Angebote für Fachkräfte hist.-pol. Jugendbildung / Erwachsenenbildung

Erinnerungskulturen im europäischen Dialog?

In Europa, insbesondere in Ost- und Ostmitteleuropa, wird 75 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges um die angemessene Erinnerung politisch gerungen. Im Mittelpunkt stehen Fragen wie: Wer war Täter, wer Opfer? Welchen Opfern steht welches Gedenken zu? Wie wird nicht nur die Erinnerungspolitik, sondern auch die Geschichtsvermittlung im Rahmen historisch-politischer Bildungsarbeit den im Zweiten Weltkrieg begangenen Verbrechen gerecht? Viele weitere Fragen mit hohem Konfliktpotential schließen sich an. Warum eigentlich? Warum sind diese Fragen gerade heute so virulent? Geht es hierbei um Geschichte oder eher um Politik?

Es geht um Identität und um Selbstvergewisserung, deswegen sind sie so virulent. Die Erfahrung des Zweiten Weltkriegs und die Erinnerung daran sind grundlegend für das Selbstverständnis der europäischen Gesellschaften heute, mit jeweils eigenen Erzählungen und Schwerpunkten. Diese Erzählungen bewegen sich keineswegs immer nur in einem nationalen Rahmen, hier lassen sich oft regionale, sozio-kulturelle oder konfessionelle Erinnerungsgemeinschaften erkennen, genauso wie auch transnationale Deutungsmuster. Aber in einer Auseinandersetzung auf europäischer Ebene dominiert dann doch der nationale Rahmen der Erinnerung. Der Volksbund trägt dazu bei, verschiedene erinnerungskulturelle Akteure der Gegenwart in Europa in einen europäischen Dialog zu bringen.

  

Fortbildung in Niederbronn-les-Bains und Hartmannsweilerkopf
2. - 4. Oktober 2020

Aus der Praxis - für die Praxis: Gemeinsam entwickeln wir Ansätze und Ideen für eine gegen-
wartsbezogene und multi-perspektivische historisch-politische Bildungsarbeit und zeigen am Beispiel Historial Hartmannsweilerkopf exemplarisch die deutsch-französische Kooperation mit dem Volksbund im europäischen Rahmen.

Das Seminar in F-67110 Niederbronn-les-Bains im Centre Albert-Schweitzer und auf dem Hartmannsweilerkopf nimmt verschiedene außerschulische Lernorte bewusst aus beiden Weltkriegen in den Blick und bietet Ihnen ein Forum, sich mit Fachkräften der historisch-
politischen Bildungsarbeit praxisnah auszutauschen. Wir befassen uns mit Erinnerungsorten
an beide Weltkriege und zeigen das Lernpotenzial von Kriegsgräber- und Gedenkstätten.
Das Seminar wird zu verschiedenen Terminen in Online-Modulen vor- und nachbereitet.


Teilnehmende:
 
Fachkräfte sowie Multiplikator /innen der historisch-politischen Bildungsarbeit 

Teilnahmebetrag: 
75,00 € inkl. Kosten für das Programm, Vollverpflegung und Unterkunft. Eigenständige An- 
und Abreise, d.h. keine Reisekostenübernahme. 

Anmeldung: Bitte senden Sie uns Ihr ausgefülltes Formular per E-Mail, Fax oder Post zu. 

Anmeldeschluss: 31. August 2020 

Bitte beachten Sie, dass wir die Anmeldungen nach der Reihenfolge des Eingangsdatums bearbeiten und maximal 25 Plätze zur Verfügung stehen. 

Falls die Reisebeschränkungen angesichts der Corona-Pandemie zum Seminartermin noch bestehen sollten, werden die Präsenzteile durch Online-Angebote ersetzt. Informationen dazu würden dann rechtzeitig erfolgen. Der Teilnahmebeitrag entfällt dann.

Hier können Sie die vollständigen Unterlagen zum Seminar in Niederbronn herunterladen

 

Fortbildung in Kiel und Oksböl (DK)
16. - 18. Oktober 2020

Aus der Praxis - für die Praxis: Gemeinsam entwickeln wir Ansätze und Ideen für eine gegen-
wartsbezogene und multi-perspektivische historisch-politische Bildungsarbeit und zeigen exemplarisch die deutsch-dänische Kooperation mit dem Volksbund im europäischen Rahmen. 

Das Seminar in Kiel und Oksböl (DK) nimmt verschiedene außerschulische Lernorte unter beson-
derer Berücksichtigung der deutsch-dänischen Beziehungen in den Blick und bietet Ihnen ein Forum, sich mit Fachkräften der historisch-politischen Bildungsarbeit praxisnah auszutauschen.
Wir befassen uns mit Erinnerungsorten für Flucht und Vertreibung und zeigen das Lernpotenzial von Kriegsgräberstätten und Museen. Das Seminar wird zu verschiedenen Terminen in Online- Modulen vor- und nachbereitet. 

Teilnehmende: 
Fachkräfte sowie Multiplikator /innen der historisch-politischen Bildungsarbeit 

Teilnahmebetrag: 
75,00 € inkl. Kosten für das Programm, Vollverpflegung und Unterkunft. Eigenständige An- 
und Abreise, d.h. keine Reisekostenübernahme. 

Anmeldung: Bitte senden Sie uns Ihr ausgefülltes Formular per E-Mail, Fax oder Post zu. 

Anmeldeschluss: 15. September 2020 

Bitte beachten Sie, dass wir die Anmeldungen nach der Reihenfolge des Eingangsdatums bearbeiten und maximal 25 Plätze zur Verfügung stehen. 

Falls die Reisebeschränkungen angesichts der Corona-Pandemie zum Seminartermin noch bestehen sollten, werden die Präsenzteile durch Online-Angebote ersetzt. Informationen dazu würden dann rechtzeitig erfolgen. Der Teilnahmebeitrag entfällt dann.

Hier können Sie die vollständigen Unterlagen zum Seminar in Kiel und Oksböl (DK) herunterladen

 

 

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

Spendentelefon: 0561 700 90

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Ansprechpersonen:

 

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Fachbereich Jugend-,
Fachkräfte- und Erwachsenenbildung

 

Hans-Dieter Heine
Fachbereichsleiter 

Telefon: +49 (0) 561-7009-114

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E-Mail: jfeb(at)volksbund.de 

 

Sylke Diedrichs
Sachbearbeiterin

Telefon: +49 (0) 561-7009-219

Telefax: +49 (0) 561-7009-295

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