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Fort Benning/Geogia

Von den etwa 900 in amerikanischer Kriegsgefangenschaft verstorbenen und auf amerikanischem Boden begrabenen deutschen Soldaten ruht ein knappes Drittel auf vier Soldatenfriedhöfen, die zum Bezirk des Generalkonsulats Atlanta gehören. Dies sind Chattanooga, Tennessee, Fort Benning, Georgia, Fort Gordon, Georgia sowie Anniston, Alabama.

Der zu Fort Benning, einem der größten Infanterie- und Ausbildungstützpunkte des Südostens, gehörende Friedhof dient 44 deutschen und 26 italienischen Soldaten des Zweiten Weltkriegs als letzte Ruhestätte. Zwischen 1944 und 1946 waren hier durchweg mehr als 3000 Kriegsgefangene interniert, die auf den Feldern Georgias gegen geringfügigen Lohn ihre infolge des Krieges dringend benötigte Arbeitskraft zur Verfügung stellten. Dabei erfuhren die deutschen Gefangenen von amerikanischer Seite eine erstaunlich freundliche Behandlung, wie es u. a. ein für sie angelegtes Fußballfeld bezeugt.

Quelle: Auswärtiges Amt Berlin

Aufnahmen: Wolfgang Schmitz

Bilder von Fort Benning/Geogia

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Landesinformation für USA

Zwischen Ende 1942 und 1946 wurden fast eine halbe Million Kriegsgefangene auf Transportschiffen in die Vereinigten Staaten gebracht. Heute sind bei mehreren Armeebasen, bei denen auch Gefangenenlager waren, Verbindungsstäbe der Bundeswehr untergebracht. Jedes Jahr am Volkstrauertag gedenken Vertreter der Generalkonsulate mit Kranzniederlegungen der in amerikanischer Kriegsgefangenschaft verstorbenen deutschen Soldaten.

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

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