History-Caching auf der Kriegsgräberstätte Ludwigstein

11. April 2016

Foto: Carsten Deiters

Insgesamt 29 angehende Teamerinnen und Teamer der Jugendbegegnungen des Volksbundes trafen sich zur JULEICA-Schulung für fünf Tage auf der Jugendburg Ludwigstein. Darunter fand sich mit Philipp Knauf auch der derzeitige Freiwillige des Landesverbandes Hessen, der Teil des Teams der diesjährigen internationalen Jugendbegegnung in Kassel sein wird.

Am Samstag den 2. März lernten sie die am Fuße der Burg gelegene Kriegsgräberstätte kennen und setzten sich in diesem Zusammenhang auch mit Möglichkeiten der didaktischen Nutzung von Kriegsgräberstätten auseinander.

Dafür bot sich das vom Landesverband Hessen in Kooperation mit der Jugendburg Ludwigstein entwickelte Modul „History-Caching“ an, welches historisches Lernen mit der spielerischen Methode des Geocachings verbindet und so einen innovativen Zugang zu Kriegsgräberstätten bietet.

In vier Gruppen eingeteilt und mit GPS-Geräten ausgestattet suchten die Teilnehmenden auf dem Gelände rund um Burg Ludwigstein sogenannte Caches. In diesen fanden sie kurze biografische Informationen sowie exemplarische Exponate zu insgesamt sechs auf dem Friedhof bestatteten Menschen.

Gemeinsam wurden die gefunden Informationen später am Friedhof besprochen und erste Ideen zu den dort bestatteten Personen zusammengetragen.

Über das Modul „Spurensuche“ setzten sich die Teilnehmenden mit der Geschichte und dem Aufbau der Kriegsgräberstätte Ludwigstein auseinander.

Als dritter Teil des Moduls stand eine intensive Beschäftigung mit den Biographien der sechs beerdigten Toten an. Mit Hilfe von Quellen, Hintergrundinformationen und den Informationen des Friedhofs, erstellten die Gruppen kurze Präsentationen um diese den anderen Teilnehmenden auf dem Friedhof zu präsentieren.

Alle Teilnehmenden waren begeistert von dem Modul und dem sonnigen Tag rund um die Burg Ludwigstein und haben viele neue Ideen und Gedanken für ihre Bildungsarbeit mitgenommen.

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