Recherche de tombes en ligne
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Aloys Sökefeld
Date de naissance 27.01.1921
Lieu de naissance -
Date du décès/de la disparition 03.1945
Lieu de décès/de la disparition Raum Preekuln/Kurland
Rang -
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Short Biography
Aloys (auch: Alois) Sökefeld wurde am 27. Januar 1921 in Neuenheerse als eines von neun Kindern der Familie Sökefeld geboren: Johannes (geb. 1911), Josef Johannes, genannt Jupp (geb. 1914), Liborius (geb. 1917), Anton (geb. 1919), Aloys/Aloysius (geb. 1921), Lorenz (1925) sowie Gertrud (1923), Anna (verh. Mönnikes) und Therese (verh. Hatzfeld).
Aloys Sökefeld erlernte zunächst den Beruf des Schlossers. Während des Zweiten Weltkrieges wurde er in Frankreich und vor allem an der Ostfront in Russland bei der Panzertruppe eingesetzt. Als Obergefreiter der Panzertruppe war er Träger des Panzerkampfabzeichens. Zudem wurden ihm das Verwundetenabzeichen sowie das Eiserne Kreuz verliehen. Zuletzt war er Teil der 2. Kompanie der schweren Panzerabteilung 510.
In Briefen hielt er während seines Einsatzes regelmäßigen Kontakt zu seiner Familie, insbesondere mit seiner Schwester Anne. Etwas ironisch berichtete er ihr am 3. Januar 1942 von den Weihnachtsfeiertagen an der Ostfront bei Moskau: „[E]s nahte nun der 24.12. wir waren alle dabei unsere Quartiere etwas weihnachtlich herzurichten da kam der Befehl wieder nach vorn zu fahren. Und so sind wir am ersten Weihnachtstag wieder an die Front gefahren. Wir wurden dort sehr weihnachtlich empfangen, man mußte sich nur ein wenig umstellen und die Handgranaten die geworfen wurden als Wunderkerzen vorstellen und die brennenden Fahrzeuge als die Sterne von Bethlehem.“
Mitunter enthusiastisch äußert er sich über den Krieg. So freut er sich am 10. Januar 1943: „Am schönsten war es in der Kalmücksteppe, als wir zum ersten male mit dem Feinde wieder Fühlung nahmen.“ Im selben Brief prahlte er: „Wir haben bis jetzt schon weit über 100 schwere Feindpanzer abgeschossen. Es hat bis jetzt noch immer Spaß gemacht, denn der Panzermann liebt den Panzerkrieg, er fordert immer seinesgleichen. Infanteristen zu überrumpeln ist keine Leistung. Inzwischen ist mein Wagen auch mal wieder abgetroffen worden, auch unsere sind noch zu knacken. Wir haben 9 Treffer drauf gekriegt, ich habe Gott sei dank nichts mitgekriegt.“
Nach der Schlacht um Stalingrad überwog bei ihm hingegen die Erleichterung, nicht „das Schicksal mit der 6. Armee geteilt“ zu haben. Er habe mit seiner Einheit 30 Km entfernt von Stalingrad gelegen und sei nur durch Glück nicht in den Kessel geraten. So berichtete er seiner Familie in einem Brief vom 8. April 1943 weiter: „Jetzt sind wir endlich seit langem zu Besinnung gekommen. Denn in der Zeit des Stalingradkampfes ging es wirklich toll her. 8-10 Tage ununterbrochen im Panzer auch des Nachts war schon gar nichts mehr, an Schlaf war überhaupt nicht mehr dran zu denken, wir waren uns ja auch drüber im Klaren was auf dem Spiel stand. Aber das war alles nicht so schlimm. Die Hauptsache war, daß wir erst mal aus dem Hexenkessel wieder gut raus kamen.“
In einem Brief an seine Schwester vom 7. Juni 1943 formuliert Aloys Sökefeld die Durchhalteparole: „[W]ir [lassen] den Kopf nicht hängen denn es muß eben sein, immer ran an den Feind und nicht locker gelassen, es ist unsere Ehre wenn Russen uns hassen.“ Nur um im nächsten Satz festzustellen, dass „dieser Mißt (sic!)“ seine Schwester doch weniger interessiere.
Seinen letzten Brief an seine Schwester schrieb er am 07. Februar 1945. Im März wurde er bei Frauenburg als vermisst gemeldet. Sein Bruder Liborius wurde als Grenadier eines Infanterie-Regiments bei einem Waldgefecht bei Krupocia in Polen bereits in den ersten Kriegstagen am 3. September 1939 getötet; am 13. oder 15. September 1944 wurde Anton Sökefeld bei Abwehrkämpfen in Frankreich in der Nähe von Tonnoy an der Mosel durch einen Kopfschuss getötet; Johannes wurde als Panzergrenadier bei den Kämpfen um Allenstein am 29. Januar 1945 getötet; das letzte Kriegsopfer der Familie war Josef, genannt Jupp, der am 3. Februar 1945 bei den Kämpfen um Pillau getötet wurde.
Aloys Sökefelds Leichnam ist bis heute ungeborgen. An ihn erinnert eine Eintragung in das Namensbuch der Kriegsgräberstätte Saldus in Lettland.
Empfohlene Zitationsweise: Projekt "Kriegsbiographien", Aloys Sökefeld, in: Volksbund Dt. Kriegsgräberfürsorge e.V., Gräbersuche Online, [Zugriff am].
Saldus, Lettland
Note à l’attention des visiteurs du cimetière
Sur certains lieux d’inhumation militaire érigés par le Volksbund en Europe de l’Est, certains noms n‘ont pas encore été inscrits ! Nous prions donc instamment les membres de la famille de nous contacter à l’adresse électronique service@volksbund.de ou au numéro de téléphone +49 (0) 561-7009-0 avant de se déplacer. Nous pouvons aussi garantir que le lieu d’inhumation militaire respectif soit ouvert à la date de visite prévue.
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