Gräbersuche-Online
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Friedrich Carl Hindrischedt
Geburtsdatum 06.06.1894
Geburtsort Stettin
Todes-/Vermisstendatum 01.03.1916
Todes-/Vermisstenort auf dem Seeweg Richtung Norwegen
Dienstgrad Obermaschinist
Friedrich Carl Hindrischedt ruht auf der Kriegsgräberstätte in Cannock Chase .
Endgrablage: Block 14 Reihe 6 Grab 170
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- Bitte prüfen Sie vorher an Hand Ihrer Unterlagen sorgfältig, ob es sich wirklich um Ihren Angehörigen handelt. Falls Sie nicht sicher sind, vermerken Sie dies im Textfeld des Formulares.
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Kurzbiographie
Fritz Hinderschedt wurde am 06.06.1891 in Stettin als Sohn des Friedrich Heinrich Magnus Hindrischedt und dessen Ehefrau Ida Maria geboren. Er hatte vier Geschwister. Seine Berufsausbildung erhielt er an einer Maschinenbauschule. Als Obermaschinistenanwärter gehörte er der II. Werftdivision der Kaiserlichen Kriegsmarine an. Während des ersten Weltkrieges wurde er an Bord des, für den Einsatz im Handelskrieg bestimmten, Hilfskreuzers SMS Greif eingesetzt. Bereits etwa einen Monat nach der Indienststellung der SMS Greif am 23.01.1916 wurde diese von den britischen Hilfskreuzern Alcantara und Andes entdeckt. Bei dem darauffolgenden Seegefecht am 29.02.1916 sanken sowohl die britische Alcantara als auch die SMS Greif. Die britischen Marineschiffe Comus und Munster nahmen etwa 120 Überlebende an Bord. Darunter auch Fritz Hindrischedt, der allerdings am 01.03.1916 in englischer Kriegsgefangenschaft noch an Bord eines Schiffes seinen Verletzungen erlag.
Bestattet wurde er zunächst in Seafield, Edingburgh. Seit seiner Umbettung am 25.07.1962 ruht er auf der Kriegsgräberstätte Cannock Chase, Block 14, Reihe 6, Grab 170.
Cannock Chase, Großbritannien
Cannock Chase nördlich von Birmingham ist der zentrale deutsche Soldatenfriedhof in Großbritannien. Er liegt in der Nähe eines britischen Militärfriedhofs, auf dem weitere deutsche Soldaten bestattet sind.
Friedhofbeschreibung
Die Kriegsgräberstätte liegt in einer flachen Talmulde, die im Süden von Kiefernwald begrenzt wird. Im Eingangsgebäude befindet sich der Besucherraum mit den Namenbüchern. Der kleine Innenhof bildet die Verbindung zur Ehrenhalle, in deren Mitte eine Bronzeplastik auf einem Steinsockel steht. Sie stellt einen gefallenen Soldaten dar. Eine Senke durchzieht das Gelände und trennt die Gräberfelder der Toten des Ersten und des Zweiten Weltkrieges. Stelen aus belgischem Hartmuschelkalk kennzeichnen die Gräber. Auf ihnen sind meist die Daten von je zwei Gefallenen auf Vorder- und Rückseite eingraviert. Pate des Friedhofs ist der Volksbund-Landesverband Bremen.
Belegung
Auf der Anlage ruhen mehr als 4.900 Gefallene: 2.143 Tote aus dem Ersten Weltkrieg und knapp 2.800 aus dem Zweiten Weltkrieg, die zum größten Teil in Kriegsgefangenschaft oder in Internierungslagern ihr Leben verloren. Hinzu kommen Besatzungsmitglieder von abgestürzten Kampfflugzeugen sowie Tote, die an die Küste geschwemmt wurden.
Historie
Der Soldatenfriedhof Cannock Chase wurde am 10. Juni 1967 der Öffentlichkeit übergeben. Die Gedenkstätte entstand, nachdem die Regierungen des Vereinigten Königreiches Großbritannien und Nordirland sowie der Bundesrepublik Deutschland am 16. Oktober 1959 ein Abkommen geschlossen hatten. Der Volksbund übernahm im Auftrag der Bundesregierung die Aufgabe, die in Großbritannien und Nordirland bestatteten deutschen Kriegstoten zusammenzubetten.
1.566 Tote aus dem Ersten und Zweiten Weltkrieg, die bereits auf britischen Soldatenfriedhöfen bestattet worden waren, blieben ausgenommen. Diese Gräber auf 148 Ehrenteilen werden weiterhin von der Commonwealth War Graves Commission, der britischen Kriegsgräberfürsorge, betreut. Bestehen blieb die Friedhofsanlage Fort George in St. Peter Port auf der Kanalinsel Guernsey. Dort liegen 111 deutsche Gefallene aus dem Zweiten Weltkrieg.
Besonderheit
Auf dem nur etwa 400 Meter entfernten britischen Militärfriedhof Cannock Chase Brereton ruhen 228 deutsche Gefallene aus dem Ersten Weltkrieg und 29 Gefallene aus dem Zweiten Weltkrieg. Hier haben außerdem 24 Engländer und 73 Neuseeländer aus dem Ersten Weltkrieg sowie drei Engländer aus dem Zweiten Weltkrieg ihr Grab.
Hinweis für Friedhofsbesucher
Auf einigen Kriegsgräberstätten, die der Volksbund in Osteuropa errichtet hat, ist die Namenkennzeichnung teilweise noch nicht erfolgt! Daher bitten wir dringend darum, dass sich Angehörige vor einer geplanten Reise mit uns unter der E-Mail-Adresse service@volksbund.de oder der Telefon-Nummer +49(0)561-7009-0 in Verbindung setzen. So können wir auch gewährleisten, dass die jeweilige Kriegsgräberstätte zum geplanten Besuchstermin geöffnet ist.
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Prospekt "Kriegsgräberstätten in Großbritannien, Irland und Island"Mediathek
Lesen Sie mehr über den Kriegsgräberdienst und über die Volksbund-Arbeit allgemein.