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Berlin - Charlottenburg, Luisenkirchhof II

Der Luisenkirchhof 2, einer der kleinsten der Charlottenburger Kirchhöfe, ist 1867 in Benutzung genommen worden. Er wurde außerhalb bewohnter Gebiete, auf einem Sandgrubengelände nahe beim ehemaligen Cholerafriedhof angelegt. Die Aufteilung der Grabstellen folgt dem traditionellen Rechteckschema. Als Baumbestand wurden einheimische Pflanzen, besonders Ahorn, gewählt. Zur Anlage gehört eine Kapelle, die 1868 vom Maurermeister Rudolg Zeitler erstellt worden ist. Sie ist in den Jahren 1993-1995 restauriert worden.

Ursprüngliche Eingänge, die sich auf östlicher Seite, in der Verlängerung der heutigen Seelingstrasse und anschließend an der Spandauer Chausee (heute Spandauer Damm) befunden haben, sind im Zuge des Ringbahnbaus verlegt worden. Eine weitere Geländeabtretung in den 60er Jahren. Folge des Baus der Stadtautobahn, hat den Kirchhof einiger besonders qualitätsvoller Mausoleen beraubt.

Zu den Besonderheiten des Kirchhofs zählte die ehemalige 2.500 m² große, private Ruhestätte der Familie Schaeffer-Voit. Nur noch ein Pfeiler und ein Gedenkstein in der südöstlichen Kirchhofecke erinnern an die einstigen Besitzer von Schloss Ruhwald, die mit dem Modemagazin Der Bazar ein Vermögen gemacht hatten.

Die alteingesessenen Westendener Familien sind auf diesem Kirchhof bestattet. In der Reihe der für die Dauer von 60 Jahren angelegten Erbbegräbnisse sind neben den im Rundgang genannten auch zahlreiche Militärs (v. der Goltz, v. Lobenthal, v. Heineccius) aus Charlottenburgs Villenviertel zu finden.

Quelle: Kirchhofsverwaltung der ev. Luisengemeinde

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Wegbeschreibung

Königin-Elisabeth-Straße 46-50, 14059 Berlin

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Die Gestaltung, der Bau, die Pflege und Unterhaltung von Kriegsgräberstätten wurden im Inland durch die Bundesregierung im "Gesetz über die Erhaltung der Gräber der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft"(Gräbergesetz) sowie in der "Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zum Gräbergesetz? (Gestaltungsrichtlinie Inland) festgeschrieben. Demnach wurde die Herrichtung, Pflege und Unterhaltung der Kriegsgräber im Inland den einzelnen Bundesländern übertragen. Die Länder delegieren die Aufgaben zur Pflege und Instandsetzung der Kriegsgräber in aller Regel an die nachgeordneten Verwaltungseinheiten (Friedhofsträger). Aufgrund der seitens der Bundesregierung vorgenommenen Aufgabenteilung ist der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. im Inland nur beratend tätig, setzt sich jedoch im Rahmen des Möglichen und in Zusammenarbeit mit den Friedhofsträgern für die Erhaltung und Pflege der Kriegsgräberstätten im Inland ein.

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