Erinnern an den 22. Oktober 1943

Kranzniederlegung auf dem Gräberfeld der Bombenopfer auf dem Kasseler Hauptfriedhof

26. Oktober 2015

v.l.n.r. Oberbürgermeister B. Hilgen, Dekan J. Renner, Generalsekretärin D. Schily, Regionalbeauftragte Hessen Nord K. Blömer. Foto: A. Berninger

In der Nacht vom 22. auf den 23. Oktober 1943 bombardierte die britische Royal Air Force Kassel. Nach dem Luftangriff waren große Teile Kassels zerstört und etwa 10.000 Menschen starben in der Nacht des Luftangriffes.

Dieses Ergebnis prägt die Stadt bis heute und ist nicht nur in der heutigen Architektur spürbar, auch die Trauer um den Verlust von Angehörigen und Freunden ist für viele noch immer präsent.

„Doch das Kassel auf Dauer vom Krieg verschont bleiben würde, war auch schon während des Zweiten Weltkrieges nicht realistisch“ sagte Oberbürgermeister Bertram Hilgen in seiner Gedenkrede am Mahnmal für die zivilen Bombenopfer. Denn Kassel sei schon früh als ein sogenanntes kriegswichtiges Ziel von den Briten ausgemacht worden und in den Fabriken der Rüstungsindustrie wurden die Waffen für den Angriffskrieg hergestellt; fügte er hinzu. Angesichts der vielen Kriege, der hohen Anzahl von Geflüchteten und dem Erstarken von rechtspopulistischen Bewegungen in Deutschland sei die Erinnerung an vergangene Kriege wichtiger denn je, betonte Herr Hilgen in seiner Rede. Anschließend sprach Dekan Jürgen Renner das Gebet.

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