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Anstoß zum Frieden

Fair Play - nicht nur auf dem Rasen

Die Aktion ist die Initiative des Volksbundes zum Thema Fußball. Denn beim Fußball sind genauso Teamgeist, Respekt, Fairness und Freundschaft gefordert – wie bei der weltweiten Friedensarbeit des Volksbundes. Sport ist ein Medium, das über die Grenzen hinweg verbindet. Den „Anstoß zum Frieden“ gibt der Volksbund mit internationalen Workcamps für Jugendliche. Denn Friedensarbeit sorgt für Fair Play auch abseits des Rasens.

Die U17-Fußballmannschaft von Hertha BSC tritt anlässlich des "Christmas truce"-Jubiläums gegen ihre Altersgenossen vom Liverpool FC in Berlin an. Das Foto zeigt die U17-Nationalmannschaft in Rossoschka nahe Wolgograd. (Foto: Uwe Zucchi)

Herthas U17 trifft auf den Liverpool FC

Zum Gedenken an den Weihnachtsfrieden

Kassel, Berlin, den 5. November 2018 – Das wird in doppelter Hinsicht spannend: Die U17-Teams von Hertha BSC und dem Liverpool FC treffen sich am 16. November um 18:30 Uhr im Amateurstadion des Olympiaparks zu einem Freundschaftsspiel. Neben dem sportlichen gibt es dabei auch einen politischen Aspekt: Die möglichen Profis der Zukunft erinnern zugleich an die Toten der Vergangenheit. Das Spiel mit Unterstützung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge ist Höhepunkt eines größeren Projektes, das die Jugendlichen von den Kriegsgräbern des Ersten Weltkrieges bis zur Gedenkstunde im Deutschen Bundestag führen wird. Weiterlesen ...

Die beiden U18-Fußball-Nationalmannschaften Russlands und Deutschlands vor ihrem Freundschaftsspiel in Wolgograd/Stalingrad.

Fußball verbindet: Deutsche und russische Jugendliche setzten Zeichen in Wolgograd

Erinnern für die Zukunft - Fußballspielen für den Frieden

Wolgograd, den 9. Mai. Der „Tag des Sieges” am 9. Mai ist der wichtigste Feiertag in Russland und in vielen anderen osteuropäischen Ländern. Dabei wird der Sieg über das Deutsche Reich und die Befreiung vom Nationalsozialismus gefeiert. Im Zweiten Weltkrieg verloren allein in der damaligen Sowjetunion 27 Millionen Menschen ihr Leben.

Deutschland und Russland haben eine besondere Beziehung miteinander. Der Volksbund arbeitet seit dem Abschluss des gemeinsamen Kriegsgräberabkommens 1992 in der Russischen Föderation, sucht Vermisste, bettet Tote um und pflegt dort Kriegsgräberstätten. Durch die Zusammenarbeit haben sich auch viele freundschaftliche Beziehungen entwickelt. „Wir sind dankbar für die ausgestreckte Hand, denn das ist nicht selbstverständlich" betont Volksbund-Präsident Wolfgang Schneiderhan. Weiterlesen ...

Reise in die Vergangenheit: Eine Delegation von Hertha-BSC besuchte in vier Tagen zehn Kriegsgräberstätten mit insgesamt zwölf Kriegsgräbern ehemaliger Hertha-Spieler. Das Titelfoto entstand auf der Kriegsgräberstätte Langemark. (Fotos: Uwe Zucchi)

Auf den Spuren der Vergangenheit

Rundreise zu den Gräbern ehemaliger Hertha-Spieler

Die Leidenschaft zum runden Leder bewegt Menschen, Nationen, Mannschaften und Teams. Nicht umsonst spricht man vom Mannschaftsgeist und ein berühmter Trainer forderte einst: "11 Freunde müsst ihr sein!" Dass diese Verbundenheit nicht nur intensiv, sondern auch dauerhaft ist, zeigten die Mitglieder des Berliner Fußballvereins Hertha BSC. Sie besuchten die Gräber der im Ersten Weltkrieg gefallenen Herthaner auf zehn Friedhöfen in Frankreich und Belgien.

