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Davos-St.Wolfgang

Von 183 deutschen Toten des Ersten Weltkrieges sind 57 in Davos-St.-Wolfgang, zwölf in Chur-Daleu, 32 in Luzern und 80 in Genf-St.-Georges bestattet.

Als im Ersten Weltkrieg viele Davoser Kliniken nahezu leer standen, einigten sich die Kriegsgegner, Schwerverwundete auszutauschen oder sie in der Schweiz zu versorgen.

Zwischen 1916 und 1919 wurden in Davos und Umgebung 2.500 Soldaten behandelt. Viele starben und wurden auf dem Davoser Friedhof beigesetzt. Diese Gräber wurden später eingeebnet.

Anders war es in der Klinik St. Wolfgang. Die dort verstorbenen deutschen Soldaten wurden exhumiert und auf den am 27. Oktober 1918 eingeweihten Ehrenfriedhof St. Wolfgang umgebettet.

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Landesinformation für Schweiz

Die hier ruhenden deutschen Toten sind während des vom Internationalen Komitee des Roten Kreuzes durchgeführten Verwundeten- und Krankenaustausches oder als Internierte gestorben. Von 183 deutschen Toten des Ersten Weltkrieges sind 57 in Davos-St.-Wolfgang, zwölf in Chur-Daleu, 32 in Luzern und 80 in Genf-St.-Georges bestattet. Als im Ersten Weltkrieg viele Davoser Kliniken nahezu leer standen, einigten sich die Kriegsgegner, Schwerverwundete auszutauschen oder sie in der Schweiz zu versorgen. Zwischen 1916 und 1919 wurden in Davos und Umgebung 2.500 Soldaten behandelt. Viele starben und wurden auf dem Davoser Friedhof beigesetzt. Diese Gräber wurden später eingeebnet. Anders war es in der Klinik St. Wolfgang. Die dort verstorbenen deutschen Soldaten wurden exhumiert und auf den am 27. Oktober 1918 eingeweihten Ehrenfriedhof St. Wolfgang umgebettet.

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