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Gräbersuche-Online

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Friedrich Edler

Geburtsdatum Datum unbekannt

Geburtsort -

Todes-/Vermisstendatum 31.07.1917

Todes-/Vermisstenort -

Dienstgrad Gefreiter

Friedrich Edler ruht auf der Kriegsgräberstätte in Cerny-en-Laonnois .

Endgrablage: Block 2 Grab 598

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Kurzbiographie

Friedrich Edler, genannt Fritz wurde ca. 1988 in Vennebeck im Kreis Minden geboren. Er hatte noch einen älteren Bruder, Heinrich und eine Schwester, Marie. Der Vater starb schon früh. Friedrich heiratete Karoline Döpcke und hatte ein Kind. Er war Schriftführer des Turn-Vereins Germania Vennebeckerbruch und Vorsitzender des Schützenvereins Harmonie Vennebeckerbruch.

Gleich zu Beginn des Krieges wurde er eingezogen. Er diente im selben Regiment wie sein Bruder Heinrich: Inf. Reg. 15, 6. Komp. 13. Division, 7. Armeekorps. Weihnachten 1915 verbrachten die Brüder gemeinsam an der Front.

Auch nach dem Tod seines Bruders Heinrich im Dezember 1916 hielt er engen Briefkontakt zu dessen Ehefrau und deren Kindern. Er legte Anfang Mai 1917 einen Kranz an Grab seines Bruders nieder und ließ das Grab fotografieren.

Friedrich Edler fiel wenig später 29jährig am 31. August 1917 als Gefreiter bei einem Sturmangriff. Er war Inhaber des Eisernen Kreuzes II. Klasse. Heute ruht er auf der Kriegsgräberstätte Cerny-en Laonnois, Block 2, Grab 598.

Cerny-en-Laonnois, Frankreich

Diese Grabanlage gehört seit September 2023 zu den UNESCO-Weltkulturerbestätten.

Belegung

7.546 deutsche Gefallene des Erster Weltkrieges sind hier auf der Anlage im Département Aisne bestattet. Auf dem angrenzenden französischen Soldatenfriedhof ruhen 5.125 Gefallene aus allen Landesteilen. 1924/1925 wurde die Anlage durch weitere Zubettungen aus dem Kampfgebiet am Chemin-des-Dames wesentlich erweitert. Der größte Teil der hier Begrabenen starb bei den Kämpfen vom Herbst 1914 bis zum Frühjahr 1915, während der französischen Großoffensive im April/Mai 1917, beim deutschen Angriff im Mai 1918 und bei den Rückzugskämpfen im September/Oktober 1918.

Die hier Ruhenden gehörten Truppenteilen an, deren Heimatgarnisonen in Westfalen, Brandenburg, Sachsen, Württemberg, Schleswig-Holstein und in Westpreußen lagen. Besonders hohe Verluste erlitten rheinländische, niedersächsische und mecklenburgische Regimenter.

Von den 7.546 Gefallenen ruhen 3.553 in Einzelgräbern. Von ihnen blieben 66 unbekannt. In einem Gemeinschaftsgrab sind 3.993 Opfer bestattet. Nur von 964 ist der Name bekannt. Die zwölf Gräber der Gefallenen jüdischen Glaubens erhielten aus religiösen Gründen statt des Kreuzes eine Grabstele aus Naturstein.

Historie

Erste Arbeiten zur Verbesserung des Zustandes des Friedhofes führte der Volksbund 1928 aus. Grundlage war eine Vereinbarung mit den zuständigen französischen Militärbehörden von 1926. Er pflanzte Bäume und Rosen, setzte eine Hecke als Einfriedung und begrünte die Gräberflächen. Ungelöst blieb das Problem einer dauerhaften Kennzeichnung der Gräber infolge Devisenmangels und des Zweiten Weltkrieges ab 1939.

Nach Abschluss des deutsch-französischen Kriegsgräberabkommens vom 19. Juli 1966 begann der Volksbund – finanziell unterstützt von der Bundesregierung – mit der endgültigen Gestaltung der deutschen Soldatenfriedhöfe in Frankreich.

1974 begann eine grundlegende landschaftsgärtnerische Überarbeitung des gesamten Friedhofsgeländes. Dabei ergänzte der Volksbund den Baumbestand, fasste das Gemeinschaftsgrab mit Mauerwerk aus Naturstein ein, pflanzte Rosen, begrünte das Gräberfeld und gestaltete den Eingang neu mit einem schmiedeeisernen Tor.

1972 tauschte der Volksbund die provisorischen Holzgrabzeichen gegen Kreuze aus Naturstein mit eingravierten Namen und Daten der hier Ruhenden aus.

Besonderheit

Im September 2023 hat die UNESCO 139 Friedhöfe des Ersten Weltkrieges zu Weltkulturerbestätten erklärt. 24 deutsche Grabanlagen sind in Obhut des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. - Cerny-en-Laonnois ist eine davon.

Aufnahme Bundeswehr: Matthias Krebbers

Hinweis für Friedhofsbesucher

Auf einigen Kriegsgräberstätten, die der Volksbund in Osteuropa errichtet hat, ist die Namenkennzeichnung teilweise noch nicht erfolgt! Daher bitten wir dringend darum, dass sich Angehörige vor einer geplanten Reise mit uns unter der E-Mail-Adresse service@volksbund.de oder der Telefon-Nummer +49(0)561-7009-0 in Verbindung setzen. So können wir auch gewährleisten, dass die jeweilige Kriegsgräberstätte zum geplanten Besuchstermin geöffnet ist.

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