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Hofkirchen

Im Donautal, sieben Kilometer von Vilshofen/Niederbayern entfernt, liegt donauaufwärts, am Rande des Bayerischen Waldes, der Markt Hofkirchen/Donau. Ca. 1 km nördlich der Dorfkirche, auf einer Anhöhe mit Blick auf eine Biegung der Donau, hat der Volksbund eine bleibende Ruhestätte für 2.773 Opfer des I. und II. Weltkrieges gestaltet.

In der 1959 eingeweihten Kriegsgräberstätte ruhen neben 45 Toten des I. Weltkrieges 72 Frauen und 21 Kinder, die bei Tieffliegerangriffen ums Leben kamen. Ferner liegen hier 2.635 deutsche Soldaten, russische Hilfswillige sowie Legionäre aus verschiedenen Ländern. Sie alle wurden hierher aus 391 Gemeindefriedhöfen und einzelnen Feldgräbern aus ganz Niederbayern und der Oberpfalz umgebettet. In der Anlage liegen auch über 40 unbekannte deutsche Soldaten, umgebettet aus mehreren Gräbern aus der Umgebung von Roding im Bayerischen Wald.

Die Einzelgräber sind in 36 Reihen angeordnet und jeweils mit einem kreuzförmigen Stein aus Keramik gekennzeichnet. Dreiergruppen symbolischer Grabkreuze aus heimischen Granit sind über das gesamte Gräberfeld verteilt, in der Wand der Rundkapelle sind die Namen aller bekannten Beigesetzten eingemeißelt.

Bilder von Hofkirchen

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Wegbeschreibung

Im Donautal, sieben Kilometer von Vilshofen/Niederbayern entfernt, liegt donauabwärts, am Rande des Bayerischen Waldes, der Markt Hofkirchen (Donau). Am westlichen Ortsrand, auf einer Anhöhe mit Blick auf eine Biegung der Donau, hat der Volksbund eine bleibende Ruhestätte für 2773 Opfer des Ersten und Zweiten Weltkrieges gestaltet.

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Landesinformation für Deutschland

Kriegsgräberabkommen in Deutschland

Die Gestaltung, der Bau, die Pflege und Unterhaltung von Kriegsgräberstätten wurden im Inland durch die Bundesregierung im "Gesetz über die Erhaltung der Gräber der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft"(Gräbergesetz) sowie in der "Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zum Gräbergesetz? (Gestaltungsrichtlinie Inland) festgeschrieben. Demnach wurde die Herrichtung, Pflege und Unterhaltung der Kriegsgräber im Inland den einzelnen Bundesländern übertragen. Die Länder delegieren die Aufgaben zur Pflege und Instandsetzung der Kriegsgräber in aller Regel an die nachgeordneten Verwaltungseinheiten (Friedhofsträger). Aufgrund der seitens der Bundesregierung vorgenommenen Aufgabenteilung ist der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. im Inland nur beratend tätig, setzt sich jedoch im Rahmen des Möglichen und in Zusammenarbeit mit den Friedhofsträgern für die Erhaltung und Pflege der Kriegsgräberstätten im Inland ein.

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