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Gräbersuche-Online

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Adolf Jaggy

Geburtsdatum 12.09.1920

Geburtsort Stein

Todes-/Vermisstendatum 05.08.1942

Todes-/Vermisstenort Molescombe, Bauernhof 5 km ostnordöstl. Salcombe/Devon

Dienstgrad Unteroffizier

Adolf Jaggy ruht auf der Kriegsgräberstätte in Cannock Chase .

Endgrablage: Block 9 Reihe 8 Grab 50

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Kurzbiographie

Adolf Jaggy wurde am 12.09.1920 in Stein bei Pforzheim als Sohn Luis Jaggys geboren.

Als Unteroffizier gehörte er der 3. Staffel der Kampfgruppe 106 an. Eingesetzt wurde er an Bord einer Junkers Ju 88, dort hatte er die Funktion des Beobachters inne.

Während eines Angriffsfluges gegen Swansea wurde seine Ju 88 und eine begleitende Maschine am 05.08.1942 in ein Luftgefecht mit einem englischen Nachtjägern verwickelt. Nachdem zuerst das andere deutsche Flugzeug abgeschossen wurde und ins Meer stürzte, wurde auch Adolfs Flugzeug kurz darauf getroffen und stürzte in Molescombe bei einem Bauernhof, 5 km nord-östlich von Salcombe/Devon ab. Beim Aufprall explodierten wohl die Bomben des Flugzeugs. Die vierköpfige Besatzung kam dabei ums Leben. Die Toten konnten aufgrund des Absturzes nicht zeitnah identifiziert werden.

Erstbestattet wurde Adolf Jaggy auf dem Efford-Friedhof in Plymouth/Devonshire. Heute ruht er auf der Kriegsgräberstätte Cannock Chase in Block 9, Reihe 8, Grab 50.

Cannock Chase, Großbritannien

Cannock Chase nördlich von Birmingham ist der zentrale deutsche Soldatenfriedhof in Großbritannien. Er liegt in der Nähe eines britischen Militärfriedhofs, auf dem weitere deutsche Soldaten bestattet sind.

Friedhofbeschreibung

Die Kriegsgräberstätte liegt in einer flachen Talmulde, die im Süden von Kiefernwald begrenzt wird. Im Eingangsgebäude befindet sich der Besucherraum mit den Namenbüchern. Der kleine Innenhof bildet die Verbindung zur Ehrenhalle, in deren Mitte eine Bronzeplastik auf einem Steinsockel steht. Sie stellt einen gefallenen Soldaten dar. Eine Senke durchzieht das Gelände und trennt die Gräberfelder der Toten des Ersten und des Zweiten Weltkrieges. Stelen aus belgischem Hartmuschelkalk kennzeichnen die Gräber. Auf ihnen sind meist die Daten von je zwei Gefallenen auf Vorder- und Rückseite eingraviert. Pate des Friedhofs ist der Volksbund-Landesverband Bremen.


Belegung

Auf der Anlage ruhen mehr als 4.900 Gefallene: 2.143 Tote aus dem Ersten Weltkrieg und knapp 2.800 aus dem Zweiten Weltkrieg, die zum größten Teil in Kriegsgefangenschaft oder in Internierungslagern ihr Leben verloren. Hinzu kommen Besatzungsmitglieder von abgestürzten Kampfflugzeugen sowie Tote, die an die Küste geschwemmt wurden.


Historie

Der Soldatenfriedhof Cannock Chase wurde am 10. Juni 1967 der Öffentlichkeit übergeben. Die Gedenkstätte entstand, nachdem die Regierungen des Vereinigten Königreiches Großbritannien und Nordirland sowie der Bundesrepublik Deutschland am 16. Oktober 1959 ein Abkommen geschlossen hatten. Der Volksbund übernahm im Auftrag der Bundesregierung die Aufgabe, die in Großbritannien und Nordirland bestatteten deutschen Kriegstoten zusammenzubetten.

1.566 Tote aus dem Ersten und Zweiten Weltkrieg, die bereits auf britischen Soldatenfriedhöfen bestattet worden waren, blieben ausgenommen. Diese Gräber auf 148 Ehrenteilen werden weiterhin von der Commonwealth War Graves Commission, der britischen Kriegsgräberfürsorge, betreut. Bestehen blieb die Friedhofsanlage Fort George in St. Peter Port auf der Kanalinsel Guernsey. Dort liegen 111 deutsche Gefallene aus dem Zweiten Weltkrieg.


Besonderheit

Auf dem nur etwa 400 Meter entfernten britischen Militärfriedhof Cannock Chase Brereton ruhen 228 deutsche Gefallene aus dem Ersten Weltkrieg und 29 Gefallene aus dem Zweiten Weltkrieg. Hier haben außerdem 24 Engländer und 73 Neuseeländer aus dem Ersten Weltkrieg sowie drei Engländer aus dem Zweiten Weltkrieg ihr Grab.

Hinweis für Friedhofsbesucher

Auf einigen Kriegsgräberstätten, die der Volksbund in Osteuropa errichtet hat, ist die Namenkennzeichnung teilweise noch nicht erfolgt! Daher bitten wir dringend darum, dass sich Angehörige vor einer geplanten Reise mit uns unter der E-Mail-Adresse service@volksbund.de oder der Telefon-Nummer +49(0)561-7009-0 in Verbindung setzen. So können wir auch gewährleisten, dass die jeweilige Kriegsgräberstätte zum geplanten Besuchstermin geöffnet ist.

Mediathek

  • Prospekt "Kriegsgräberstätten in Großbritannien, Irland und Island"
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