Geocaching in Witzenhausen

Mit dem GPS-Gerät die Spuren der Vergangenheit entdecken

1. November 2012

Bilder: Carsten Deiters

12 Jugendliche der Jugendfeuerwehren Grebenstein und Schachten nahmen am 27. Oktober an dem Pilotprojekt des Landesverbands Hessen teil.

Die Einzelschicksale der Kriegsgräberstätte Ludwigstein in Witzenhausen bildeten den Ausgangspunkt für das Geocaching, welches auch als moderne Schnitzeljagd verstanden werden kann. Auf dem Gelände der Jugendburg Ludwigstein suchten die Jugendlichen ausgerüstet mit GPS-Geräten und mit Hilfe von Koordinaten nach den so genannten "Caches". Jedes Cache repräsentiert ein Einzelschicksal und ist mit einer Kurzbiographie und einem Exponat, wie z.B. einer Erkennungsmarke, einem Löffel oder einem "Gelben Stern" ausgestattet. Die Kriegsgräberstätte Ludwigstein unterhalb der Jugendburg ist der jeweilige Zielpunkt der gemeinsamen Suche in Kleinstgruppen. Dort werden die erarbeiteten Einzelschicksale gemeinsam zusammen geführt und den Teilnehmenden ein differenziertes Bild der regionalen Geschichte während des NS-Staates vermittelt.

Trotz des plötzlichen Wintereinbruchs am vergangenen Samstag waren die Jugendlichen begeistert von der erlebnispädagogischen Methode und stellten fest, dass der regionale Bezug die Auseinandersetzung mit der komplexen Geschichte sehr erleichtert.

Nach der Auswertung des Pilotprojekts sollen weitere Projekttage in Kooperation mit der Jugendbildungsstätte Ludwigstein folgen.

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