Gräbersuche-Online
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Gottfried Dr. Flade
Date of birth 31.05.1892
Place of birth Frauenhain
Death/missing date 29.04.1947
Death/missing place Riga, Hosp.3338
Service rank Hauptmann
Gottfried Dr. Flade was not recovered during our re-interment activities. The planned transfer to the collective cemetery in Riga-Beberbeki was, therefore, unfortunately not possible. His name is recorded in a particular place in the aforementioned cemetery.
- Please note that the version on display in some cemeteries is not the current version; therefore, the name of your relative may not be recorded in it.
- If Gottfried Dr. Flade is related to you and you would like us to inform you about changes in the status, please fill out the following form.
- Please check carefully beforehand on the basis of your documents whether it is really your relative. If you are not sure, please note this in the text field of the form.
Hier gibt es noch eine diskrepanz mit den text block keys.
in elastic ist der wert: und in salesforce ist der wert von vdk_Text_Block_Website__c: 041.
Dadurch kriegen wir die falschen TextBlöcke.
Short Biography
Arthur Gerhard Gottfried Flade, Rufname Gottfried, wurde am 31.05.1892 als viertes von acht Geschwistern in Frauenhain bei Großenhain im Kreis Meißen in Sachsen geboren. Sein Vater, Paul Flade, war Pfarrer. Gottfried besuchte das Gymnasium in Dresden und Meißen und studierte anschließend von 1911 bis 1914 Theologie und Philosophie in Leipzig, Greifswald und Zürich.
Von Oktober 1914 bis November 1918 nahm er am Ersten Weltkrieg Teil, wurde mehrmals schwer verwundet und war Träger des Eisernen Kreuzes 1. und 2. Klasse.
Ab Anfang 1919 bis zu seiner Gefangennahme 1946 war er "im praktischen Pfarramt" in verschiedenen Gemeinden tätig, unterbrochen von weiteren Tätigkeiten.
Er war verheiratet mit Charlotte, geb. Friebe, aus Droschkau/Schlesien. Diese starb jedoch schon nach sechs Jahren Ehe, und auch das jüngste ihrer vier Kinder starb kurz darauf. Im Jahr 1928 heiratete er Elisabeth, geb. Burkhardt, aus Sebnitz in Sachsen.
1933 und 1938 promovierte er in Zürich und Greifswald in Theologie.
Er nahm von 1940 bis 1945 am Zweiten Weltkrieg teil und war als Dolmetscher und Gefängnisseelsorger in Frankreich (1940) und verschiedenen Kriegsgefangenenlagern in Deutschland - zuletzt in der Strafanstalt Hoheneck zu Stollberg - tätig. Er setzte sich außerdem für kirchliche Werte innerhalb der NSDAP ein, was zu Auseinandersetzungen mit Alfred Rosenberg führte.
Seine beiden begabten Söhne Klaus-Joachim und Gotthard fielen 1944 in Russland und Italien.
Flade war von 1937 bis Anfang 1946 Pfarrer der St. Matthäus Gemeinde in Dresden. Als er und seine Familie bei einem schweren Bombenangriff am 13. Februar 1945 fast ihr ganzes Hab und Gut verloren und die St. Matthäus-Kirche zerstört worden war, wechselte er Anfang 1946 in die Gemeinde nach Rossau bei Mittweida in Sachsen, wo er Ende März 1946 in russische Kriegsgefangenschaft geriet.
Er starb kurz vor seiner Entlassung in russischer Kriegsgefangenschaft am 29.04.1947 in Riga im Hospital 3338.
Seine Erstbestattung erfolgte auf dem Friedhof in Riga, Qu. 1, Grab 21.
Dr. Gottfried Flade konnte im Rahmen unserer Umbettungsarbeiten nicht geborgen werden. Die vorgesehene Überführung zum Sammelfriedhof in Riga Beberbeki war somit leider nicht möglich. Sein Name ist auf dem o.g. Friedhof an besonderer Stelle verzeichnet.
Riga-Beberbeki, Lettland
Note for cemetery visitors
On some war grave sites, which the War Graves Commission has established in Eastern Europe, the name marking has partly not been done yet! Therefore, we urgently request that relatives contact us at the e-mail address service@volksbund.de or the telephone number +49(0)561-7009-0 before a planned trip. This way we can also guarantee that the respective war gravesite will be open on the planned date of the visit.
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