Gerhard Hanisch

Nachname:
Hanisch
Vorname:
Gerhard
Geburtsdatum:
16.06.1911
Todes-/Vermisstendatum:
01.03.1944
Todes-/Vermisstenort:
Russland

Gerhard Hanisch

Nach den uns vorliegenden Informationen ist Gerhard Hanisch seit 01.03.1944 vermisst.

In dem Gedenkbuch des Friedhofes Sologubowka-St.Petersburg - Sammelfrdh. haben wir den Namen und die persönlichen Daten von Gerhard Hanisch verzeichnet. Sie können gern einen Auszug bei uns bestellen.

Bitte beachten Sie, dass auf einigen Friedhöfen nicht die aktuelle Version ausliegt, somit kann der Name Ihres Angehörigen darin evtl. noch nicht verzeichnet sein.

Falls Gerhard Hanisch mit Ihnen verwandt ist, und Sie von uns über Sachstandsänderungen informiert werden möchten, füllen Sie bitte das folgende Formular aus.

Bitte prüfen Sie vorher an Hand Ihrer Unterlagen sorgfältig, ob es sich wirklich um Ihren Angehörigen handelt. Falls Sie nicht sicher sind, vermerken Sie dies im Textfeld des Formulares.

Sologubowka, Russland

Wegbeschreibung

Man verlässt St. Petersburg über den 'Platz des Sieges' östlich in Richtung Kirowsk und biegt dort nach Mga ab. Vorbei an dieser Stadt erreicht man Sologubowka und durchquert diesen Ort in Richtung Tosno. Am Ende, nach Überqueren des Flüsschens Mga, zweigt rechts eine Straße ab, die zur Kirche und zum Friedhof führt.

GPS
59°41'51.60"N; 31°6'42.37"E

1994 begann der Volksbund mit der Suche nach einem geeigneten Gelände für einen großen Sammelfriedhof. Zahlreiche während des Krieges angelegte deutsche Soldatenfriedhöfe wurden begutachtet. Hier im Ort Sologubowka (Ortsteil Lezje), etwa 70 Kilometer von St. Petersburg entfernt, bot sich ein ausreichend großes Gelände an, zumal es bereits in der direkten Umgebung des heutigen Friedhofes vier kleinere Gräberfelder mit insgesamt 3 200 Toten gab.
Der Volksbund erhielt für den Bau des Friedhofes ein fünf Hektar großes Gelände auf kircheneigenem Grund. Ein russischer Architekt aus St. Petersburg erstellte auf der Grundlage von Vorgaben des Volksbundes die Gestaltungsplanung. Das Projekt gliedert sich in drei Teilbereiche: den Friedhof mit einmal bis zu 80 000 deutschen Kriegstoten als Ort der Erinnerung und Mahnung, einen anschließenden Friedenspark als Symbol für das Heranwachsen des Friedens zwischen den Menschen und die Wiederherstellung einer verfallenen alten russisch-orthodoxen Kirche als versöhnende Geste.
Die Kirche "Mariä Himmelfahrt" wurde 1851 eingeweiht und 1 880 mit einem Glockenturm versehen.
In den zwanziger und dreißiger Jahren ausgeplündert, wurde sie 1937 geschlossen. Während der Kriegsjahre befand sich im Keller der Kirche ein Lazarett für deutsche Soldaten.
Der Volksbund richtete nach der Restaurierung im Gewölbe unter der Kirche einen Gedenk- und Ausstellungsraum mit Schicksalsbeschreibungen von deutschen Kriegsopfern ein. Außerdem sind dort die Namen aller in Russland während des Zweiten Weltkrieges gefallenen, vermissten und in Gefangenschaft verstorbenen deutschen Soldaten dokumentiert. Der Kirchenraum wird in Zukunft wieder den Menschen in Sologubowka als Gotteshaus dienen und den Gästen des Friedhofes zum Gebet und stiller Einkehr geöffnet sein. Mit diesem Projekt setzt der Volksbund ein Zeichen der Versöhnung zwischen den Menschen in Deutschland und in Russland.

Bis Ende 2017 haben auf der neuen Kriegsgräberstätte bereits 55 622 Gefallene aus verschiedenen Grablageorten eine endgültige Ruhestätte erhalten. Bis jetzt wurden die Namen und Daten von 35 348 Toten auf Granitstelen verewigt.

Am 9. September 2000 wurde der Friedhof unter Beteiligung von Angehörigen und der ortsansässigen Bevölkerung der Öffentlichkeit übergeben.

Am 20. September 2003 übergab der Volksbund das vollständig restaurierte Kirchengebäude an die russische Gemeinde.

Hinweis für Friedhofsbesucher

Auf einigen Kriegsgräberstätten, die der Volksbund in Osteuropa errichtet hat, ist die Namenkennzeichnung teilweise noch nicht erfolgt!
Daher bitten wir dringend darum, dass sich Angehörige vor einer geplanten Reise mit uns unter der E-Mail-Adresse gn@volksbund.de oder der Telefon-Nummer +49(0)561-7009-0 in Verbindung setzen. So können wir auch gewährleisten, dass die jeweilige Kriegsgräberstätte zum geplanten Besuchstermin geöffnet ist.

Unterstützen Sie unsere Arbeit!

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge sorgt für die Ruhestätten der im Ersten und Zweiten Weltkrieg ums Leben gekommenen deutschen Soldaten. Der Volksbund errichtete bisher über 830 Kriegsgräberstätten in 46 Staaten, auf denen etwa 2,7 Millionen Kriegstote ruhen. Bau und Pflege dieser Friedhöfe werden nur möglich durch die Spenden unserer Förderer.

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