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Hamburg - Öjendorf

Die italienische Ehrenanlage ist letzte Ruhestätte für 5.849 italienische Zwangsarbeiter aus dem gesamten Nordwestdeutschen Raum, dem Ruhrgebiet, aus dem KZ Neuengamme und seiner Außenlagern sowie Zivilpersonen. Nach Abschluss des Deutsch-Italienischen Kriegsgräberabkommens (1955) wurde das Gelände auf dem damals noch nicht eröffneten Friedhof Öjendorf in der Planung ausgewiesen. 1957 begann die Umbettung von italienischen Kriegsopfern auf diese zentrale Ehrenanlage.

Die italienische Kriegsgräberstätte befindet sich im Norden des Friedhofs Öjendorf. Die Gräber sind in fünf Gruppen um ein Hochkreuz angeordnet. Sie sind mit Kissengrabsteinen besetzt auf denen die Namen der Toten verzeichnet sind. Die Steine enthalten die Angabe, ob es sich bei den hier bestatteten Menschen um italienische Kriegsgefangene oder um Zivilisten handelt.

Bilder von Hamburg - Öjendorf

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Wegbeschreibung

Manshardtstraße 20022119 Hamburgwww.friedhof-hamburg.de/oejendorfÖffnungszeiten des FriedhofsApril bis Oktober von 8.00 bis 21.00 UhrNovember bis März von 8.00 bis 18.00 Uhr.Größe des Friedhofs: 93 ha Eröffnungsjahr: 1966

Karte der Kriegsgräberstätten


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Landesinformation für Deutschland

Kriegsgräberabkommen in Deutschland

Die Gestaltung, der Bau, die Pflege und Unterhaltung von Kriegsgräberstätten wurden im Inland durch die Bundesregierung im "Gesetz über die Erhaltung der Gräber der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft"(Gräbergesetz) sowie in der "Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zum Gräbergesetz? (Gestaltungsrichtlinie Inland) festgeschrieben. Demnach wurde die Herrichtung, Pflege und Unterhaltung der Kriegsgräber im Inland den einzelnen Bundesländern übertragen. Die Länder delegieren die Aufgaben zur Pflege und Instandsetzung der Kriegsgräber in aller Regel an die nachgeordneten Verwaltungseinheiten (Friedhofsträger). Aufgrund der seitens der Bundesregierung vorgenommenen Aufgabenteilung ist der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. im Inland nur beratend tätig, setzt sich jedoch im Rahmen des Möglichen und in Zusammenarbeit mit den Friedhofsträgern für die Erhaltung und Pflege der Kriegsgräberstätten im Inland ein.

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