Zum Inhalt springen

Gräbersuche-Online

Gräbersuche-Online

Wilhelm Friedrich Rist

Geburtsdatum 14.09.1885

Geburtsort Göppingen

Todes-/Vermisstendatum 19.05.1918

Todes-/Vermisstenort i.d.Nähe von Essex Flugzeugunfall

Dienstgrad Leutnant der Reserve

Wilhelm Friedrich Rist ruht auf der Kriegsgräberstätte in Cannock Chase .

Endgrablage: Block 16 Reihe 8 Grab 108

    Hier gibt es noch eine diskrepanz mit den text block keys.
    in elastic ist der wert: und in salesforce ist der wert von vdk_Text_Block_Website__c: 220.
    Dadurch kriegen wir die falschen TextBlöcke.

  • Falls Wilhelm Friedrich Rist mit Ihnen verwandt ist, und Sie von uns über Sachstandsänderungen informiert werden möchten, füllen Sie bitte das folgende Formular aus.
  • Bitte prüfen Sie vorher an Hand Ihrer Unterlagen sorgfältig, ob es sich wirklich um Ihren Angehörigen handelt. Falls Sie nicht sicher sind, vermerken Sie dies im Textfeld des Formulares.

Kurzbiographie

Wilhelm Friedrich Rist wurde am 14.09.1885 in Göppingen geboren. Er war mit einer Engländerin verheiratet.

Zu Kriegsbeginn war er zufällig in Göppingen und rückte bereits am 03.08.1914 freiwillig ein. Mit seiner Einheit, der 3. Kompanie des Grenadierregiments Nr. 123 Ulm marschierte er als Leutnant d. Res. nach Frankreich und nahm an den Kämpfen in den Argonnen und im Cheppywald teil. Zwischenzeitlich wechselte er zum Württ. Landwehr-Infant. Reg. 124, dem er vermutlich bis Ende 1915 angehörte. Für seinen Einsatz dort wurde er mit der Württembergischen Goldenen Militär-Verdienstmedaille ausgezeichnet. Zum Jahr 1916 scheint er, auf eigenes Bestreben, zu den Fliegern versetzt worden zu sein, wo er eine Ausbildung als Flugzeugbeobachter absolvierte. Er gehörte dem Kampfgeschwader 3 der Obersten Heeresleitung an und nahm an mehreren Luftangriffen auf London teil, wofür er mehrfach ausgezeichnet wurde. Rist fiel in der Nacht vom 19. auf den 20.05.1918 als Angehöriger der 5. Staffel des Bombengeschwaders 3 "im Luftkampf über England (Grafschaft Essex)". Seine Erstbestattung erfolgte auf dem Clacton-on-Sea-Cemetery, Essex in K. 271. Später wurde er umgebettet und ruht heute auf der Kriegsgräberstätte Cannock Chase in Block 16, Reihe 8, Grab 108.

Cannock Chase, Großbritannien

Cannock Chase nördlich von Birmingham ist der zentrale deutsche Soldatenfriedhof in Großbritannien. Er liegt in der Nähe eines britischen Militärfriedhofs, auf dem weitere deutsche Soldaten bestattet sind.

Friedhofbeschreibung

Die Kriegsgräberstätte liegt in einer flachen Talmulde, die im Süden von Kiefernwald begrenzt wird. Im Eingangsgebäude befindet sich der Besucherraum mit den Namenbüchern. Der kleine Innenhof bildet die Verbindung zur Ehrenhalle, in deren Mitte eine Bronzeplastik auf einem Steinsockel steht. Sie stellt einen gefallenen Soldaten dar. Eine Senke durchzieht das Gelände und trennt die Gräberfelder der Toten des Ersten und des Zweiten Weltkrieges. Stelen aus belgischem Hartmuschelkalk kennzeichnen die Gräber. Auf ihnen sind meist die Daten von je zwei Gefallenen auf Vorder- und Rückseite eingraviert. Pate des Friedhofs ist der Volksbund-Landesverband Bremen.


Belegung

Auf der Anlage ruhen mehr als 4.900 Gefallene: 2.143 Tote aus dem Ersten Weltkrieg und knapp 2.800 aus dem Zweiten Weltkrieg, die zum größten Teil in Kriegsgefangenschaft oder in Internierungslagern ihr Leben verloren. Hinzu kommen Besatzungsmitglieder von abgestürzten Kampfflugzeugen sowie Tote, die an die Küste geschwemmt wurden.


Historie

Der Soldatenfriedhof Cannock Chase wurde am 10. Juni 1967 der Öffentlichkeit übergeben. Die Gedenkstätte entstand, nachdem die Regierungen des Vereinigten Königreiches Großbritannien und Nordirland sowie der Bundesrepublik Deutschland am 16. Oktober 1959 ein Abkommen geschlossen hatten. Der Volksbund übernahm im Auftrag der Bundesregierung die Aufgabe, die in Großbritannien und Nordirland bestatteten deutschen Kriegstoten zusammenzubetten.

1.566 Tote aus dem Ersten und Zweiten Weltkrieg, die bereits auf britischen Soldatenfriedhöfen bestattet worden waren, blieben ausgenommen. Diese Gräber auf 148 Ehrenteilen werden weiterhin von der Commonwealth War Graves Commission, der britischen Kriegsgräberfürsorge, betreut. Bestehen blieb die Friedhofsanlage Fort George in St. Peter Port auf der Kanalinsel Guernsey. Dort liegen 111 deutsche Gefallene aus dem Zweiten Weltkrieg.


Besonderheit

Auf dem nur etwa 400 Meter entfernten britischen Militärfriedhof Cannock Chase Brereton ruhen 228 deutsche Gefallene aus dem Ersten Weltkrieg und 29 Gefallene aus dem Zweiten Weltkrieg. Hier haben außerdem 24 Engländer und 73 Neuseeländer aus dem Ersten Weltkrieg sowie drei Engländer aus dem Zweiten Weltkrieg ihr Grab.

Hinweis für Friedhofsbesucher

Auf einigen Kriegsgräberstätten, die der Volksbund in Osteuropa errichtet hat, ist die Namenkennzeichnung teilweise noch nicht erfolgt! Daher bitten wir dringend darum, dass sich Angehörige vor einer geplanten Reise mit uns unter der E-Mail-Adresse service@volksbund.de oder der Telefon-Nummer +49(0)561-7009-0 in Verbindung setzen. So können wir auch gewährleisten, dass die jeweilige Kriegsgräberstätte zum geplanten Besuchstermin geöffnet ist.

Mediathek

  • Prospekt "Kriegsgräberstätten in Großbritannien, Irland und Island"
    Mediathek

Lesen Sie mehr über den Kriegsgräberdienst und über die Volksbund-Arbeit allgemein.

Unterstützen Sie unsere Arbeit!