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Erfurt / Südpark

Erfurt, Südpark (aufgelassener Südfriedhof)Der ehemalige Erfurter Südfriedhof, heute Südpark, ist eine ca. 10 ha große Parkanlage in der Nähe des Steigerwaldstadions im Süden der thüringischen Landeshauptstadt. Er wurde 1871-76 als Friedhof für Erfurt angelegt. Aufgrund von Platzmangel wurde 1913-16 der heutige Hauptfriedhof am westlichen Stadtrand von Erfurt errichtet.

Im Südpark befinden sich ein Gräberfeld mit deutschen Toten des 2. Weltkrieges sowie ein Sammelgrab für polnische Opfer aus umliegenden NS-Lagern. Insgesamt haben hier 399 Tote ihre letzte Ruhestätte. 108 Tote ruhen in Einzelgräbern. Die meisten davon sind Opfer alliierter Luftangriffe vom 29. bis 31. März 1945 auf Erfurt. Die Inschrift des Gedenksteines lautet: "Hier ruhen Bombenopfer des Frühjahrs 1945".

In dem Sammelgrab für polnische Opfer ruhen 173 namentlich genannte sowie 118 unbekannte polnische Bürger. Die Inschrift des Gedenksteines lautet: "Hier ruhen polnische Staatsangehörige die in faschistischen Lagern gestorben sind".

Die feierliche Einweihung des restaurierten Ehrenhaines erfolgte am 8. Mai 1995 aus Anlass des 50-jährigen Jahrestages des Kriegsendes durch den ersten Präsidenten des Thüringer Landtages und Vorsitzenden des Landesverbandes Thüringen im Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge Herrn Dr. Gottfried Müller im Beisein weiterer Repräsentanten des öffentlichen Lebens, Bürgern Erfurts und Angehörigen der Opfer.

Ansprechpartner:

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V.LV ThüringenBahnhofstraße 4A 99084 Erfurt

Bilder von Erfurt / Südpark

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Landesinformation für Deutschland

Kriegsgräberabkommen in Deutschland

Die Gestaltung, der Bau, die Pflege und Unterhaltung von Kriegsgräberstätten wurden im Inland durch die Bundesregierung im "Gesetz über die Erhaltung der Gräber der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft"(Gräbergesetz) sowie in der "Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zum Gräbergesetz? (Gestaltungsrichtlinie Inland) festgeschrieben. Demnach wurde die Herrichtung, Pflege und Unterhaltung der Kriegsgräber im Inland den einzelnen Bundesländern übertragen. Die Länder delegieren die Aufgaben zur Pflege und Instandsetzung der Kriegsgräber in aller Regel an die nachgeordneten Verwaltungseinheiten (Friedhofsträger). Aufgrund der seitens der Bundesregierung vorgenommenen Aufgabenteilung ist der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. im Inland nur beratend tätig, setzt sich jedoch im Rahmen des Möglichen und in Zusammenarbeit mit den Friedhofsträgern für die Erhaltung und Pflege der Kriegsgräberstätten im Inland ein.

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