Gräbersuche-Online
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Johann Pasdag
Geburtsdatum 06.02.1914
Geburtsort Westerbruch
Todes-/Vermisstendatum 25.03.1942
Todes-/Vermisstenort Bobarewo
Dienstgrad Gefreiter
Johann Pasdag ist vermutlich als unbekannter Soldat auf die Kriegsgräberstätte Rshew überführt worden.
Leider konnten bei den Umbettungsarbeiten aus seinem ursprünglichen Grablageort nicht alle deutschen Gefallenen geborgen und zum Friedhof Rshew überführt werden. Es besteht jedoch die Möglichkeit, dass Johann Pasdag einer der deutschen Soldaten ist, dessen Gebeine geborgen wurden, die aber trotz aller Bemühungen nicht identifiziert werden konnten.
Grablage: wahrscheinlich unter den Unbekannten
- Bitte beachten Sie, dass auf einigen Friedhöfen nicht die aktuelle Version ausliegt, somit kann der Name Ihres Angehörigen darin evtl. noch nicht verzeichnet sein.
- Falls Johann Pasdag mit Ihnen verwandt ist, und Sie von uns über Sachstandsänderungen informiert werden möchten, füllen Sie bitte das folgende Formular aus.
- Bitte prüfen Sie vorher an Hand Ihrer Unterlagen sorgfältig, ob es sich wirklich um Ihren Angehörigen handelt. Falls Sie nicht sicher sind, vermerken Sie dies im Textfeld des Formulares.
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Dadurch kriegen wir die falschen TextBlöcke.
Kurzbiographie
Johann Heinrich Pasdag wurde am 6. Februar 1914 in Wertherbruch geboren. Sein Vater war der Landwirt Wilhelm Pasdag, seine Mutter war dessen Ehefrau Christine, geborene Sons. Nach Absolvieren der Volksschule blieb er als Landwirtschaftsgehilfe auf dem elterlichen Hof und besuchte parallel dazu die Landwirtschaftsschule in Haldern. Seinen zweijährigen Wehrdienst absolvierte er von Oktober 1936 bis Oktober 1938 in einem Infanterieregiment, Abteilung Reiten und Fahren in Köln und Halberstadt. Direkt zu Kriegsausbruch erhielt er im August 1939 seinen Stellungsbefehl zur Wehrmacht und war zuerst an der Westfront eingesetzt, wo er auch zum Gefreiten befördert wurde. Im Oktober 1941 meldete er sich bei seinen Eltern aus Russland. Sein letztes Lebenszeichen kam als Brief am 01.03.1942. Am 25.03.1942 wurde er bei Kämpfen um die Eisenbahnlinie Welikije-Luki-Rshew beim Ort Botarewo tödlich von einer Kugel im Kopf getroffen. Seine Eltern erhielten am 10.05.1942 die Todesnachricht. Seine Gebeine konnten nicht identifiziert werden. Er ist vermutlich als unbekannter Soldat auf die Kriegsgräberstätte Rshew überführt worden und sein Name ist im dortigen Gedenkbuch verzeichnet.
Rshew, Russische Föderation
In keiner Schlacht des Zweiten Weltkrieges fielen mehr Soldaten als in dem Ringen um Rshew. In der Stadt liegen ein deutscher und ein sowjetischer Soldatenfriedhof gegenüber.
Friedhofbeschreibung
Rshew liegt 200 Kilometer westlich von Moskau am Oberlauf der Wolga. Auf dem Friedhof erinnern 62 Granitstelen mit 15.094 Namen an dort bestattete Soldaten. Am 20. September 2014 wurde die Replik der Skulptur "Trauernde Eltern" von Käthe Kollwitz vor dem Friedhofstor aufgestellt. Die Figuren blicken auch auf die Gräber der gegenüberliegenden sowjetischen Kriegsgräberstätte. Mit hoher Wahrscheinlichkeit ruht ihr Enkel Peter auf der Anlage in Rshew im Block 10. Die Originale der Skulpturen stehen auf der deutschen Kriegsgräberstätte im belgischen Vladslo. Dort ist der Sohn der Künstlerin bestattet, der im Ersten Weltkrieg sein Leben verlor.
Belegung
Auf dem Friedhof ruhen mehr als 43.000 Tote deutsche Gefallene des Zweiten Weltkrieges.
Historie
Rshew hatte aufgrund der günstigen geografischen Verkehrslage eine große strategische Bedeutung im Zweiten Weltkrieg. Die Stadt war vom Winter 1941 bis Frühjahr 1943 Schauplatz einiger schwerer Schlachten, die als besonders brutal und blutig gelten.
Nach ersten Verhandlungen mit der Stadtverwaltung Rshew über die Neuanlage einer Kriegsgräberstätte 1996 erhielt der Volksbund ein Jahr später ein geeignetes Gelände zur Verfügung gestellt. Obwohl die Stadtverwaltung Rshew dem Projekt von Anfang an positiv beistand, verzögerten Gegner den Baubeginn. Erst 1999 begannen die Arbeiten.
Besonderheit
Gegenüber der deutschen Kriegsgräberstätte wurde mit Unterstützung des Volksbundes und des Kuratoriums Rshew, einer Vereinigung von deutschen Kriegsteilnehmern, ein sowjetischer Friedhof angelegt. Die Einweihung beider Friedhofsanlagen fand am 28. September 2002 statt, die deutsche Anlage wurde 2006 weiter ausgebaut. Unter dem Motto "Versöhnung über den Gräbern" fanden ab 1997 bis zum Angriff Russlands auf die Ukraine 2022 deutsch-russische Jugendbegegnungen auf beiden Seiten der Kriegsgräberstätte Rshew statt.
Hinweis für Friedhofsbesucher
Auf einigen Kriegsgräberstätten, die der Volksbund in Osteuropa errichtet hat, ist die Namenkennzeichnung teilweise noch nicht erfolgt! Daher bitten wir dringend darum, dass sich Angehörige vor einer geplanten Reise mit uns unter der E-Mail-Adresse service@volksbund.de oder der Telefon-Nummer +49(0)561-7009-0 in Verbindung setzen. So können wir auch gewährleisten, dass die jeweilige Kriegsgräberstätte zum geplanten Besuchstermin geöffnet ist.
Mediathek
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Prospekt "Kriegsgräberstätten Russische Föderation (deutsch)"Mediathek
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Prospekt "Kriegsgräberstätten Rshew/Russische Föderation"Mediathek
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Проспект "Российская Федерация"Mediathek
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Брошюра "Война Ршев/Российская Федерация"Mediathek
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Prospekt "Wenn Steine reden könnten ..." - Kriegsgräberstätten in Mittel- und OsteuropaMediathek
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Informationstafel Rshew in RusslandMediathek
Lesen Sie mehr über den Kriegsgräberdienst und über die Volksbund-Arbeit allgemein.