Gräbersuche-Online
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Heinz Kraemer
Geburtsdatum 26.04.1914
Geburtsort Rostock
Todes-/Vermisstendatum 02.12.1942
Todes-/Vermisstenort 800 m ostw. Bossino Rayon Belyj
Dienstgrad Unteroffizier
Heinz Kraemer ruht auf der Kriegsgräberstätte in Rshew .
Endgrablage: Block 10 Reihe 6 Grab 283
- Falls Heinz Kraemer mit Ihnen verwandt ist, und Sie von uns über Sachstandsänderungen informiert werden möchten, füllen Sie bitte das folgende Formular aus.
- Bitte prüfen Sie vorher an Hand Ihrer Unterlagen sorgfältig, ob es sich wirklich um Ihren Angehörigen handelt. Falls Sie nicht sicher sind, vermerken Sie dies im Textfeld des Formulares.
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Kurzbiographie
Heinz Kraemer wurde am 26.04.1914 in Rostock geboren.
Er arbeitete als Vikar in der Nähe von Wismar, war seit Anfang 1940 verheiratet mit Anni und das Paar hatte eine Tochter, genannt Siri.
Heinz diente im Panzer Grenadier Regiment Nr. 5 in Russland und fiel dort am 02.12.1942, 800 Meter ostwärts von Bossino Rayon Belyj. Heute ruht er auf dem Sammelfriedhof Rshew, Block 10, Reihe 6, Grab 283.
Rshew, Russische Föderation
In keiner Schlacht des Zweiten Weltkrieges fielen mehr Soldaten als in dem Ringen um Rshew. In der Stadt liegen ein deutscher und ein sowjetischer Soldatenfriedhof gegenüber.
Friedhofbeschreibung
Rshew liegt 200 Kilometer westlich von Moskau am Oberlauf der Wolga. Auf dem Friedhof erinnern 62 Granitstelen mit 15.094 Namen an dort bestattete Soldaten. Am 20. September 2014 wurde die Replik der Skulptur "Trauernde Eltern" von Käthe Kollwitz vor dem Friedhofstor aufgestellt. Die Figuren blicken auch auf die Gräber der gegenüberliegenden sowjetischen Kriegsgräberstätte. Mit hoher Wahrscheinlichkeit ruht ihr Enkel Peter auf der Anlage in Rshew im Block 10. Die Originale der Skulpturen stehen auf der deutschen Kriegsgräberstätte im belgischen Vladslo. Dort ist der Sohn der Künstlerin bestattet, der im Ersten Weltkrieg sein Leben verlor.
Belegung
Auf dem Friedhof ruhen mehr als 43.000 Tote deutsche Gefallene des Zweiten Weltkrieges.
Historie
Rshew hatte aufgrund der günstigen geografischen Verkehrslage eine große strategische Bedeutung im Zweiten Weltkrieg. Die Stadt war vom Winter 1941 bis Frühjahr 1943 Schauplatz einiger schwerer Schlachten, die als besonders brutal und blutig gelten.
Nach ersten Verhandlungen mit der Stadtverwaltung Rshew über die Neuanlage einer Kriegsgräberstätte 1996 erhielt der Volksbund ein Jahr später ein geeignetes Gelände zur Verfügung gestellt. Obwohl die Stadtverwaltung Rshew dem Projekt von Anfang an positiv beistand, verzögerten Gegner den Baubeginn. Erst 1999 begannen die Arbeiten.
Besonderheit
Gegenüber der deutschen Kriegsgräberstätte wurde mit Unterstützung des Volksbundes und des Kuratoriums Rshew, einer Vereinigung von deutschen Kriegsteilnehmern, ein sowjetischer Friedhof angelegt. Die Einweihung beider Friedhofsanlagen fand am 28. September 2002 statt, die deutsche Anlage wurde 2006 weiter ausgebaut. Unter dem Motto "Versöhnung über den Gräbern" fanden ab 1997 bis zum Angriff Russlands auf die Ukraine 2022 deutsch-russische Jugendbegegnungen auf beiden Seiten der Kriegsgräberstätte Rshew statt.
Hinweis für Friedhofsbesucher
Auf einigen Kriegsgräberstätten, die der Volksbund in Osteuropa errichtet hat, ist die Namenkennzeichnung teilweise noch nicht erfolgt! Daher bitten wir dringend darum, dass sich Angehörige vor einer geplanten Reise mit uns unter der E-Mail-Adresse service@volksbund.de oder der Telefon-Nummer +49(0)561-7009-0 in Verbindung setzen. So können wir auch gewährleisten, dass die jeweilige Kriegsgräberstätte zum geplanten Besuchstermin geöffnet ist.
Mediathek
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Prospekt "Kriegsgräberstätten Russische Föderation (deutsch)"Mediathek
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Prospekt "Kriegsgräberstätten Rshew/Russische Föderation"Mediathek
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Проспект "Российская Федерация"Mediathek
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Брошюра "Война Ршев/Российская Федерация"Mediathek
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Prospekt "Wenn Steine reden könnten ..." - Kriegsgräberstätten in Mittel- und OsteuropaMediathek
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Informationstafel Rshew in RusslandMediathek
Lesen Sie mehr über den Kriegsgräberdienst und über die Volksbund-Arbeit allgemein.