Zum Inhalt springen

Gräbersuche-Online

Gräbersuche-Online

Friedrich Stüber

Geburtsdatum 27.04.1926

Geburtsort Koblenz

Todes-/Vermisstendatum 17.09.1944

Todes-/Vermisstenort Moriville

Dienstgrad Funker

Friedrich Stüber ruht auf der Kriegsgräberstätte in Andilly .

Endgrablage: Block 31 Reihe 4 Grab 280

    Hier gibt es noch eine diskrepanz mit den text block keys.
    in elastic ist der wert: und in salesforce ist der wert von vdk_Text_Block_Website__c: 220.
    Dadurch kriegen wir die falschen TextBlöcke.

  • Falls Friedrich Stüber mit Ihnen verwandt ist, und Sie von uns über Sachstandsänderungen informiert werden möchten, füllen Sie bitte das folgende Formular aus.
  • Bitte prüfen Sie vorher an Hand Ihrer Unterlagen sorgfältig, ob es sich wirklich um Ihren Angehörigen handelt. Falls Sie nicht sicher sind, vermerken Sie dies im Textfeld des Formulares.

Kurzbiographie

Friedrich Stüber wurde am 27. April 1926 in Koblenz geboren. Sein jüngerer Bruder Hans-Martin wurde 1933 geboren.

Stüber wurde als Jugendlicher als Flakhelfer im Krieg eingesetzt und dann als Arbeitsmann für Aufräumarbeiten im zerbombten Frankfurt am Main herangezogen. Friedrich Stüber verspürte durch seine Erfahrungen in der Flieger-HJ den Wunsch, Pilot zu werden. Er wurde aber als „untauglich“ im August 1944 zur Luftnachrichtentruppe einberufen. Als Funker wurde er bei der 6. Luftnachrichten-Ersatz-Kompanie des Luftgau-Nachrichten-Regiments 7 an der Westfront eingesetzt. Seine Familie erhielt die letzte Nachricht von seinem Aufenthaltsort aus Moriville bei Epinal. Durch die zunehmende Intensität des Bombenkrieges wurde Stübers Familie nach Waltershausen (Thür.) evakuiert. Dort erhielten sie eine Antwort auf ihre Briefe an Friedrich Stüber: „Vermisst! Neue Anschrift abwarten!“. Stübers Bruder Hans-Martin erinnert sich: „Meine Mutter brach zusammen. Ich elfjähriger „Hänfling“ verhinderte ihren Absturz auf einer steilen Stiege und rief um Hilfe. Die „Neue Anschrift“ kam später vom Volksbund: „Ehrenfriedhof Andilly“. Die Todesnachricht kam erst 1950 mit Soldbuch und kompletter Erkennungsmarke.‘“

Friedrich Stüber starb am 17. September 1944 bei Moriville. Er wurde zunächst in einem Feldgrab bestattet, ehe er 1958 auf die Kriegsgräberstätte Andilly umgebettet wurde. Dort ruht er heute in Block 31, Reihe 4, Grab 280.

Empfohlene Zitationsweise: Projekt "Kriegsbiographien", Friedrich Stüber, in: Volksbund Dt. Kriegsgräberfürsorge e.V., Gräbersuche Online, [Zugriff am].



Andilly, Frankreich

Mit mehr als 33.000 Toten ist die Kriegsgräberstätte Andilly die größte deutsche Anlage des Zweiten Weltkrieges in Frankreich. Der Friedhof wurde am 29. September 1962 eingeweiht.

Friedhofbeschreibung

Die deutsche Kriegsgräberstätte Andilly liegt etwa zwölf Kilometer nördlich der Stadt Toul im Département Meurthe-et-Moselle. Ein mit Sträuchern bepflanzter Wall bildet die Einfriedung. Verstreut stehende Baumgruppen und ein dichter Kranz von Bäumen rund um den Friedhof verleihen der Anlage den Charakter eines lichten Haines. Links vom Eingangsbau liegt die "Ehrenhalle", deren Nischenwand das Mosaik von drei trauernden Soldaten zeigt. Dort steht auch ein Kreuz, das früher auf der deutschen Kriegsgräberstätte Pouxeux stand. Deutsche Kriegsgefangene hatten es für ihre toten Kameraden geschnitzt. Auf der rechten Seite, in einem kleinen Raum, liegen in einem Schrein die Namenbücher der hier Bestatteten aus.


Belegung

Andilly ist mit mehr als 33.000 Gräbern die größte deutsche Kriegsgräberstätte des Zweiten Weltkrieges in Frankreich.


Historie

Die Anlage entstand aus einem provisorischen Friedhof des US-Militärs. Bereits am 12. September 1944 hatte der amerikanische Gräberdienst damit begonnen, in der Gemarkung des kleinen Orts Andilly eigene und deutsche Gefallene zu bestatten. Es handelte sich dabei zunächst um Tote, die im Raum westlich von Metz gefallen waren. So entstand der US Temporary Cemetery Andilly für 3.400 amerikanische und 5.000 deutsche Soldaten. 1945/46 legte der amerikanische Gräberdienst im etwa 100 Kilometer entfernten St. Avold einen endgültigen Friedhof für seine Gefallenen an und überführte alle auf provisorischen Anlagen Bestatteten dorthin. Dafür wurden in Andilly 575 deutsche Gefallene aus St. Avold und 4.891 aus Epinal-Dinoze bestattet. Damit stieg die Zahl der in Andilly ruhenden Soldaten auf 11.000 an.


Nach Abschluss des deutsch-französischen Kriegsgräberabkommens von 1954 erhielt der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge den Auftrag, die deutschen Toten des Zweiten Weltkriegs aus der gesamten Region in Andilly zu bestatten. 1957 begannen Zubettungen aus den Départements Nievre, Saône-et-Loire, Côte d'Or, Haute-Marne, Jura, Doubs, Haute-Saône, Vosges, Belfort, Meuse und Meurthe-et-Moselle. Bei planmäßigen Durchsuchungen des gesamten Geländes wurden fast 2.000 bis dahin in der Grablage unbekannte deutsche Tote, vor allem in den Vogesen, gefunden. Der Friedhof wurde am 29. September 1962 eingeweiht.


Besonderheit

Als Zeichen der Hoffnung und des Friedens wurde 1995 in Andilly ein Ginkgo-Baum gepflanzt.

Hinweis für Friedhofsbesucher

Auf einigen Kriegsgräberstätten, die der Volksbund in Osteuropa errichtet hat, ist die Namenkennzeichnung teilweise noch nicht erfolgt! Daher bitten wir dringend darum, dass sich Angehörige vor einer geplanten Reise mit uns unter der E-Mail-Adresse service@volksbund.de oder der Telefon-Nummer +49(0)561-7009-0 in Verbindung setzen. So können wir auch gewährleisten, dass die jeweilige Kriegsgräberstätte zum geplanten Besuchstermin geöffnet ist.

Mediathek

  • Prospekt "Kriegsgräberstätten Elsass, Lothringen und Vogesen/Frankreich"
    Mediathek
  • Brochure " War graveyards Alsace, Lorraine and the Vosges/France"
    Mediathek
  • Brochure "Cimitère de guerre en Alsace, Lorraine et les Vosges/France"
    Mediathek
  • Informationstafel Andilly in Frankreich
    Mediathek

Lesen Sie mehr über den Kriegsgräberdienst und über die Volksbund-Arbeit allgemein.

Unterstützen Sie unsere Arbeit!