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PEACE LINE

Peace Ambassadors wanted

PEACE LINE

Peace Ambassadors wanted

Geschichte erfahren

Mit dem Projekt PEACE LINE schickt der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. junge Menschen aus ganz Europa auf erinnerungskulturelle Reisen quer durch Europa.

Europa erfahren

Im Rahmen des Projekts PEACE LINE (Link zur Website: PEACE LINE. Peace ambassadors wanted - a Volksbund Project) reisen junge Menschen zwischen 18 und 26 Jahren entlang von  verschiedenen Routen durch Europa. Sie besuchen Museen, Kriegsgräberstätten und andere Gedenk- und Erinnerungsorte der beiden Weltkriege und der europäischen Teilung und Einigung. Die Teilnehmenden lernen dabei nicht nur die europäische Geschichte des 20. Jahrhunderts kennen, sondern setzen sich in einer international zusammengesetzten Gruppe aktiv mit dem Thema Erinnerungskultur(en) auseinander. Sie diskutieren die verschiedenen Perspektiven auf historische Ereignisse, sowohl aus persönlicher als auch aus nationaler Sicht. Das Ziel: Eine neue Form des Erinnerns entwickeln und dabei unterschiedliche nationale Narrative einbeziehen. Der Volksbund möchte mit dem Projekt einen Beitrag für die europäische Verständigung leisten und setzt ein Zeichen für den Frieden.

Weitere Informationen, die aktuellen Routen und Hinweise zum Bewerbungsverfahren sind hier zu finden: PEACE LINE. Peace ambassadors wanted - a Volksbund Project

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. PEACE LINE

Aktuelles
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"Frieden ist mehr als Unterschriften und ein Handschlag"

Vortrag und Ausstellung in Dülmen

Dülmen. Am 4. September 2025 fand in der Aula der Hermann-Leeser-Schule in Dülmen ein besonderer Bildungstag statt: Die Bildungsreferentin des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V., Nina Kliemke, sprach vor rund 130 Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen 9 und 10 über die komplexen Wege zum Frieden nach kriegerischen Konflikten. Begleitend dazu wurde die Wanderausstellung „Wege zum Frieden“ des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. präsentiert. Die Ausstellung kann von Schulen ausgeliehen werden und wird durch Erkundungsbögen und Unterrichtsentwürfe ergänzt.

Ein Vortrag, der bewegt und zum Nachdenken anregt
Unter dem Titel „Frieden ist mehr als Unterschriften und ein Handschlag“ führte Nina Kliemke die Jugendlichen durch die vielschichtigen Prozesse, die nach einem Krieg notwendig sind, um echten und nachhaltigen Frieden zu schaffen. Der interaktive Vortrag lud die Jugendlichen zur aktiven Beteiligung und Reflektion über eigene Erfahrungen sowie ein gemeinsames Nachdenken über aktuelle Konflikte weltweit ein.
Der Vortrag zeigte auf, dass Frieden nicht automatisch mit dem Ende von Kampfhandlungen beginnt. Vielmehr bedarf es gesellschaftlicher, politischer, wirtschaftlicher und psychologischer Prozesse, um eine Friedensgesellschaft zu etablieren. Anhand historischer Beispiele – von der so genannten deutsch-französischen Erbfeindschaft bis zum gemeinsamen Gedenken in Verdun von Francois Mitterand und Helmut Kohl – wurde deutlich, wie lang und herausfordernd dieser Weg sein kann. 

Die Ausstellung „Wege zum Frieden“ – ein starkes Bildungsinstrument
Die begleitende Ausstellung „Wege zum Frieden“ bietet einen strukturierten Überblick über die Phasen und Herausforderungen von Friedensprozessen. Sie behandelt zentrale Themen wie: Kriegsende und Verhandlungen, Wiederaufbau von Gesellschaft und Infrastruktur, Recht und Gerechtigkeit, Gedenken und Versöhnung, Prävention und Engagement. 
Mit anschaulichen Fallbeispielen aus dem Ersten und dem Zweiten Weltkrieg, dem Bosnienkrieg und dem Krieg in der Ukraine wird deutlich, dass Friedensprozesse universelle Muster haben – aber auch spezifische Herausforderungen. 

Vortrag und Ausstellung – eine gelungene Kombination
Der Vortrag von Nina Kliemke ergänzte nach Ansicht der Schülerinnen und Schüler, sowie der anwesenden Lehrkräfte die Ausstellung auf ideale Weise: Während die Ausstellung die historischen und strukturellen Aspekte von Friedensprozessen vermittelt, brachte der Vortrag die persönliche, gesellschaftliche und emotionale Dimension ins Spiel. Die Kombination ermöglichte den Schülerinnen und Schülern einen ganzheitlichen Zugang zum Thema Frieden – mit Raum für Diskussion, Reflexion und eigene Positionierung.