30. Juni 2017. Aus Berlin machte sich eine siebenköpfige Delegation des Erstligisten auf den Weg: Michael Ottow vom Präsidium Herthas, Diakon Gregor Bellin von der Katholischen Arbeitsgemeinschaft für Soldatenbetreuung e.V. sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Volksbundes. Weiterlesen ...

Noch heute werden in den Austragungsorten der UEFA EM jährlich tausende Kriegstote geborgen und auf zentralen Kriegsgräberstätten bei Breslau, Kiew (siehe Foto) oder anderen Orten endgültig bestattet.

Todeself und gefallene Nationalspieler

– Fußballdramen im Zweiten Weltkrieg

Für sieben deutsche Nationalspieler war die „Reise“ nach Polen und in die Ukraine nicht der Beginn eines großen Fußballfestes, sondern der Weg in den Tod. Den Kickerstars Karl Auer, Johannes Jakobs, Georg Köhl, Hugo Mantel, Karl Schulz, Willi Völker und Willi Wigold nützte ihr Talent und ihre Bekanntheit nichts. Wie Millionen andere wurden sie zu Opfern des Zweiten Weltkrieges. Einige von ihnen haben auf den Kriegsgräberstätten des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge in Polen und der Ukraine ihre letzte Ruhestätte erhalten. Die Spuren anderer ehemaliger Nationalspieler verlieren sich im Nichts: „Vermisst“ heißt es über sie. Ihre Angehörigen teilen das Schicksal Hunderttausender Familien, die noch immer keine Kenntnis vom Verbleib ihrer im Krieg gefallenen oder vermissten Väter, Söhne oder Brüder haben.  Weiterlesen ...

Die Idee eines Fanfriedhofes findet immer mehr Anhänger. In Hamburg liegt die im Stil eines Sportplatzes gestaltete Gemeinschaftsgrab- anlage gegenüber der HSV-Arena.

HSV und Volksbund

Ausstellung zur NS-Vergangenheit des HSV

In der Vergangenheit des Clubs gibt es neben glänzenden Erfolgen auch dunkle Kapitel. Diese Zeit der nationalsozialistischen Diktatur wird schonungslos dargestellt – ein moralischer Befreiungsschlag. „Wir sind der erste deutsche Profiverein, der seine Vergangenheit in dieser Weise aufarbeitet,“ sagt Museums-Direktor Dirk Mansen nicht ohne Stolz. Er selbst stöberte vor dem Umzug in die neue Fußball-Arena in Archiven und Dachkammern nach verborgenen Schätzen: ein Volltreffer. „Was da zusammen kam, hat mich fast umgehauen. So reifte die Idee, diese seltenen Stücke auch den Fans zu zeigen,“ erinnert sich Mansen. Weiterlesen ...

Freundschaft, 1928/1929, Saison
Sonntag, 28. April 1929, Stadion Filadelfia, Torino, Italien

Italien  1:2  Deutschland

Anlässlich des Spiels Deutschland gegen Italien bei der Europameisterschaft 2016 blickten wir zurück in die Vergangenheit.

Im Gedenken an Georg Frank |
* 14. Dezember 1907 in Fürth
† 13. November 1944 bei Skarżysko-Kamienna, Polen

Georg Frank war ein deutscher Fußballspieler und wurde insgesamt vier Mal in der Nationalelf eingesetzt - erstmalig bei einem Länderspiel gegen Dänemark, das leider mit einer Niederlage endete.

Doch der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten: Am 28. April 1929 erzielte er beim Länderspiel gegen Italien in Turin den Siegtreffer zum 2:1. Mit diesem ersten Triumph über Italien setzte die deutsche Nationalmannschaft einen Meilenstein in der Fußballgeschichte.


Georg Frank wurde im Zweiten Weltkrieg an der Ostfront erschossen. 

Er ist beim ‪Volksbund in der "Gräbersuche online" hinterlegt: bit.ly/28ZxmHE . Die frei zugängliche Online-Datenbank verfügt über 4,7 Millionen Einträge zu gefallenen oder vermissten deutschen Soldaten des Ersten und Zweiten Weltkrieges. Nachschauen lohnt sich! www.graebersuche-online.de