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Gräbersuche-Online

Nikolaus Stegmeyr

Geburtsdatum 29.03.1914

Geburtsort Trier

Todes-/Vermisstendatum 11.04.1941

Todes-/Vermisstenort Bengasi Fela.4/572

Dienstgrad Unteroffizier

Nikolaus Stegmeyr ruht auf der Kriegsgräberstätte in Tobruk .

Endgrablage: auf diesem Friedhof

  • Name und die persönlichen Daten von Nikolaus Stegmeyr sind auch im Gedenkbuch der Kriegsgräberstätte verzeichnet. Sie können gern einen Auszug bei uns bestellen.
  • Bitte beachten Sie, dass auf einigen Friedhöfen nicht die aktuelle Version ausliegt, somit kann der Name Ihres Angehörigen darin evtl. noch nicht verzeichnet sein.
  • Falls Nikolaus Stegmeyr mit Ihnen verwandt ist, und Sie von uns über Sachstandsänderungen informiert werden möchten, füllen Sie bitte das folgende Formular aus.
  • Bitte prüfen Sie vorher an Hand Ihrer Unterlagen sorgfältig, ob es sich wirklich um Ihren Angehörigen handelt. Falls Sie nicht sicher sind, vermerken Sie dies im Textfeld des Formulares.

Tobruk, Libyen

Hinweis: Zur Zeit finden Bauarbeiten der lybischen Regierung zum Bau einer Meerwasserentsalzungsanlage in Tobruk statt. Dazu wurden auch am Ehrenmal Gräben entlang gezogen. Da die Meerwasserentsalzungsanlage wegen politischer Schwierigkeiten zurzeit nicht weitergebaut werde, seien die Bauarbeiten an den Gräben eingestellt worden. Zur Zeit ist es mit dem Pkw nur unter erschwerten Bedingungen möglich, das Ehrenmal aufzusuchen. Der Volksbund versucht, im Rahmen von Gesprächen, das Thema einer Schutzzone anzugehen. Es wird versucht zu erreichen, dass zumindest eine kleine Mauer um das Ehrenmal herum errichtet wird, um anzudeuten, dass dort ein Schutzbereich besteht. +++ Mit Hilfe der einheimischen Bevölkerung bargen die Mitarbeiter des Volksbunds von November 1951 bis November 1953 bei der Feldgrabsuche 98 Prozent der in Libyen gefallenen deutschen Soldaten aus der Wüste. Die Regierung des damaligen Königreiches Libyen unterstützte die Arbeiten in jeder nur möglichen Weise und gewährte dem Volksbund die kostenlose Ausbeutung von zwei Steinbrüchen. Der Reisende, der sich vom Osten her der Stadt Tobruk nähert, wird schon von weither auf der Höhe oberhalb der Stadt einen Bau erkennen, der in den Formen und der Farbe seines Mauerwerkes mit dem Charakter der libyschen Landschaft harmoniert. Es ist ein Gebäude von 40 mal 40 Metern Grundfläche und einer Höhe, die – je nach dem Geländeverlauf – zwischen zwölf und 14 Metern beträgt. Die Ecken werden von vier Rundtürmen – mit einem Durchmesser von sechs Metern – flankiert. Hinter den Seitenmauern ruhen in einer Gruft in einzelnen Sarkophagen 6.026 Gefallene des libyschen Kampfraumes. Von dem schmalen Eingang in der Mitte der Vorderseite tritt der Besucher zunächst in den gewölbten Gedenkraum und erblickt ein drei Meter hohes Kreuz aus Eisenguss. Zu beiden Seiten des Kreuzes steht in Bronzebuchstaben: Über gezeichnetem Haupt Die nackte Gewalt des Gestirnes, Ward der Kampf uns verhängt, Und wir ertrugen die Glut. Namen nennen euch hier den Ort, Wo wir kämpften und fielen. Wüste heißt dieser Ort, Erde, spurloser Sand. Wüstenwind hüllte uns ein, Die Leiber versengend, die Herzen. Schicksalsturm löschte das Licht Unseres irdischen Tags. Was wir gewesen, ihr seid’s! Und was nun verhängt war, bedroht euch. Lernt aus verwehter Spur! Sorgt, dass die Wüste nicht wächst! Auf dem Boden vor dem Hochkreuz liegt eine von einem Kranz umrahmte Gedenkplatte mit der Inschrift: „Das deutsche Volk seinen in Libyen gefallenen Soldaten und ihrem Feldmarschall Rommel“. Aus diesem Raum führen rechts und links zwei Zugänge in die Arkadenumgänge und damit in den Ehrenhof. In der Mitte des Ehrenhofes liegt die unterirdische Gruft, von drei Seiten von Arkadenumgängen umschlossen, während die vierte Seite Nischen von geringer Tiefe aufweist. Auf jeder Seite liegen fünf der insgesamt 20 Nischen. Drei der Nischen mit Reliefschmuck zeigen auf Diabasplatten – in altägyptischer Technik stilisiert – jeweils drei Soldaten des ehemaligen Deutschen Afrikakorps, insgesamt also neun Figuren, die gleichsam trauernd vor dem Grabe ihrer Kameraden stehen. 15 Arkaden-Nischen tragen an ihren Rückwänden in Mosaiksetzung die Namen der in der Gruft beigesetzten Gefallenen. Das zentrale Mal besteht aus einer von vier Engeln getragenen Feuerschale. Der Besucher kann über die Treppe in einem der Türme zum oberen Terrassenumgang emporsteigen. Von hier aus hat er einen weiten Blick über die karge Landschaft, die einst Schauplatz der erbitterten Kämpfe um Tobruk war. Die Kriegsgräberstätte wurde am 20. November 1955 eingeweiht.

Hinweis für Friedhofsbesucher

Auf einigen Kriegsgräberstätten, die der Volksbund in Osteuropa errichtet hat, ist die Namenkennzeichnung teilweise noch nicht erfolgt! Daher bitten wir dringend darum, dass sich Angehörige vor einer geplanten Reise mit uns unter der E-Mail-Adresse service@volksbund.de oder der Telefon-Nummer +49(0)561-7009-0 in Verbindung setzen. So können wir auch gewährleisten, dass die jeweilige Kriegsgräberstätte zum geplanten Besuchstermin geöffnet ist.

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