstellungsraum in der Friedhofsverwaltung Namenbücher aus, die die Namen und Lebensdaten aller deutschen Kriegsopfer auflisten, die im Gebiet der Tschechischen Republik ihr Leben verloren oder nach wie vor dort als vermisst gelten.
Belegung
Auf der Kriegsgräberstätte Cheb sind 6.004 deutsche Tote aus dem Zweiten Weltkrieg bestattet, die der Volksbund seit 2008 im gesamten Gebiet der Tschechischen Republik bergen konnte. Zusätzlich ruhen auf der Friedhofsanlage auch die Gebeine vieler ziviler Kriegstoter, die nach Kriegsende durch Flucht und Vertreibung ihr Leben verloren.
Historie
Die ersten Toten wurden am 12. November 2008 – noch vor Abschluss der Bauarbeiten – auf dem Areal der heutigen Kriegsgräberstätte bestattet.
Bereits seit Beginn der 1990er Jahre konnte der Volksbund an vielen Orten der früheren Tschechoslowakei die Gebeine deutscher Soldaten exhumieren. Weil aber damals noch keine Kriegsgräberstätte zur Verfügung stand, wo die Toten würdig bestattet werden konnten, mussten die Gebeine zunächst in einem Depot zwischengelagert werden. Dank der Unterstützung des damaligem Bürgermeisters Jan Svoboda wurde schließlich in Cheb auf dem Gelände der Städtischen Friedhofsanlage ein Gelände zur Verfügung gestellt, auf dem der Volksbund die heutige Kriegsgräberstätte errichten durfte.
Am 11. September 2010 wurde die Anlage der Öffentlichkeit übergeben. Im Mai 2011 wurden unter Mithilfe der Reservistenkameradschaft Hof rund 150 weitere Grabkreuze aufgestellt.
Hinweis
Der Schlüssel für den Ausstellungsraum ist nur zu den Bürozeiten der Friedhofsverwaltung (Montag bis Freitag 8 Uhr - 15 Uhr)erhältlich. Der Raum ist in dieser Zeit auch durch das Friedhofsgebäude von innen zugänglich (Büroeingang).
Hinweis für Friedhofsbesucher
Auf einigen Kriegsgräberstätten, die der Volksbund in Osteuropa errichtet hat, ist die Namenkennzeichnung teilweise noch nicht erfolgt! Daher bitten wir dringend darum, dass sich Angehörige vor einer geplanten Reise mit uns unter der E-Mail-Adresse service@volksbund.de oder der Telefon-Nummer +49(0)561-7009-0 in Verbindung setzen. So können wir auch gewährleisten, dass die jeweilige Kriegsgräberstätte zum geplanten Besuchstermin geöffnet ist.
Lesen Sie mehr über den Kriegsgräberdienst und über die Volksbund-Arbeit allgemein.