Johannes Kösters

Nachname:
Kösters
Vorname:
Johannes
Dienstgrad:
Gefreiter
Geburtsdatum:
27.06.1925
Todes-/Vermisstendatum:
22.01.1945

Johannes Kösters

Johannes Kösters ruht auf der Kriegsgräberstätte in Lommel.

Endgrablage: Block 3 Grab 524

Name und die persönlichen Daten von Johannes Kösters sind auch im Gedenkbuch der Kriegsgräberstätte verzeichnet. Sie können gern einen Auszug bei uns bestellen.

Bitte beachten Sie, dass auf einigen Friedhöfen nicht die aktuelle Version ausliegt, somit kann der Name Ihres Angehörigen darin evtl. noch nicht verzeichnet sein.

Falls Johannes Kösters mit Ihnen verwandt ist, und Sie von uns über Sachstandsänderungen informiert werden möchten, füllen Sie bitte das folgende Formular aus.

Bitte prüfen Sie vorher an Hand Ihrer Unterlagen sorgfältig, ob es sich wirklich um Ihren Angehörigen handelt. Falls Sie nicht sicher sind, vermerken Sie dies im Textfeld des Formulares.

Lommel, Belgien

Aktuelles:
Aufgrund der sommerlichen, trockenen Wetterlage besteht auf der Anlage akute Brandgefahr. Daher können wir momentan offenes Feuer ( z.B. Rauchen, die Aufstellung von Grablichtern ) auf der Kriegsgräberstätte nicht gestatten. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Wegbeschreibung

Die genaue Adresse des Friedhofs lautet: Duits kerkhof, Dodenveldstraat 30, 3920 Lommel/Belgien

GPS
51°11'23.61"N; 5°18'10.21"E

Während der Kämpfe in Belgien und Westdeutschland, insbesondere bei Aachen, im Hürtgenwald und am Brückenkopf Remagen, bestattete der amerikanische Gräberdienst, die in diesem Kampfbereich geborgenen deutschen Gefallenen provisorisch auf vier Sammelfriedhöfen: Henri-Chapelle, Fosse, Overrepen und Neuville-en-Condroz. Aus den vier genannten Orten wurden die Toten in den Jahren 1946/47 nach Lommel umgebettet. 1946 übergab der amerikanische Gräberdienst diese provisorische deutsche Sammelanlage den zuständigen belgischen Behörden. Diese betteten weitere deutsche Kriegstote des Zweiten Weltkrieges aus den verschiedenen Landesteilen Belgiens nach Lommel um. Die betroffenen Erstgrablagen wurden dabei aufgelöst. Außerdem erhielten hier 542 deutsche Soldaten des Ersten Weltkrieges, unter Auflösung eines kleinen Soldatenfriedhofes in Leopoldsburg, ihren letzten Ruheplatz. Für jeweils zwei Tote wurde ein Betonkreuz gesetzt.

Ausbau durch den Volksbund

Unmittelbar nach Abschluss des Kriegsgräberabkommens zwischen der deutschen und belgischen Regierung im Jahr 1952 begann der Volksbund das in einem großen Heidegebiet liegende Gräberfeld gärtnerisch zu gestalten. Zunächst musste die Fläche von Unkraut befreit und gegen den lästigen Flugsand ein Erdwall errichtet werden. Erst dann konnte die Bepflanzung mit Heidekraut und 5.000 Bäumen und Sträuchern erfolgen.

Einsatz von Jugendlichen

Bei den Ausbauarbeiten des Friedhofes halfen während der Sommermonate der folgenden Jahre Jugendliche aus 15 Nationen mit. Sie hatten sich hier in nationalen und internationalen Jugendlagern des CVJM, des Kolpingwerkes und des Jugendaufbauwerkes Schleswig-Holstein zusammengefunden. Hier entstand das Motto "Versöhnung über den Gräbern", das für die Jugendarbeit des Volksbundes gilt und noch durch "Arbeit für den Frieden" ergänzt wurde.

Jugend- und Schularbeit

Das Eingangsgebäude wurde 1993 für die Unterbringung von Jugendlichen als Jugendbegegnungsstätte ausgebaut. In der "Internationalen Jugendbegegnungsstätte Lommel" – die am 17. September 1993 eingeweiht wurde – werden Jugendliche mit der Vergangenheit konfrontiert und durch die Arbeit an den Kriegsgräbern lernen, wie wichtig es ist, friedlich miteinander zu leben. Die jungen Menschen können hier an Hand von pädagogischen Modulen historisch-politisch gebildet werden. Sie arbeiten daran, dass die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft nicht vergessen werden und sorgen bei der Begegnung von Gleichaltrigen aus vielen Ländern dafür, dass Europa stärker zusammenwächst.

Identifizierung der Unbekannten

Auf dem 16 Hektar großen Friedhof stehen fast 20.000 Kreuze. Jedes Kreuz steht für zwei Gefallene, Schilder auf beiden Seiten tragen die Namen, Lebensdaten und die Grabnummer. Von den 39.094 Gefallenen, die hier ihre letzte Ruhe erhalten haben, waren ursprünglich 13.000 unbekannt. Der Volksbund konnte bis heute fast 7.000 Schicksale nachträglich klären.

Krypta

An die internationale Jugendbegegnungsstätte schließt ein Ehrenfriedhof an. Der Blick auf das Gräberfeld wird durch eine Krypta begrenzt. Sie trägt auf dem Dach eine fast sechs Meter hohe Kreuzigungsgruppe aus Hartbasalt. Im Inneren der Krypta befindet sich die Plastik eines aufgebahrten toten Soldaten.

Einweihung

Am 06. September 1959 wurde diese bislang größte deutsche Kriegsgräberstätte des Zweiten Weltkrieges im Westen im Rahmen einer Gedenkstunde der Öffentlichkeit übergeben.

Lage

Provinz Limburg in Belgien, ca. 37 km nördlich Hasselt, ca. 4 km südlich der Stadt Lommel, an der Straße Lommel-Leopoldsburg.

Pate dieses Friedhofes ist der Volksbund Landesverband Niedersachsen.

Hinweis für Friedhofsbesucher

Auf einigen Kriegsgräberstätten, die der Volksbund in Osteuropa errichtet hat, ist die Namenkennzeichnung teilweise noch nicht erfolgt!
Daher bitten wir dringend darum, dass sich Angehörige vor einer geplanten Reise mit uns unter der E-Mail-Adresse gn@volksbund.de oder der Telefon-Nummer +49(0)561-7009-0 in Verbindung setzen. So können wir auch gewährleisten, dass die jeweilige Kriegsgräberstätte zum geplanten Besuchstermin geöffnet ist.

Unterstützen Sie unsere Arbeit!

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge sorgt für die Ruhestätten der im Ersten und Zweiten Weltkrieg ums Leben gekommenen deutschen Soldaten. Der Volksbund errichtete bisher über 830 Kriegsgräberstätten in 46 Staaten, auf denen etwa 2,7 Millionen Kriegstote ruhen. Bau und Pflege dieser Friedhöfe werden nur möglich durch die Spenden unserer Förderer.

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