"Gemeinsam für die gute Sache"

Der Landesverband Hessen sagt "Danke!"

18. April 2016

Sammlerinnen und Sammler mit dem Schrimherrn des Volksbundes, Norbert Kartmann, vor dem Landtag, Foto: Beate Schmidt

Niclas Schein von den Jugendfeuerwehren Rauschenberg gemeinsam mit seinem Vater, Heiko Schein sowie Bürgermeister Michael Emmerich, Foto: Beate Schmidt

Zahlreiche ehrenamtliche Helferinnen und Helfer sammelten im vergangenen Jahr in Hessen eine Summe von insgesamt rund 111.800 Euro zugunsten des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. und leisteten damit einen persönlichen Beitrag zur Friedensarbeit des Verbandes.

Bereits in seiner Begrüßung wies Landtagspräsident und Schirmherr des Volksbundes Norbert Kartmann darauf hin, dass diese Arbeit wesentlich auf einem starken ehrenamtlichen Engagement baut. Aber nicht nur die Arbeit des Volksbundes sei auf das Ehrenamt angewiesen. "Die Flüchtlingssituation wäre ohne das Ehrenamt nicht zu bewältigen". Und so zeige sich einmal mehr, was es bedeutet, wenn Menschen sich in ihrer Freizeit für die gute Sache einsetzen. 

"Wir sammeln, weil es zusammen Spaß macht und weil es für einen guten Zweck ist.", sagte Niclas Schein, der gemeinsam mit seinen Kameradinnen und Kameraden der Jugendfeuerwehren Rauschenberg an zwei Wochenenden im November für den Volksbund sammelte.

"Mehr als 'Danke' können wir nicht sagen." sagte Kartmann und setzte dies im Verlauf der heutigen Feierstunde gemeinsam mit dem Landesvorsitzenden Karl Starzacher in die Tat um. So wurden neben den Jugendfeuerwehren im Verlauf der heutigen Feierstunde im Hessischen Landtag geladene Vertreterinnen und Vertreter der Schulen mit den drei besten Sammelergebnissen geehrt, ebenso jene der Standorte der Bundeswehr sowie der Reservistenkameradschaften, Freiwilligen Feuerwehren und Einzelsammlerinnen und Einzelsammler.

Obgleich den Sammlerinnen und Sammlern während ihres Einsatzes auch Stimmen begegneten, die den Sinn der Arbeit der Kriegsgräberfürsorge anzweifelten, so zeigt ihr Engagement trotz allem, dass diese Aufgabe auch über 70 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges und 100 Jahre nach Beginn des Ersten Weltkriegs an Wichtigkeit und Bedeutung nichts verloren hat. Sowohl Norbert Kartmann als auch Karl Starzacher betonten dies in ihren Ansprachen. Gegenwärtige Entwicklungen – weltweit aber auch in Deutschland – zeigten, dass es wichtig ist, insbesondere junge Menschen für die kritische Auseinandersetzung mit den Ursachen und den Folgen von Krieg und Gewalt(-herrschaft) zu sensibilisieren und sie aufzufordern, sich aktiv für Frieden und Toleranz einzusetzen.

"Es ist nun an uns, dieses  verantwortungsvolle Engagement der Sammlerinnen und Sammler für den Frieden fortzusetzen und den Ertrag des vergangenen Jahres für Projekte einzusetzen, die diesem Zweck dienen.", so Karl Starzacher. Über 1000 Friedhöfe mit Kriegsgräbern gibt es in Hessen. Ausgewählte Kriegsgräberstätten hat der Landesverband als Lernorte erschlossen und gestaltet ausgehend von den Geschichten und Biographien, die sich dort finden, Bildungsangebote für junge Menschen.

Natürlich gilt der Dank nicht nur den erfolgreichen Sammlerinnen und Sammlern, sondern auch den noch zahlreicheren Spenderinnen und Spendern, die mit ihrem Beitrag unsere Arbeit unterstützen.

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

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