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Gemeinsame Gedenkfeier der Landeshauptstadt Stuttgart und dem Volksbund zum Volkstrauertag auf dem Waldfriedhof in Stuttgart-Degerloch
18. November 2019
  • Nordwürttemberg

Gemäß dem jährlichen Turnus fand die durch das Friedhofsamt der Landeshauptstadt Stuttgart wieder würdevoll organisierte Gedenkfeier am Vortag des Volkstrauertages auf dem Waldfriedhof in Stuttgart-Degerloch, beginnend um 16.30 Uhr statt. Im Licht der Dämmerung bewirkte die Fackelbeleuchtung zusätzlich eine stimmungsvolle Atmosphäre.

Genauer Ort auf dem Waldfriedhof, ist stets das Denkmal „Mutter Heimat“ statt. Vom NS-Regime wurde dieses Denkmal als untragbar christlich geschmäht. 

Die Gedenkrede hielt dieses Jahr Stuttgarts Bürgermeister für Sicherheit, Ordnung, und Sport Dr. Martin Schairer. In seiner Gedenkrede erinnerte Schairer an die historisch längste Friedensphase unserem Land, die seit dem Ende des 2. Weltkrieges besteht. Dabei führte er auch mit Blick auf Europa die friedliche Auseinandersetzung als „Gegenmodell“ zu Krieg und Gewalt an. Den Sinn des Gedenkens am Volkstrauertag und seinen Veranstaltungen umfasste Schairer mit den prägnanten Worten: Wer den letzten Krieg vergisst, der bereitet bereits den nächsten vor.

Zentraler Punkt der Gedenkveranstaltung waren wieder die Kranzniederlegungen. Der Kranz der Landeshauptstadt Stuttgart wurde vom Redner Dr. Matin Schairer niedergelegt. Seitens der Landesregierung legte Staatssekretär Wilfried Klenk den Kranz nieder. Für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge taten dies der OB Hartmut Holzwarth, Winnenden in seiner Eigenschaft als Bezirksvorsitzender des Volksbundes im Bezirksverband Nordwürttemberg Vorstandsmitglied im Bezirksverband Nordwürttemberg Herr Abteilungspräsident a. D. Heinz Eberspächer. Das Landeskommando Baden-Württemberg legte seinen Kranz durch den Kommandeur Oberst Christian Walkling nieder. Die US-Army war hier durch Commander Col. Jason Condrey vertreten.  

Das Totengedenken wurde durch die beiden Schülersprecherinnen des Hegel Gymnasiums aus Stuttgart-Vaihingen gesprochen. Damit wurden auch wieder Jugendliche aktiv mit in die Gedenkfeier zum Volkstrauertag einbezogen, denn es gilt den Frieden gilt vor allem auch für die nachfolgenden Generationen zu erhalten. Den musikalischen Rahmen gestalteten dieses Jahr wieder der Reservistenmusikzug 28 aus Ulm und ein Solotrompeter der US-Army.