Hans Langner

Nachname:
Langner
Vorname:
Hans
Geburtsdatum:
20.05.1915
Todes-/Vermisstendatum:
01.12.1942
Todes-/Vermisstenort:
Stadt Stalingrad

Hans Langner

Nach den uns vorliegenden Informationen ist Hans Langner vermisst.

Fast 75 Jahre nach dem Ende der erbitterten Kämpfe um Stalingrad haben Tausende Familien in Deutschland noch immer keinen Hinweis über den Verbleib ihrer Angehörigen, deren Spuren sich 1942/43 zwischen Don und Wolga verloren haben. Um diesen dennoch einen Ort des persönlichen Gedenkens zu schaffen, hat der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge die Personalien der Stalingrad - Vermissten auf dem deutschen Soldatenfriedhof in Rossoschka bei Wolgograd dokumentiert. Auf 107 Granitwürfeln mit einer Kantenlänge von 1,50 Metern und einer Höhe von 1,35 Metern sind in alphabetischer Reihenfolge 103 234 Namen eingraviert.

Der Name des Obengenannten ist auf dem Würfel 49, Platte 12 verzeichnet.

Ein Foto können Sie gern bei uns bestellen.

Name und die persönlichen Daten des Obengenannten sind auch im Gedenkbuch der Kriegsgräberstätte verzeichnet. Sie können gern einen Auszug bei uns bestellen.

Falls Hans Langner mit Ihnen verwandt ist, und Sie von uns über Sachstandsänderungen informiert werden möchten, füllen Sie bitte das folgende Formular aus.

Bitte prüfen Sie vorher an Hand Ihrer Unterlagen sorgfältig, ob es sich wirklich um Ihren Angehörigen handelt. Falls Sie nicht sicher sind, vermerken Sie dies im Textfeld des Formulares.

Rossoschka, Russland

Wegbeschreibung

Rossoschka liegt etwa 37 Kilometer nordwestlich des Stadtzentrums von Wolgograd an einem gleichnamigen Flüsschen in der Steppe. Man verlässt die Stadt in Richtung Flughafen, biegt kurz davor nach Überquerung der Bahnlinie (Brücke) rechts ab und folgt dieser Straße, bis man nach 17 Kilometern den deutschen Soldatenfriedhof erreicht. Gegenüber liegt eine russische Kriegsgräberstätte, die mit Unterstützung des Volksbundes errichtet wurde.

GPS
48°49'31.61"N; 44° 9'55.15"E

Der Ort liegt etwa 37 Kilometer nordwestlich des Stadtzentrums an dem Flüsschen Rossoschka in der Steppe. Durch eine Straße vom deutschen Friedhof getrennt, entstand hier mit Unterstützung durch den Volksbund 1997/98 ein russischer Friedhof.

Es war ein langer, schwieriger Weg bis zur Einweihung des Friedhofes am 15. Mai 1999. Immer wieder bedrohten Bauunterbrechungen das Objekt, so mussten die Pläne korrigiert werden. Aber wir haben ein wichtiges Ziel erreicht: Deutsche und russische Soldaten, Gegner von einst, ruhen nun hier vereint – als Symbol der beginnenden Aussöhnung unserer Völker.
Der Friedhof gliedert sich in zwei Gräberfelder. Links des Zugangsweges liegt der alte, inzwischen neu gestaltete Friedhof, der schon während des Krieges von der Wehrmacht in der Nähe des damaligen Flugplatzes Gumrak für 600 Gefallene angelegt worden war.
Dieses trapezförmige Areal ist von einer Natursteinmauer umgeben. Rechts davon liegt der neue Teil.
Der Friedhof umfasst eine Geländefläche von knapp sechs Hektar. Ein gepflasterter Weg führt den Besucher an dem alten Friedhof entlang zum zentralen Gedenkplatz mit einem Hochkreuz aus Metall. Er bildet die Verbindung zum neuen Sammelfriedhof, der an einer Flussschleife der Rossoschka liegt.
Der kreisförmige Friedhof mit einem Durchmesser von 150 Metern gleicht einer überdimensionalen, waagerecht auf die Steppe gelegten flachen Scheibe. Bis Ende 2017 konnten 61.700 Tote eingebettet werden. Weitere Zubettungen folgen.
Eine Ringmauer aus Granitblöcken, die wegen des Geländegefälles zum Flüsschen hin im rückwärtigen Teil eine Höhe von bis zu 3,5 Metern erreicht, grenzt mit einem umlaufenden gepflasterten Weg das Gelände gegen die Steppe ab. Auf Granittafeln, die an der Mauer wie ein Schriftband angebracht sind, wurden die Namen der geborgenen deutschen Gefallenen aus dem Kessel sowie dem Gebiet um das ehemalige Stalingrad für die Nachwelt festgehalten.

Der Volksbund hat auf großen Granitblöcken die Namen von fast 120.000 Vermissten und Toten verewigt Die Einweihung der Würfel fand am 9. September 2006 statt.

Hinweis für Friedhofsbesucher

Auf einigen Kriegsgräberstätten, die der Volksbund in Osteuropa errichtet hat, ist die Namenkennzeichnung teilweise noch nicht erfolgt!
Daher bitten wir dringend darum, dass sich Angehörige vor einer geplanten Reise mit uns unter der E-Mail-Adresse gn@volksbund.de oder der Telefon-Nummer +49(0)561-7009-0 in Verbindung setzen. So können wir auch gewährleisten, dass die jeweilige Kriegsgräberstätte zum geplanten Besuchstermin geöffnet ist.

Unterstützen Sie unsere Arbeit!

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge sorgt für die Ruhestätten der im Ersten und Zweiten Weltkrieg ums Leben gekommenen deutschen Soldaten. Der Volksbund errichtete bisher über 830 Kriegsgräberstätten in 46 Staaten, auf denen etwa 2,7 Millionen Kriegstote ruhen. Bau und Pflege dieser Friedhöfe werden nur möglich durch die Spenden unserer Förderer.

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