Paul Loßmann

Nachname:
Loßmann
Vorname:
Paul
Dienstgrad:
Schütze
Geburtsdatum:
30.12.1911
Geburtsort:
Bredow
Todes-/Vermisstendatum:
27.07.1942
Todes-/Vermisstenort:
Saprudnoje

Paul Loßmann

Paul Loßmann ist vermutlich als unbekannter Soldat auf die Kriegsgräberstätte Duchowschtschina überführt worden.

Grablage: wahrscheinlich unter den Unbekannten

Leider konnten bei den Umbettungsarbeiten aus seinem ursprünglichen Grablageort nicht alle deutschen Gefallenen geborgen und zum Friedhof Duchowschtschina überführt werden. Es besteht jedoch die Möglichkeit, dass Paul Loßmann einer der deutschen Soldaten ist, dessen Gebeine geborgen wurden, die aber trotz aller Bemühungen nicht identifiziert werden konnten.

Name und die persönlichen Daten von Paul Loßmann sind auch im Gedenkbuch der Kriegsgräberstätte verzeichnet. Sie können gern einen Auszug bei uns bestellen.

Bitte beachten Sie, dass auf einigen Friedhöfen nicht die aktuelle Version ausliegt, somit kann der Name Ihres Angehörigen darin evtl. noch nicht verzeichnet sein.

Falls Paul Loßmann mit Ihnen verwandt ist, und Sie von uns über Sachstandsänderungen informiert werden möchten, füllen Sie bitte das folgende Formular aus.

Bitte prüfen Sie vorher an Hand Ihrer Unterlagen sorgfältig, ob es sich wirklich um Ihren Angehörigen handelt. Falls Sie nicht sicher sind, vermerken Sie dies im Textfeld des Formulares.

Duchowschtschina, Russland

Wegbeschreibung

Der Friedhof liegt etwa 60 Kilometer nordöstlich der Stadt Smolensk am Rande der russischen Kleinstadt Duchowschtschina (knapp 4 400 Einwohner). Ca. 20 km nordöstlich Gagarin (Gshatsk)

GPS
55°10'46.88"N; 32°24'25.21"E

Duchowschtschina wurde am 15. Juli 1941 von der deutschen Wehrmacht besetzt, am 19. September 1943 eroberten sowjetische Truppen die Stadt zurück. Während der Kämpfe wurde der Ort stark zerstört.

Der Sammelfriedhof Duchowschtschina ist die letzte große deutsche Kriegsgräberstätte, die der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge im Auftrag der Bundesrepublik Deutschland in Russland anlegt.

Nach Abschluss der Projektierung im Jahr 2010 begann der Volksbund umgehend mit dem Bau des Friedhofes. Noch im gleichen Jahr wurden bereits die ersten 7 000 Kriegstoten eingebettet.

Eine neu errichtete Zufahrtsstraße führt zu der ca. fünf Hektar großen Anlage, auf der bis zu 70 000 deutsche Kriegstote bestattet werden können.

Ein Großteil der Bauarbeiten wurde bereits vorzeitig abgeschlossen. Der Parkplatz, das Eingangsgebäude und die Wegeflächen sind fertiggestellt. Das Gelände ist eingefriedet und begrünt. Endpunkt der Hauptachse ist der runde Gedenkplatz mit dem Hochkreuz. Die Namen der Toten werden auf Namenstelen aus Granit verzeichnet. Symbolkreuzgruppen verstärken den würdigen Eindruck der Anlage.

Bis Ende 2017 wurden bereits über 56.489 Kriegstote aus dem Raum Smolensk - Brjansk - Kaluga eingebettet. Weitere Einbettungen und die entsprechenden Namenkennzeichnungen werden auch die kommenden Jahre andauern.

Bei den Toten handelt es sich vorwiegend um Wehrmachtsangehörige, die in den Jahren 1941 bis 1943 gefallen sind oder in Lazaretten verstorben waren.

Im Sommer 2013 werden die ersten Stelen aus Naturstein mit den rund 16 300 Namen der bisher identifizierten Kriegstoten und unter den Unbekannten ruhenden Toten beschriftet und aufgestellt.

Am 3. August 2013 wurde die Kriegsgräberstätte im Rahmen einer Gedenkveranstaltung der Öffentlichkeit übergeben.

Hinweis für Friedhofsbesucher

Auf einigen Kriegsgräberstätten, die der Volksbund in Osteuropa errichtet hat, ist die Namenkennzeichnung teilweise noch nicht erfolgt!
Daher bitten wir dringend darum, dass sich Angehörige vor einer geplanten Reise mit uns unter der E-Mail-Adresse gn@volksbund.de oder der Telefon-Nummer +49(0)561-7009-0 in Verbindung setzen. So können wir auch gewährleisten, dass die jeweilige Kriegsgräberstätte zum geplanten Besuchstermin geöffnet ist.

Unterstützen Sie unsere Arbeit!

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge sorgt für die Ruhestätten der im Ersten und Zweiten Weltkrieg ums Leben gekommenen deutschen Soldaten. Der Volksbund errichtete bisher über 830 Kriegsgräberstätten in 46 Staaten, auf denen etwa 2,7 Millionen Kriegstote ruhen. Bau und Pflege dieser Friedhöfe werden nur möglich durch die Spenden unserer Förderer.

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