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Cuacos de Yuste

Der Friedhof liegt 210 km westlich von Madrid in der Nähe der Ortschaft Plasencia.

Nachdem zwischen dem Volksbund und der spanischen Regierung Einvernehmen über die Anlegung eines zentralen deutschen Soldatenfriedhofes erzielt worden war, wurde im Jahre 1981 mit den Arbeiten für die Zusammenlegung der deutschen Kriegstoten in Spanien und dem Bau des Friedhofes begonnen.

Insgesamt werden auf dem Friedhof Cuacos de Yuste 180 Tote (Erster Weltkrieg 26 Tote, Zweiter Weltkrieg 154 Tote) geehrt. Die Mehrzahl der Gefallenen gehörte der Luftwaffe und der Kriegsmarine an, und eine Vielzahl der auf diesem Friedhof ruhenden Toten ist an den Küsten Spaniens angeschwemmt worden. 180 Kreuze aus Granit kennzeichnen die Grablagen der deutschen Kriegstoten auf dem Friedhof.

In einigen Fällen war es nicht mehr möglich, die Gebeine der Gefallenen zu bergen. Die Namen dieser Toten wurden zur Erinnerung mit dem Zusatz i.m. (in memoriam) auf den Grabzeichen verewigt.

Die Nähe historischer Bauten und die herausragende landschaftliche Lage erforderten bei der Errichtung dieser Anlage einerseits Zurückhaltung unter Beachtung der natürlichen Gegebenheiten, zum anderen sollte der Friedhof durch ein handwerkgerechtes, den örtlichen Verhältnissen angepasstes Eingangsgebäude und die Aufstellung eines geschmiedeten Kreuzes als Gräberstätte sichtbar gemacht werden.

Der deutsche Soldatenfriedhof wurde im Frühjahr des Jahres 1983 fertiggestellt und am 01. Juni 1983 im Rahmen einer Feierstunde der Öffentlichkeit übergeben.

Pflege:

Der Friedhof wird ständig durch die Bundesgeschäftsstelle des Volksbundes betreut.

Bilder von Cuacos de Yuste

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Landesinformation für Spanien

Obwohl es in Spanien während der Weltkriege zu keinen Kämpfen kam, gab es in 68 Gemeinden deutsche Soldatengräber: Abgestürzte Flugzeugbesatzungen, U-Boot-Fahrer und Marinesoldaten, die durch die See an die Küste gespült wurden. Die Toten wurden von Mitarbeitern des Volksbundes geborgen und in Cuacos de Yuste wieder bestattet. Vielfach wird angenommen, dass hier die Toten der "Legion Condor" bestattet sind. Dies ist nicht der Fall: Diese wurden bereits 1939 nach Deutschland überführt und dort auf zivilen Friedhöfen von ihren Familien beerdigt.

Kriegsgräberabkommen in Spanien

Verbalnoten des spanischen Außenministeriums Nr. 442 vom 28.07.1976 und Nr. 575 vom 26.10.1976 Kriegsgräberfriedhof Cuacos de Yuste (Cáceres)

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

Spendentelefon: 0561 700 90

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